Wissen Tiere (Hunde,Katzen, usw.) eigentlich, dass unsere Augen unsere Augen sind bzw. unser Kopf unser Kopf?

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7 Antworten

Bezogen auf Hunde und Katzen würde ich sagen: ja.

Da sie auch untereinander viel mit Blicken kommunizieren und das Gesicht des Menschen ja ganz ähnlich aufgebaut ist, können sie darin auch "lesen".

Gerade Hunde haben während des jahrtausendelangen Zusammenlebens mit dem Menschen, eine besonders ausgeprägte Fähigkeit entwickelt, den Blick eines Menschen in gewissem Maße interpretieren zu können.

Wie das z.B. bei Vögeln ist, kann ich nicht genau sagen. Aber ich gehe davon aus, dass auch sie unsere Augen als Augen erkennen. Denn sie haben einerseits einen sehr gut entwickelten Sehsinn und weiterhin oft Raubtiere als Feinde. Und da ist es von Vorteil, wenn man weiß, ob man gerade angeschaut wird oder nicht. Manche wildlebende Vögel werden unruhig und flüchten, wenn man sie mit dem Blick fokussiert, bleiben aber ruhig, wenn man sie eher aus dem Augenwinkel heraus beobachtet oder so tut, als wenn man sie nicht wahrnimmt. Kann jeder gut selbst ausprobieren.

Bei Nagetieren, z.B. Ratten würde ich annehmen, dass sie eher nicht wissen, wo Augen, Nase und Mund eines Menschen sind, da sie im Vergleich mit vielen Raubtieren eher schlecht sehen und vielmehr auf Bewegungen reagieren. Zumal bei ihnen der Sehsinn eher untergeordnet ist und vor allem der Geruchs- und Hörsinn die dominanten Sinne sind, über die sie auch vorwiegend kommunizieren.

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Kommentar von TgreenT
14.05.2016, 08:54

Ich halte Rattchen und muss dem widersprechen, sie wissen genauso, wo unsere Augen sind und wie das Gesicht aufgebaut ist. Sie können auch gut mit Blickkontakt kommunizieren, wenn ich erschrocken blicke dann reißen sie auch die Augen auf, wenn ich sie böse ansehe dann blicken sie verlegen, unschuldig oder tun so als wäre nichts gewesen - je nach Charakter. Wenn sie irgendwas anknabbern, wovon sie wissen, dass sie es nicht dürfen, und ich blicke dann hin, stoppen sie damit. Und wenn es später als sonst Essen gibt, liegt mein einer frustriert auf der Etage und guckt so grummelig und mürrisch durch schmale Augen - direkt in meine - dass ich ein schlechtes Gewissen kriege. Wie sie das hinkriegen, trotz ihres schlechteren Sehvermögens, müsste dann der Wissenschaftler erforschen, wobei der Blicksradius meines rattensicheren Zimmers auch max. drei Meter beträgt. Aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass Ratten durchaus emotionale Intelligenz besitzen und den Gesichtszug deuten können. Und da ich mit zwei Hunden aufgewachsen bin, meine ich sogar zu behaupten, dass die Körpersprache von Ratten denen von Hunden nicht nachsteht. Es gehören schon so einige Denkprozesse dazu. Bei Schweinen wurde nachgewiesen, dass sie sich selbst und ihre Umgebung im Spiegel erkennen und dies als Abbild wahrnehmen und eine Affenart kann sich mehr Zahlen nach kurzer Zeit merken und sie in die richtige Reihenfolge setzten als 'unser' Gedächtnis-Champion. Und sogar Seerobben erfassen wesentlich schneller symbolische Systeme als Kindergartenkinder. (Doku-Reihe 'Schlauer als der Mensch?') 'Wir' suchen nach Aliens und fühlen 'uns' allein, dabei haben wir so viele ebenbürtige Wesen auf der Erde! (die manche von 'uns' mehr respektieren sollten - meiner Meinung nach). Die Frage bleibt trotzdem spannend, wie es möglich ist, dass 'Tiere und Mensch' sich so erkennen, trotz des verschiedenen Aussehens... Das mit dem 'Augen zuhalten' werde ich mal ausprobieren...

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Also, mein Hund, meine Katze und mein Pferd wissen das genau. Ich denke mir, es ist auch evolutionär wichtig, das zu erkennen, denn sonst kann das Tier  schlecht erkennen, ob der Andere neutral oder hungrig ist.

Es ist bei sehr jungen Säuglingen - Menschen allerdings - in Experimennten nachgewiesen, dass sie ganz früh auf ein "Mondgesicht" reagieren. Zwei Punkte, eine angedeutete Nase, ein Strich als Mund erkennen sie sehr früh als Gesicht. Das Indivuelle kommt dann allerdings später. Aber die Fähigkeit die Grundzüge des Gesichts zu erkennnen,  scheint angeboren zu sein.


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Tiere wissen instinktiv was Augen sind und was der Mund ist.

Das ist ein überlebenswichtiger Instinkt, denn wenn dich ein anderes Tier anschaut, weißt du, dass es dich sieht. Das kann ein Beutetier sein, das vor dir fliehen kann, wenn es dich erkennt, oder ein Jäger, der dich selber im Visier hat.

Den Mund zu erkennen ist wichtig, weil sich in diesem die mitunter gefährlichsten Waffen eines Gegners befinden, die Zähne. Kein Tier wird gern mit tödlicher Absicht gebissen.

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Kommentar von Imago8
11.03.2016, 22:55

Ich würde noch den Begriff Tier eingrenzen, denn nicht alle Tierarten, die Augen haben, kommunizieren auch damit.

Muss da vor allem an Insekten und Spinnen denken.

Ich denke diese wissen nicht, wo sich das Auge oder der Schnabel z.B. des Vogels, der sie gleich fressen möchte, befindet. Sie hauen ab, wenn etwas großes sich auf sie zubewegt. Das reicht meist zum Überleben...

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Hast Du mal die Sendung “Dein Hund das Genie“ gesehen?

Dort haben Verhaltensforscher einige Experimente Mut Hunden und ihren Besitzern gemacht.

Unter anderem wurde ein Leckerli auf den Boden gelegt und der Hunde wurde angewiesen das Leckerli nicht zu nehmen, dann hielt sich der Besitzer gut sichtbar für den Hund, die Augen zu. Dasselbe Experiment wurde auch gemacht wobei der Besitzer die Augen zu machte.

Die cleveren Hunde haben das Leckerli dann nach kurzer Wartezeit gefressen.

Ja, Hunde wissen sehr wohl wenn wir etwas nicht sehen können. Also wissen sie auch was unsere Augen sind.

Manche Hunde kann man sogar mit der Blickrichtung anleiten. 

LG

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Kommentar von brandon
11.03.2016, 22:47

Korrektur: mit Hunden....

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Ja das können sie
Körpersorache ist für sie sehr wichtig znd wir sehen ja auch wo beim Tier die Augen sind, obwohl sie nicht so aussehen wie wir.
Tiere haben ja auch Feinde die nicht aussehen wie sie und trozdem müssen sie ihre Augen oder Körperhaltung/-sprache sehen.

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Kommentar von DudelFlanders
11.03.2016, 20:41

Menschen sind aber in der Lage, Tiere wissenschaftlich zu studieren... und so auch ihre Sehorgane ausfindig zu machen. Tiere sind wissenschaftlich noch nicht so weit vorangekommen wie wir.

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Kommentar von monjamoni
12.03.2016, 15:56

wir wussten auch schon im Mittelalter wo bei einem Tier die augen sind und da hatte noch niemand was mit Wissenschaft zu tun?

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Meinst du etwa, das die ganz verblödet sind? Das sind sie nämlich nicht.

Jedes Lebewesen das Augen im Kopf hat wird den Blickkontakt mit einem anderen Lebewesen das Augen im Kopf hat suchen.

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Kommentar von Imago8
11.03.2016, 22:50

Hat schonmal eine Mücke, ein Weberknecht oder ein Frosch Blickkontakt mit dir gesucht?

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Kommentar von brandon
11.03.2016, 22:51
Jedes Lebewesen das Augen im Kopf hat wird den Blickkontakt 
mit einem anderen Lebewesen das Augen im Kopf hat suchen.

Das ist nicht bei allen Tieren so, aber Hunde sind die Meister darin in unserem Gesicht zu lesen.

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ja, tiere sind ja nicht bloed..

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