wissen ist ein vorteil

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3 Antworten

Der Versorgungsausgleich wird mit dem Scheidungsurteil (Datum) rechtskräftig und nicht davor. Wann der Antrag gestellt wurde, ist unerheblich.

Das Familiengericht stellt mit dem Versorgungsvergleich fest, ob und in welcher Höhe einem Ehepartner etwas abgezogen und dem anderen gutgeschrieben wird. Ihr Versicherungsträger ist an die Vorgaben des Familiengerichts gebunden und trifft hier keine Entscheidung. Durch den Versorgungsausgleich kann sich die Rente für den einen Partner mindern und beim anderen entsprechend erhöhen.

Quelle: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/05_Kurz_vor_und_in_der_Rente/02_Fuer_Rentner/07_Regeln_im_Scheidungsfall/regeln_im_scheidungsfall_node.html

Vielen, herzlichen dank fuer deine Antwort

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Der Stichtag für den Versorgungsausgleich ist der Tag der Scheidungsklage. Irgendwo muss ja eine Grenze gezogen werden. Von dem Moment an, ist jeder Partner selbst verantwortlich.

Die Fristen sind genannt. In einer anderen Frage geben sie an, seit 6 Monaten auf die Scheidung zu warten. Handelt es sich um eine "Härtefallscheidung"? Denn nur diese kann vor Ablauf des Trennungsjahres ausgesprochen werden. Für den Versorungsausgleich ist maßgeblich, wann das Gericht ihn regelt. In manchen Fällen fehlen noch Unterlagen und dann kann es dauern und wird im Scheidungsprozeß "abgekoppelt", damit zunächst die Scheidung ausgesprochen werden kann. Ist der Versorgungsausgleich dann geregelt, werden die Ausgleichszahlungen vorgenommen und ab Folgemonat zur Auszahlung gebracht.

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