Wissen eigentlich die Menschen was ihnen erwartet,wenn sie sterben?

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23 Antworten

Hallo DaddyGallard,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.
Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

Todesangst ist ein ganz natürlicher Instinkt und zunächst einmal nicht abhängig von der religiösen Weltanschauung, denn auch andere Tiere haben ihn.

Natürlich gibt es auch biochemische Vorgänge, die das Sterben erträglich machen sollen, etwa die Freisetzung von endogenen Opioiden - aber die psychische Belastung ist bei vielen Menschen eben trotzdem da.

Ganz allgemein hat der Mensch ein Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit - beides entgleitet ihm im Moment des Todes völlig.

Manche versuchen dann noch rasch Halt in der Religion zu finden - eine Art emotionaler Schutzreflex.

Sofern der Mensch zum Zeitpunkt des Todes noch bei Bewusstsein ist, können ihn diese Unsicherheit und Ungewissheit durchaus ängstigen.

Davon sind übrigens nicht nur Atheisten betroffen, denn nicht jeder Gläubige ist im Angesicht des Todes zuversichtlich im Bezug auf sein ewiges Leben.

Dann lass mal das starren und höre den Gefühlen im Raum zu. 

Tatsächlich habe ich einige Menschen erlebt, die gerne gegangen sind. 

Darunter waren einige, welche gerne gehen wollten, aber bitte zunächst noch ihre angefangene Aufgabe hier auf Erden erledigen wollten. Bekamen sie entsprechende Unterstützung, konnten sie danach leicht gehen. 

Manche Menschen wissen schon frühzeitig, dass ihre Uhr abläuft und es Zeit wird, noch offene Aufgaben zu erledigen. Solche Menschen gehen leicht. 

Wer leicht gehen kann, braucht nach meiner Erfahrung keine vorgegebenen Texte nachplappern. 

Ob sich ihre Freude auf Anderwelt als Wissen davon interpretieren lässt - keine Ahnung. Auf jeden Fall machen sie sich gerne auf die Reise. 

Ok. Ich erinnere einige Sterbende, welche sich auf ... freuten und es ausdrückten. 

Ich habe in meinem Leben eben auch Menschen kennen gelernt, die medizinisch schon tot gewesen waren und wieder zurück ins Leben fanden. Durchgehend alle wollten danach ihr Leben nur noch so leben, dass sie sich beim zähneputzen einverständlich in die Augen sehen konnten. 

Du wirst wissen, dass es bei meinen Ausführungen weniger um materielle Geschichten geht als um zwischenmenschliche. 

Wer kann die Frage, was nach dem Tod kommt tatsächlich beantworten? Keiner, weil es niemand weiß. Man kann an etwas glauben, dass besagt aber nicht, dass es richtig ist. Glaube verbindet sich vielleicht noch mit Hoffnung, aber mit Wissen niemals.

Die Religiösen Menschen wissen es, falls sie sich mit ihrer Religion auskennen. In den Büchern (Bibel, Koran, etc.) stht sehr viel darüber also von daher

Was die Menschen nach dem Tod erwartet, steht in der Bibel - wer das so glauben will, was ja der entscheidende Faktor ist:

Hebräer 2, 14-15:

"''Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden''.

Also so etwas wie Angst vor dem Tod gibt es - spätestens auf dem Sterbebett. Christen haben auch Angst, aber nicht wegen ungeklärter Fragen bezüglich ihres Glaubens, sondern eher vor möglichen Schmerzen. In Johannes 5, 25-28 steht: ''Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts''.

Das wird passieren.

Die letzte Reise geht nicht ins Nirgendwo, sondern zu Gott, vor seinen Thron, zu dem gerechten Richter unserer Seele. Darum ist es überaus klug auf das Evangelium zu setzen und sein Leben sozusagen zu überschlagen wie wir auch im Gleichnis vom Hausbau in Matthäus 7, 24-26 lesen: ''Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute''.

Der Unglaube ist der Wegbegleiter eines törichten Mannes, von einem, der sprichwörtlich sein Leben auf Sand baute.Sozusagen ist der blinde Atheismus der letzte Reiseleiter. Und die Fahrtkosten werden dann überaus teuer sein. Letztlich wird man mit seinem ewigen Tod bezahlen. Man wird auf ewig Gott unbekannt sein, selbst wenn man vielleicht religiös war - das geht auch ohne Jesus (Matthäus 7,23). Der Teufel steht für Tod und Gott für das Leben. Der ewige Tod ist Existenz ohne wirklich zu leben. Das ist der Zustand in der Hölle. Die Bibel warnt davor und ruft zur Buße und zur Umkehr auf. Also zum Nachdenken und zur gläubigen Hinwendung zu Jesus Christus, der uns die Sünden vergeben kann und will (Johannes 3,16).

Natürlich wissen Menschen nicht, was sie erwartet, wenn sie sterben (abgesehen von der medizinischen Seite her).

Oder sollte Deien Frage lauten "Spüren Menschen, wann sie sterben"?

Dass die Leute allgemein iin Notsituationen Hilfe im Aberglauben und Religion suchen, liegt in der Natur der Dinge. Solange es nichts großartig zu beklagen gibt, sehen die meisten auch keinen Grund, sich an etwas "übernatürliches" zu wenden, da ja alles läuft wie es soll.

Erst, wenn die Menschen erkennen, dass sie sich selbst oder andere ihnen nicht mehr helfen können, kommt Verzweiflung ins Spiel - und diese lässt uns eben alle möglichen und unmöglichen Dinge tun. Man beginnt mglw. mti dem Beten in der letzten Hoffnung, dass an der Religion und dem lieben Gott vielleicht doch etwas dran sein könnte, obwohl man sein Leben lang daran nicht geglaubt hat.

Da täuschst du dich. Du interpretierst offenbar Angst in ihren Blick, weil es das ist was du sehen möchtest, du willst dass diese Menschen Angst haben, weil sie sich für einen Lebensstil entschieden haben, der deinem zu widersprechen scheint.

Allerhöchstens hatten sie Angst vor dir, weil du sie angestarrt hast.

nein, das wissen die meisten nicht und sehr viele wollen es gar nicht wissen, das sonst ihr lebensgebäude erschüttert wäre, oder weil sie denkfaul sind

Und wenn den Menschen ein Unheil trifft, so ruft er seinen Herrn an und wendet sich Ihm bussfertig zu. Dann aber, wenn Er ihm eine Gnade von Sich aus gewaehrt hat, vergisst er, um was er Ihn zuvor zu bitten pflegte, und setzt Allah Partner zur Seite, so dass er (die Menschen) von Seinem Wege ab in die Irre fuehrt. Sprich: Vergnuege dich mit deinem Unglauben fuer eine kurze Zeit; denn du gehoerst zu den Bewohnern des Feuers. (39:8)

Es ist ganz normal, daß Menschen Todesangst haben - Angst vor dem, was sie erwartet. Daß sie dann noch irgendwelche Gebete irgendwo hinsenden mag verständlich sein.

Aber diese Erscheinung rechtfertigt längst nicht, an den ungeheueren Quatschfug, den uns die tausende Religionen bzw. Sekten liefern (jede etwas anderes...), zu glauben. Und deswegen ein Leben lang auf Kniebänken oder Gebetsteppichen herumzurutschen.


Du bist laut deinem Profil ungefähr 30. Und hast schon viele Menschen sterben sehen. 

Wo denn? Wann denn? 

Welcher normale 30jährige hat schon viele Menschen sterben sehen?

Um es genau zu beantworten, erwartet sie der Tod. Was sie erwartet wenn sie tod sind kann keiner wissen weil von da noch niemand zurück gekommen ist.

Ernsthafte Christen haben keine so große Angst wie Atheisten die im Sterbebett liegen.

Das liegt ganz einfach daran weil ein Atheist während der Todesangst sich Sachen denkt wie: "Was passiert mit mir nach dem Tod?" "Was wenn es wirklich einen Gott gibt und ich in die Hölle komme?"

Dem kann ein Atheist leider nicht entgehen.

Es ist ganz anders.

"Vertiefte Christen" sterben eingelullt in Wahnvorstellungen - d.h. sozusagen unter Drogen und damit schon einigermaßen beruhigt.

Atheisten fehlt diese Beruhigungspille, deswegen kann es sein, daß ab und zu einer Ängste entwickelt vor dem Unbekannten. Das mag in 100 - 200 Jahre alten Geschichten häufiger vorgekommen sein, als die allgemeine Gläubigkeit und das allgemeine Unwissen noch viel größer war.

Im Jahr 2016 ist kaum vorstellbar, daß ein religionsferner Naturwissenschaftler im Sterben noch Religionspanik entwickelt.

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Soso, wieviel Menschen hast du denn schon sterben sehen?

Ich habe den Menschen in die Augen gestarrt und eine extreme Angst gemerkt

Was bist du denn für einer?

Du hast aber eine ganz schön blühende Fantasie! Du täuscht dich ganz gewaltig. Wenn du mir in die Augen starren würdest, bekäme ich auch das große Zittern!

Sie denken "könnte ja doch was dran sein" - und greifen wie ein Ertrinkender nach dem Strohhalm.

Am Ende werden auch die Atheisten zu Gläubigen, immer wieder zu beobachten, denn im Sterben sehen sie ihrer Angst ins Gesicht, und aus einem "Gott ist tot", wird ein Hilf mir Herr.

tot ist halt tot.

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