Wiso wurden die Juden in der Zwischenkriegszeit so gehasst und ausgestossen?

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6 Antworten

Lass Dich nicth verwirren. Ein gewisser Antisemitismus war in Europa mal hier mal da immer vorhanden. Aber es gab auch andere Feindbilder. Es ist leichter die Menschen zu steuern wenn man denen ein Feindbild vorsetzt und sie alles Negative an dem Feindbils ablassen können. Es ist nur in Deutschland so gekommen, dass die Nazis und Herr H. persönlich sich Juden ausgesucht haben als DAS Feindbild zusammen mit dem "Bolschwismus". Den Beiden haben sie auch weitgehende Verstrickung und Verschörung angedichtet. Als die Nazis an die Macht kamen wurde das Thema eben Teil staatlicher Propaganda und Politik. Es ist also ein künstlich "aufgewärmter" Antisemitismus gewesen.

Die Juden, Behinderte Menschen, psychisch kranke Menschen, Roma und Sinti und alle die nicht der Ideologie der Nazis zustimmten waren Feindbilder, auch wenn die Juden ganz klar im Fokus standen

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Anhänger des Judentums wurden schon vorher als "Feindbild" gesehen. Speziell in der Zwischenkriegszeit wurden sie angegriffen, da die Wirtschaft damals in den Keller ging (1929 Weltwirtschaftskrise). Na, wie man weiß,werden gerade in solchen ZeitenSündenböcke gesucht. Und das waren die Juden. Besonders die erfolgreichen. Sie wurden stigmatisiert und wie es heute mit den Ausländern oft noch passiert, als Fremdkörper empfunden, die den "Deutschen" die Arbeitsplätze wegnehmen. Im Endeffekt wurden sie für die Krise verantwortlich gemacht. Das steigerte sich bis zum zweiten Weltkrieg. Und was da geschah, weiß man. Der Holocaust. Damals wurden Juden gehasst. Sie galten als "unrein","asozial" und sonstwas. Da spielte aber vorallem die Ideologie der Nationalsozialisten (NSDAP) eine Rolle.

AUs Eifersucht und Unwissen entstand Fremdenfeindlichkeit bis hin zum Rassismus. Schau dir den Film "Hitler- Aufstieg des Bösens" an. Da kann man viel beobachten, was dieses Thema angeht.

Nebenbei war der Antisemitismus nicht nur in deutschen Landen ein Thema, der Kampf für die Befreiung der Juden war durchaus nicht das, was die Siegermächte sich danach auf die Fahnen schrieben.

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@Nauticus

Hab ich auch nicht behauptet, aber in Deutschland war das Ausmaß ,und das wird wohl keiner bestreiten, sehr viel höher.

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@Butterfy90

aber jedes land wusste was hir mit juden passiert. und alle ausser england haben entkommenen juden fast immer wieder zurückgeschickt.

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@mathias041966

Damals gab es sowas wie die NATO nicht, also konnten die anderen Länder auch nicht direkt eingreifen. Was ist mit den Benelux-Staaten? Schonmal Anne Frank gelesen? Und auch in Frankreich wurden Juden aufgenommen. Österreich und Italien waren auf deutscher Seite. Spanien war neutral. Schweiz auch, nahm aber dennoch knapp 300'000 Kriegsflüchtlinge und darunter auch Juden auf. Nach Amerika kommt man auch nicht mal eben so. Polen nach dem Ausbruch des Krieges zwischen D und Pol. auch.

Welche Länder meinst du?

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@mathias041966

Als sch die europäischen Länder der zunehnenden jüdischen Emigration nicht mehr gewachsen sahen, waren die Vereinigten Staaten von Amerika trotz verschärfter Einwanderungsbestimmungen bereit, 130.000 Emigranten aufzunehmen. Internationale Unterstützung fand die Emigration von 75-80.000 Flüchtlingen nach Lateinamerika, insbesondere Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay. Andere lateinamerikanische Staaten dienten meist als Wartestation für die Einwanderung in die USA. Auch in der Türkei, in Südafrika, Australien und Neuseeland sind kleinere Kontingente von Flüchtlingen zu belegen, während die Protektorate, Kolonial- und Mandatsgebiete in Afrika, Asien und der Karibik als Emigrationsziel weitgehend verschlossen blieben.

Ergänzend:

Erstmals wird die Emigration von rund 280.000 deutschen Juden in über neunzig Länder in einer Gesamtschau gezeigt. Mit rund 1.500 Exponaten erzählt die Ausstellung von Verfolgung und Fluchtvorbereitung, von Reisewegen in eine ungewisse Zukunft und vom Neuanfang in einer fremden Welt. Sie zeichnet anhand einzelner Schicksale die ersten Jahre in den Aufnahmeländern nach und berichtet von den Schwierigkeiten, sich eine neue materielle Grundlage zu schaffen und sich an eine fremde Umgebung, ungewohnte klimatische Bedingungen und kulturelle Eigenarten anzupassen. Die Länder, in denen die meisten deutschen Juden Zuflucht fanden - USA, Großbritannien, Palästina und einige lateinamerikanische Staaten - sowie zwei "exotische" Fluchtorte, Schanghai und die Dominikanische Republik, stehen dabei im Mittelpunkt. Mit reichem biografischem Material und vielen Film- und Hörstationen stellt die Ausstellung Fragen nach der emotionalen und geografischen Heimat zwischen Alltag, Anpassung und Integration http://www.hdg.de/fileadmin/static/heimat/berlin.htm kopieren Europäische Nachbarländer als Zuflucht Ab 1933 boten sich den Juden zunächst die unmittelbaren Nachbarländer Deutschlands als Zuflucht an. Viele Emigranten hofften noch auf eine baldige Verbesserung der politischen Verhältnisse in Deutschland. Zu den Aufnahmeländern zählten Frankreich, die Niederlande, die Tschechoslowakei, das vom Völkerbund verwaltete Saarland sowie Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Norwegen und die Schweiz. Weitere Aufnahmeländer waren Spanien vor dem Beginn des Bürgerkriegs und – gegen Ende des Jahrzehnts – Großbritannien. In die Sowjetunion flohen vorwiegend kommunistische Flüchtlinge. Kleinere Gruppen von Emigranten fanden vorübergehend in Italien, Polen, Ungarn, Jugoslawien und Portugal Aufnahme. Erwähnenswert sind noch einige Länder, die als Transitwege oder für befristete Aufenthalte in Frage kamen: insbesondere die Balkanländer, Griechenland und die baltischen Staaten. Wichtigstes jüdisches Einwanderungsland war natürlich Palästina, das sich als britisches Mandatsgebiet gegenüber der deutsch-jüdischen Einwanderung allerdings restriktiv verhielt und Quoten verhängte.

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nach dem ersten weltkrieg war a nichts. das kam erst viel später.

Ach echt?

Judenfeindlichkeit

Judenfeindlichkeit (auch Judenhass, Judenfeindschaft, gegebenenfalls Judenverfolgung) bezeichnet eine pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums. Dieses Phänomen erscheint seit etwa 2500 Jahren und hat besonders die Geschichte Europas über weite Strecken begleitet. Feindschaft gegenüber den Juden reicht von Verleumdung, Diskriminierung und Unterdrückung über lokale und regionale Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung bis zum Genozid an nahezu sechs Millionen europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus (Holocaust). Im Unterschied zu allgemeiner Fremdenfeindlichkeit wird Judenfeindlichkeit meist mit angeblich unveränderlichen Eigenschaften von Juden begründet. Sind die genannten Gründe überwiegend religiös, spricht man von Antijudaismus. Sozialökonomisch, ethnisch-nationalistisch und rassistisch begründete Judenfeindlichkeit nennt man im Anschluss an deren Vertreter seit 1879 Antisemitismus. Dieser Begriff wird heute oft als Oberbegriff und Synonym für alle Formen pauschaler Judenfeindlichkeit gebraucht.** Dabei unterscheidet die Antisemitismusforschung im Antisemitismus (bis 1945) oft einen Frühantisemitismus (von etwa 1800 bis 1879) und einen „modernen“, rassistischen Antisemitismus (1879–1945). Beide unterscheidet sie vom „sekundären“ Antisemitismus (nach 1945).** Wo Charaktermerkmale, Ideen und gesellschaftliche Tendenzen als „jüdisch“ abgelehnt werden, obwohl es dort kaum oder keine Juden gibt, spricht man vom „Antisemitismus ohne Juden“. Die Ablehnung des Zionismus und des Staates Israel nennt man Antizionismus. Dieser kann antisemitische Motive enthalten oder verdecken. In Bezug auf die islamische und arabische Welt spricht man dann von einem islamischen oder arabischen Antisemitismus. Prinzipielle Judenfeindlichkeit tendierte bei all ihren verschiedenen Begründungen letztlich zur Auslöschung des Judentums: indem man es zur überholten und „verworfenen“ Religion erklärte (christliches Mittelalter), einem allgemeinen humanen „Fortschritt“ zum Opfer bringen wollte (Zeitalter der Aufklärung) und schließlich zum Untergang im „Rassenkampf“ bestimmte (Zeit des Nationalsozialismus). Auch die sprachlichen und bildlichen Darstellungen von Juden, etwa antijüdische Karikaturen, ähneln sich durch die Jahrhunderte stark: Sie sollten als „Feinde der Menschheit“ (Antike), „Gottesmörder“, „Brunnenvergifter“, „Ritualmörder“, „Wucherer“ (Mittelalter und frühe Neuzeit), „Parasiten“, „Ausbeuter“, „Verschwörer“ und heimliche „Weltherrscher“ (ab 1789) immer die angeblichen Verursacher aller möglichen negativen Fehlentwicklungen und menschengemachten Katastrophen sein. Diese Stereotypen wirken bis in die Gegenwart fort und haben sich als außergewöhnlich stabil und anpassungsfähig erwiesen. Solche Judenbilder gelten daher auch als besonders typisches und wirkungsmächtiges Beispiel „für Bildung von Vorurteilen und politische Instrumentalisierung daraus konstruierter Feindbilder“.[1]

QUelle und weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit

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weil die nazis einen sündenbock brauchten (kurzfassung)

und wiso habe sie gerade die Juden genommen? und warum brauchten sie einen Sündenbock?

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@Aliiine

weil es schon immer das klischee gab dass juden mehr geld haben als alle anderen und das hat die arbeiter (und hitler) aufgeregt

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juden wurden verfolgt lange bevor es überhaupt nazis gab.

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