Wiso ist das Leben so grausam?

14 Antworten

Das eine ist: du findest dein Leben langweilig, eintönig und hast alles schon genau vorher geplant.

das Andere: du hast Probleme mit dir selbst, deinem Selbstbewusstsein, damit "nein" zu sagen.

Und ich glaube diese beiden Dinge sind eng miteinander verknüpft. Wichtig finde ich, dass du an Nr 2 arbeitest. Denn wenn du praktisch nie Jemandem eine Bitte abschlägst, alles dafür tust, um Anerekennung zu bekommen (sie im Endeffekt aber doch nicht bekommst), bist du immer passiv. Das Leben lebt dich und nicht du das Leben. Deshalb sammle neuen Mut. Rede dir nicht ein, du kannst nichts ändern, bemitleide dich nicht länger selbst (nicht böse gemeint), sondern sagen dir:"Ich kann etwas ändern!". Respektiere dich selbst und akzeptiere dich. Behandle dich wie deinen besten Freund. Wenn du keine Zeit für etwas hast, sag höflich "Nein". Setze Grenzen. Nicht Jeder muss dich lieben - liebe dich selbst. Wenn man so darum ringt, Anerkennung zu bekommen, wirst du immer angewiesen auf Andere sein. Klar, Jeder sehnt sich nach Liebe und das ist ein völlig normaler Wunsch, den wohl Jeder hat. Aber versuche, dich selbst und dein Leben zu lieben, und stütze dich auf enge, vertraute Personen, die dich lieben (zb Familie/ enge Freunde). Auf die Liebe dir eigentlich Fremder bist du nicht angewiesen.

Wenn du unzufrieden mit deinem Leben bist, frage dich, woran es liegt. Bist du unzufrieden mit deinem Job? Deinem Wohnort? Hast du Angst, etwas zu verpassen?

Schreibe Dinge auf, dir dir wichtig sind, und die du in deinem Leben erreichen möchtest. Wenn du mutig bist, könntest du auch einen Neuanfang zb in einem anderen Land machen. Aber auch kleine Schritte können eine große Veränderung bringen.

Egal was du tust: DU musst aktiv werden und das ändern, was dir nicht gefällt. Niemand sonst wird es für dich tun. Und auch Psychologen etc. sind dazu da, dass du dir selbst helfen kannst. Niemand anderes lebt dein Leben. Und auch wenn du es nicht glaubst: du bist zu mehr fähig, als du denkst.

Und: Nehme mal alle Dinge, die dich umgeben bewusst wahr. Oft gehen wir an kleinen Dingen vorüber. Zum Beispiel wenn du auf den Bus wartest: warte nicht starrsinnig und tippe auf deinem Handy, sondern nehme bewusst deine Umgebung wahr. Eine wunderbare Gelegenheit, zu entspannen. Oder eine neue Erkenntnis zu gewinnen. Oder einen netten Menschen kennen zu lernen. Ich bin zb mal Bus gefahren und mir ist ein Mädchen aufgefallen, die richtig schöne Haare hatte. Zufällig sind wir noch an der gleichen Station ausgestiegen. Ich habe ihr dafür ein Kompliment gemacht, und noch heute sind wir befreundet. Das war super, ich habe mich gefreut, sie kennengelernt zu haben und es tut echt gut, anderen Komplimente zu machen. Und genau in solchen kleinen Dingen kann man ein großes Glück finden. Man muss es nur sehen.

Also mach etwas aus deinem Leben, genieße es, in vollen Zügen!

Schon nicht schlecht. Allerdings:

Wenn du mutig bist, könntest du auch einen Neuanfang zb in einem anderen Land machen. Aber auch kleine Schritte können eine große Veränderung bringen.

Man kann leider nicht vor sich selbst davon rennen. Selbst wenn man einen Neu-Anfang in Neuseeland machten würde, nimmt meine seine Altlasten im Kopf mit.

Deshalb ist es wichtig, erst einmal bei sich selbst und seiner Einstellung anzufangen.

Sich immer nach Dingen zu strecken, die unerreichbar sind, muss einfach scheitern.

Zufriedenheit beginnt immer erst bei Dir selbst.

Dann kann man sogar in einer Welt leben, die Dich nur boykottiert.

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@MarkusGenervt

Der Meinung bin ich eigentlich auch, alles fängt im Kopf an. Auch, ob wir glücklich sind, oder ob wir mit unserem Leben zufrieden sind.

Nur sehe ich es auch als Chance, mit einem kompletten Neuanfang einen neuen Zugang zu sich selbst zu finden. Wenn man von einem anderen Ort, einer anderen Lebensweise, anderen Menschen umgeben ist, sieht man sich vielleicht auch selbst anders. Man ist ja nie nur seine Persönlichkeit, sondern auch die Einwirkungen, die wir aus der Umwelt aufnehmen.

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@Pusteblume8146

Schon richtig, solange der Neuanfang auch gleichzeitig im Kopf beginnt. Man muss sich innerlich bereits von seiner alten Existenz gelöst haben, sonst scheitert man auf ganzer Länge.

Hab ich auch schon gemacht – also das innere Loslösen ;)

Eine neue Stadt mit neuen Menschen und einem neuen ich.

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@MarkusGenervt

Das stimmt allerdings ;)

Aber ich denke, wenn man sich zu so einem großen Schritt entschließt, dann doch mit vollem Bewusstsein, und auch mit dem Bewusstsein, das Alte zu verlassen.

Im Endeffekt geht es ja eigentlich nur um das innere Loslösen, was in dem Fall eben durch das Äußere bedingt wird...

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@Pusteblume8146

Jain.

Ich habe auch viele Mensch kennen gelernt, die diesen inneren Schritt nicht gegangen sind und sich dann gewundert haben, wieso in dieser neuen Stadt denn die alten Probleme immer noch da sind.

Die sind dann einfach nur geflohen – vor sich selbst.

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Ich habe auch sehr lange gedacht, das so eine Depression einen für immer begleiten würde. Das sich die Sichtweise verändern, aber nie grundsätzlich vom Raster lösen könnte. Irgendwann bin ich an einen Punkt angelangt, den ich selbst meinen Nullpunkt nennen würde. Kann man so tief sinken das alles sinnlos, ja sogar der Freitod als sinnlos angesehen wird? Ich habe angefangen Ziele aufzuarbeiten, einfach aus dem Grund das ich nichts zu verlieren hatte. Zu sehen ob man sich selbst aufbauen könnte, wurde wie eine Art Spiel angesehen. Ich habe angefangen zu hinterfragen was mich angeht, nicht mehr das Umfeld und die Welt zu hinterfragen. Dort kann man als einzelner selten etwas ändern, weshalb man anfangen sollte nur für sich zu leben. Eine Zeitlang war ich in der "Selbstaufbauphase" wie im Rausch, ich habe das Gefühl einer Erleuchtung gehabt. Ok, es fängt an ziemlich kitschig und wirr zu klingen. Natürlich ist das mittlerweile nicht mehr so, aber es hat sich auch vieles geändert. Ich hatte immernoch Ängste in eine Beziehung einzugehen und habe es Schlussendlich dann doch gemacht. (Das ganze ist jetzt 2 1/2 Jahre her) Ich hatte Angst in eine Beziehung einzugehen, weil ich dachte die Selbstachtung und "Erleuchtung" könnten wieder aufhören. Ich bin paar Monate nach dem eingehen der Beziehung wieder in Depressionen gefallen, die ein paar Monate anhielten. Aber dadurch das ich einmal geschafft habe, mich aufzubauen, zu sehen was mir wichtig ist, zu fragen was mir wichtig ist, was ich einmal erleben möchte, sehen möchte, machen möchte, hat vieles im zweitem Tief erleichtert. Bring Veränderung in dein Leben wenn du etwas ändern möchtest. Bring Veränderung in deine Psyche und fang bei dir an und lerne dich kennen, solange du nicht im ewigen Trott hängen bleiben möchtest. Das ist eine Sache die man ein gesamtes Leben lang aufarbeiten muss, sonst wird das nie was. Das "glücklich sein" ist kein Ding was man einmal macht und dann ist man es eben. So wahr es auch ist, man muss leider immer an sich arbeiten und sich selbst etwas gutes tun.

Bitte, danke.

Das gute ist wir leben in einem freien Land. Das bedeutet wenn du einen anderen Weg findest Geld zu verdienen (den es zB über Selbstständigkeit gerade in Zeiten des Internets oder auch über Home work etc. auch gibt) kannst du dein Leben auch anders gestalten.Wenn man will schafft man alles !

Eine Seite von jemandem der gerade Leuten wie dir helfen möchte ist www.selbstbewusstsein-staerken.net

Ich kann zwar noch lange nicht alle Ansichten des Autors unterschreiben jedoch liefert er in vielen Bereichen sehr gute Impulse 

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