wiso heist es pferdestärken?

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9 Antworten

Die Pferdestärke ist eine veraltete, jedoch in der Umgangssprache noch häufig verwendete Einheit der Leistung. Als Einheitenzeichen wird PS verwendet. Die Bezeichnung „Pferdestärke“ geht auf James Watt zurück, der damit eine anschauliche Maßeinheit für die Leistung von Dampfmaschinen erreichen wollte. An Stelle der Pferdestärke ist seit dem 1. Januar 1978 in Deutschland die SI-Einheit Watt (benannt zu Ehren James Watts) zu verwenden. Somit ist James Watt im doppelten Sinn mit der Bemaßung der Leistung verbunden. Obwohl die Pferdestärke in Deutschland seit 1978 keine gesetzliche Einheit im Messwesen mehr ist, hat sie sich vor allem bei Verbrennungskraftmaschinen, speziell bei Fahrzeugen, im Sprachgebrauch gehalten. Bis 2009 durfte in der Werbung PS nur zusätzlich zu Kilowatt (kW) angegeben werden. Seit der letzten Änderung der Richtlinie 80/181/EWG, die am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist, ist die alleinige Aufführung von PS und allen anderen Nicht-SI-Einheiten in der gesamten EU nicht mehr zulässig. Die SI-Einheit (hier Watt oder seine dezimalen Vielfachen) muss hervorgehoben werden. Im deutschen Recht wurde diese Vorgabe in § 3 der Einheitenverordnung umgesetzt.

Ein Kilowatt entspricht 1,359621617… PS, und eine Pferdestärke entspricht 0,73549875 kW (75 kg × 1 m/s × 9,80665 m/s²). Es gibt zwei gängige Näherungsformeln zum Umrechnen: 4 PS ~ 3 kW (ca. 2% Fehler) 15 PS ~ 11 kW (ca. 0,3% Fehler) Die Leistungsangaben von Antriebsmaschinen, speziell bei Fahrzeugmotoren, sind nicht immer vergleichbar, da nach verschiedenen Normen die Bedingungen für die Angabe der Motorleistung unterschiedlich sind. So wird in Deutschland die Leistung angegeben, die der Motor im eingebauten Zustand an das Getriebe abgibt („DIN-PS“). In den USA wird beispielsweise die Einheit „SAE-PS“, in Italien die „Cuna-PS“ verwendet. Nach diesen Normen wird die Leistung des Motors ohne den Antrieb beziehungsweise Betrieb von Nebenaggregaten wie Lichtmaschine, Luftfilter, Auspuff und ähnlichen angegeben. Der Unterschied lässt sich nicht exakt angeben, in der Praxis kann von 5 bis 15 % Abweichung ausgegangen werden. Diese Unterschiede treten auch bei den Leistungsangaben in kW auf, da nicht die Einheit, sondern die Messbedingungen unterschiedlich sind. Zu diesen Messbedingungen zählen bei Verbrennungsmotoren auch Luftdruck und Temperatur.

Historisch gesehen wurde als Pferdestärke die durchschnittliche nutzbare Dauerleistung eines Arbeitspferdes verstanden, etwa beim Antrieb einer Mühle. Im Zuge der Einführung der Dampfmaschinen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine mit dem Pferdeantrieb vergleichbare Leistungseinheit einzuführen, damit die neuen Antriebe entsprechend ausgelegt werden konnten. Die Leistung eines Pferdes kann je nach Rasse, Trainingszustand oder augenblicklicher Anstrengung erheblich abweichen: Ein Pferd etwa beim Galopp oder beim Springreiten kann kurzfristig deutlich mehr, nämlich über 20 PS leisten, während es im Tagesdurchschnitt etwa 1 PS leistet[1]. 1 PS ist in DIN 66036 definiert als die Leistung, die erbracht werden muss, um einen Körper der Masse m = 75 kg entgegen dem Schwerkraftfeld der Erde (bei Erdbeschleunigung 9,80665 m/s²) mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s zu bewegen[2]. Ähnlich lautet bereits die Definition von James Watt (siehe „Herkunft“). Leistung = Arbeit / Zeit = 1PS =75kpm/s =735,49875W Umgerechnet entspricht das etwa der Leistung, die ein Zugpferd aufwenden muss, um mit Schrittgeschwindigkeit (5,4 km/h) einen Karren mit der Masse von 500 kg eine 10-prozentige Steigung hochzuziehen. Bei einem leichten Zugpferd von etwa 750 kg Masse kommen noch 1,5 PS dazu, die das Pferd für die Bewegung der eigenen Masse aufbringen muss. Zum Vergleich wird die Dauerleistung des erwachsenen, durchschnittlich großen Menschen mit 0,14 PS (100 Watt) benannt, wobei auch hier bei entsprechendem Training durchaus über eine Stunde 440 Watt und 6 Sekunden lang 910 Watt (entspricht etwa 1,2 PS) möglich sind.

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Kommentar von vincent1996
27.08.2011, 08:17

Der heute noch in Deutschland gültige Tarif der Kraftfahrzeugsteuer, PKW nach Hubraum zu besteuern, ist aus dem Versuch entstanden, die Höchstleistung der Antriebsmotoren als Besteuerungsmerkmal heranzuziehen: Der Hubraum wurde hilfsweise als Maß für die Motorleistung benutzt. Weil man damals Motorleistungen nicht gut messen konnte, half man sich mit ihrer angenäherten Berechnung. Diese Berechnungsformel ist für Zweitakt- und Viertaktmotoren unterschiedlich. Die Leistungsberechnung legt im wesentlichen den Hubraum, die damals erreichbaren Höchstdrehzahlen und einen geschätzten mittleren Verbrennungsdruck zu Grunde. Als mit Hilfe verbesserter Konstruktionen deutlich höhere Leistungen erreicht werden konnten, veränderte man die Formel durch Zuschläge für besondere Konstruktionsmerkmale, z. B. für „obengesteuerte Motoren“. Dem technischen Fortschritt folgend, klafften bei modernen Konstruktionen die „Leistung nach Steuer-PS“, also die nach der Steuerformel berechnete, und die technisch wirksame Leistung weit auseinander. In der Fahrzeugwerbung wurden dann Doppel-Angaben üblich, wie etwa „4/12 PS“ mit der Bedeutung: Für 4 Steuer-PS Steuern zahlen und mit 12 PS fahren. Vergleiche die Darstellung unter „Französische CV“.

Gültig für das Deutsche Reich vom 3. Juni 1906 bis 31. März 1928. 2-Takter: 0,45 × Zylinderzahl × Zylinderbohrung² (in cm) × Kolbenhub (in m) 4-Takter: 0,30 × Zylinderzahl × Zylinderbohrung² (in cm) × Kolbenhub (in m) also: 2-Takter: 1 Steuer-PS = 175,5 cm³ oder 1 Liter Hubraum rund 5,70 Steuer-PS 4-Takter: 1 Steuer-PS = 261,8 cm³ oder 1 Liter Hubraum rund 3,82 Steuer-PS Mit Wirkung vom 1. April 1928 wurde im Deutschen Reich für Krafträder und Kraftwagen die Besteuerung auf Grundlage des Hubraumes, für Lastwagen und Omnibusse auf Grundlage des Fahrzeuggewichts eingeführt.

Die Leistung in DIN-PS wurde gemäß DIN 70020 am Schwungrad gemessen. Nach DIN 70020 „Kraftfahrzeugbau; Allgemeine Begriffe; Festlegung und Erläuterung“ vom August 1954 wurde die Nutzleistung „an der Kupplung des in allen Teilen einschließlich der Ansaug- und Auspuffanlage reihenmäßigen Motors unter normalen Betriebsbedingungen“ gemessen und in PS angegeben. Als Dauerleistung wurde die größte Nutzleistung angegeben, die der Motor ohne Überschreitung der zulässigen Wärmebeanspruchung dauernd abgeben kann, als Kurzleistung diejenige, die der Motor mindestens 15 Minuten lang abgeben kann; danach muss er bei Dauerleistung einwandfrei weiterarbeiten können. Zu den normalen Betriebsbedingungen gehören reihenmäßige Einstellungen und handelsüblicher Kraftstoff; Lüfter, Wasserpumpe, Kühlluftgebläse, Kraftstoffpumpe, Einspritzpumpe und die unbelastete Lichtmaschine müssen bei der Prüfung vom Motor angetrieben werden. Die gemessene Leistung wird auf 760 Torr und 20 °C umgerechnet, die Luftfeuchtigkeit wird nicht berücksichtigt. Bei Nachprüfungen ist eine Abweichung von ± 5 % zulässig. Nutzleistungen sind stets in Verbindung mit der zugehörigen Drehzahl in 1/min anzugeben. Im Februar 1957 wurde diese Norm aufgeteilt, die Festlegungen zu Leistungen, Geschwindigkeiten und Beschleunigung kamen in den Teil 3. Die Messbedingungen der Nutzleistung blieben unverändert, die Dauerleistung wurde in „größte Nutzleistung“ umbenannt und muss im „thermischen Beharrungszustand“ erreicht werden, die Kurzleistung ist weggefallen. Im Dezember 1973 wurde der Abschnitt „Leistungen“ von DIN 70020-3 durch die Vornorm DIN 70020-4, Ausgabe Juni 1972 ersetzt, die als Bezugszustand 25 °C und 1000 mbar statt 20 °C und 1013 mbar = 760 Torr vorsieht. Diese neuen Bezugsbedingungen ergaben eine Verminderung der Nennleistung um 2 % bis 4 %. Um diesen Wettbewerbsnachteil und Nachteile bei der Einhaltung einer in § 35 der StVZO geforderten Mindestmotorleistung zu vermeiden, kehrte das DIN im November 1976 mit Ausgabe der Norm DIN 70020-6 „Kraftfahrzeugbau; Leistungen“ zu den alten Bezugswerten zurück, empfohlen wurden darin die Einheiten kW oder PS für die Nutzleistung und min-1 für Drehzahlen. Diese Norm wurde im April 1997 zwecks internationaler Angleichung durch die DIN ISO 1585 „Straßenfahrzeuge - Verfahren zur Ermittlung der Nettoleistung von Motoren (ISO 1585:1992)“ ersetzt.

ECE R24 ist eine weitere Norm, die der DIN 70020 sehr nahe kommt. Die Erfordernisse zum Anschluss des Kühlerlüfters während der Messung variiert hier jedoch.

Die englische Pferdestärke hat das Einheitenzeichen bhp für brake horsepower und misst die Leistung ohne Nebenaggregate. Sie basiert auf den englischen Einheiten Pfund (lbf.) und Fuß (ft.). Sie wird pro Minute definiert:

1 bhp = 33 000 lbf.·ft./min = 550 lbf.·ft./s

1 bhp = 1,014 DIN-PS = 745,7 W

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Umgerechnet entspricht das etwa der Leistung, die ein Zugpferd aufwenden muss, um mit Schrittgeschwindigkeit (5,4 km/h) einen 500 kg schweren Karren eine 10-prozentige Steigung hochzuziehen. Bei einem leichten Zugpferd von etwa 750 kg Gewicht kommen noch 1,5 PS dazu, die das Pferd für die Bewegung der eigenen Masse aufbringen muss

Quelle: wikipedia

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Kommentar von Migelangelus
27.08.2011, 01:15

STREBER ne Spaß xD

WIKIPEDIA RULEZ

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Kommt wahrscheinlich daher, dass man früher keine Motoren hatte, und noch Pferde brauchte. Wenn man nun z.B einen Baumstamm wegziehen wollte und man 2 Pferde dazu brauchte, sagte man vielleicht: Man benötigt 2 Pferdestärken um den Baustamm zu bewegen.

Außerdem wird die Motorleistung auch oft in kW angegeben.

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1 PS ist die Geschwindigkeit, die ein Wagen fährt, wenn 1 Pferd vorgespannt wäre. Vor den Autos gab es ja bekanntlich nur Pferdewagen. 50 PS wenn 50 Pferde vorgespannt wären. etc. LG Silvie

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Kommentar von Migelangelus
27.08.2011, 01:14

Falsch, ein Pferd hat mehrere Pferdestärken, (also mehr als 1 Pferdestärke, nicht verscheidene Pferdestärken xD(kam mir nur so in den Sinn das man das denken könnte)) Deswegen schliesse ich darauf das man es früher benutzt hat, um zu sagen wie stark Pferde waren. Aber vielleicht gibt es auch manche Pferde mit 1 PS ich weiss nur das viele Pferde mehr als 1 PS haben, aber das mit 1 PS = Stärke eines Pferdes ist sehr verbreitet

P.S. Sicher bin ich mir da aber nicht aber ich weiss das ein Pferd STÄRKER und nicht schneller als 1 PS ist (aber das ist der Fehler der Auto/Technik oder was auch immer Industrie)

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Kommentar von oldmetallman
27.08.2011, 01:50

1km/h ist eine Geschwindigkeit, 1 PS ist eine Kraft/Stärke.

PS sind vollkommen unabhängig von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs. (zb. Motorrad mit 55ps = Rakete. 1,8Tonnen Wagen mit 55ps = lahme Krücke. Sportwagen mit 350PS=Renner, Linienbus mit 350PS=Schleicher.)

PS wurden auch nicht für Autos erfunden und vor Autos gab es nicht bloß Pferdewagen. Die Krafteinheit PS wurde entwickelt, um die Kraft von Dampfmaschinen zu beschreiben. Dampfmaschinen waren Arbeitsgeräte, daher zog man für die Berechnung von PS auch die Kraft eines durchschnittlichen Arbeitspferds herran und nicht die eines Rennpferds. Andere Länder andere Durschnittspferde und so ist ein amerikanisches PS etwas anderes als ein britisches PS oder ein deutsches PS. 1PS ist die Kraft, die 1 durchschnittliches Arbeitspferd den ganzen Tag leisten kann. Ein Sport-Pferd kann zum Beispiel beim Tunierspringen oder im Sprintrennen kurzzeitig 20PS leisten, hält das aber nicht lange durch. Man versucht bereits seit den 70ern die einheitliche Kraftmessung von Fahrzeugen in KiloWatt umzusetzen, denn 1 KiloWatt ist überall auf der Welt gleich, nur nehmen das die meisten Menschen (Kunden) einfach nicht an, weil sie sich unter einem KiloWatt gar nichts vorstellen können. Das ist eben eine künstliche Einheit.

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Kommentar von RoonyLD
27.08.2011, 22:22

Was redest du denn da? Das ist völliger Blödsin

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Kommentar von RoonyLD
27.08.2011, 22:22

Was redest du denn da? Das ist völliger Blödsin

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weil es früher keine autos gab,sondern nur kutschen,mit pferden.

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Dumme Frage, Wenn ne Kutsche von nem Pferd gezogen wird ist es ein ps. und das verwendet man auch als geschwindigkeits einheit für autos.

hoffe ich habe jetzt nichts falsches gesagt

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Kommentar von koofenix
27.08.2011, 02:02

1PS=1km/h ... 500 PS=500 km/h ? kann nicht sein, mein DAF mit 460 PS läuft offen vlt. gerade mal 130 km/h.

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ja sind pferde drin

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alsodas kannst du wirklich ganz leicht googlen...

strenge dich mal ein wenig an...

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