Wieso gab es in Europa nicht so viele schwarze Sklaven?

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6 Antworten

Weil Sklaven zu teuer gewesen waren.

Hier gab es Leibeigenschaft und eine große Masse armer Menschen, die für Hungerlöhne arbeiteten und wesentlich billiger waren, als es Sklaven gewesen wären.

Schwarze Sklaven wurden alsArbeitskräfte in der Landwirtschaft in Amerika gebraucht nachdem die Europäer die indigene Bevölkerung weitgehend ausgerottet haben und selbst nicht zahlreich genug waren. In Europa hingegen herrschte Überfluss an Arbeitskräften was zur Arbetslosigkeit und Hungersnöten führte und auch zur Auswanderung nach Amerika(die sich aber viele nicht leisten konnten einfach).

Es wäre sinnlos zahlreiche Schwarze nach Europa als Arbeitskräfte, sei es als Sklaven oder als freie Menschen kommen zu lassen.

Die USA waren so was wie ein jungfräuliches Land, d.h. es wurde erst besiedelt, daher wurden Arbeitskräfte dringend gebraucht. In Europa hingegen gab es derlei Nachfrage in keinster Weise.


einfach deshalb, weils in der Zeit in Europa keine Nachfrage gab nach kostenloser, menschlicher Arbeitskraft.

In dieser von dir genannten Zeit wars ja eher angesagt, dass deutsche Landesfürsten junge männliche Landeskinder ins Ausland zwangsrekrutierten und verkauften, um ihren Lebensstil und ihre Schlösser unterhalten zu können.

Weil die zum damaligen Zeitpunkt in Europa in den allermeisten Ländern verboten war. Und in den Ländern, in denen sie in irgendeiner Form noch erlaubt war ( z.B. Russland ) gab es genug Landbevölkerung, die in die Leibeigenschaft hineingeboren war.

Unfug ohne Ende. Das hatte wenig damit zu tun ob die Sklaverei erlaubt war.

Leibeigenschaft ist etwas völlig anderes als Sklaverei auch wenn sie natürlich wiederrum nichts mit Freiheit zu tun hat.

Die Leibeigenen in Russland zu der Zeit lebten unter viel beseren Bedingungen und waren besser rechtlich geschützt als die meisten sog. freien Bauern in Westeuropa. Der wichtigste Nachteil war die Einschränkung der Freizügigkeit. Doch faktisch war diese für die Ärmsten in Westeuropa auch nicht gegeben, denn der Mittellose kommt nicht weit.

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@JBEZorg

Das sehe ich anders. Gerade späten 18,. und im 19. Jahrhundert war die Leibeigenschaft eine Form der Sklaverei. Je nach Stand der Gesetzgebung durften Leibeigene verkauft werden, mussten vom Gutsherren angeordnete Zwangsehen eingenen und unter Katharina durfte ein Gustherr seine Leibeigenen nach eigenem belieben Körperlich züchtigen bzw dies an staatliche Organe wie Polizei abgeben. Auspeitschung von Leibeigenen war deren regelmässige Aufgabe.

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Weil es hier kaum baumwollvorkommen gegeben hat, nicht so wie in amerika.

aber es gab ja auch andere Arbeit oder würdest du sagen ohne Baumwolle gäbe es keine Sklaverei?

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@Alpako995

Nein natürlich nicht, aber die cottonfields im mittleren westen waren die hauptarbeitsgründe. Du solltest nicht immer schlußfolgern.

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