Wiso finden alle das die mutter wichtiger ist als der vater?

12 Antworten

Ich denke mal, weil man von Anfang an dazu erzogen wird, Frauen generell als emotionaler anzusehen, aber vor allem auch die eigene Mutter. Es wird dann eben auch vorausgesetzt, dass diese zuneigungsbedürftiger ist. Zum Beispiel beim Muttertag etc. Man hat eben das Bild im Kopf, dass man einer Mutter eher sagen sollte, dass man sie liebt, auch weil man denkt, sie freut sich mehr darüber, als der männliche und deswegen !vermeintlich! unemotionale Vater.

Althergebracht ist die Mutter mehr für ein Kind da als der Vater. Der Vater beschafft das Geld, ist somit kaum zu Hause. Die Mutter ist immer da, wenn die Kinder sie brauchen. Heute ist das Großteils immer noch so. Und da der Mensch von Natur aus ein Egoist ist, mag er eben die Menschen mehr, die mehr für Ihn da sind, ganz einfach. Und das hat nichts mit Stillen oder 9 Monate im Bauch zu tun. Das reden sich die Frauen gern ein. Dort, wo Frauen das Geld nach Hause bringen und der Mann für die Kinder da ist, ist der Mann die Nummer 1.

In einer Gesellschaft, in welcher Frauen durchschnittlich aktuell 21% weniger verdienen bei gleicher Arbeitsleistung, in welcher selbst das zuständige Bundesamt auf seiner Seite feststellt, es sei eine regelrechte Mode geworden sich als Vater vor jeder Verantwortung zu drücken - was nicht da steht ist die schlichte Tatsache, dass dies von den Jugendämtern so gemacht wurde über Jahrzehnte - , wo Männer zwar angeben, es sei gut wenn sie bei den Aufgaben des Wirtschaftsunternehmens Haushalt und der Kindererziehung mitmachen würden aber tatsächlich unter 10% dies umsetzen

ist es das Einzige an Anerkennung was diesem Geschlecht zugestanden wird.

Getragen wird diese Haltung von reiner Dummheit bzw. Unwilligkeit sich mit dem Einfluss der väterlichen Erziehung auf die Entwicklung eines Menschen auseinander zu setzen. Seit mindestens 2.000 Jahren sind wir durchschnittlich alle 50 Jahre auf irgendeine Weise in einen Krieg verwickelt. Dann sind die Männer abwesend. Danach geht es an den Wiederaufbau. Erziehung findet also nur randständig dort statt wo es sich nicht vermeiden lässt. Irgendwann kam die eine oder andere politische Richtung dann auf die Idee, Erziehung als wesentlichen gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Punkt zu nutzen. Heute erhält eine Mutter ab dem X-ten Kind ein Verdienstkreuz und weitere staatliche Anerkennung. Ob dies mit unserer Verfassung in Einklang steht wurde meines Wissens noch nicht geklärt. Dafür ist ein Teil der Wissenschaft dabei zu erforschen, welchen Einfluss männliche Gene und die Lebensweise männlicher Vorfahren auf die nachwachsenden Generationen hat. Erste Erkenntnisse sind vorhanden. Oft kann der Großvater als Verursacher eines körperlichen Symptoms festgestellt werden.

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