Wirtschaftskrise durch den Staat!

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1 Antwort

Ein Staat, eine Gesellschaft lebt davon, dass sie sich gemeinsam alles, was sie zum Leben braucht herstellt. Das wird dann im Inland verkauft im Austausch des Güterkreislaufs. Einiges, was im Ausland günstiger hergestellt werden kann, wird gegen eigene Produkte getauscht, die man im Inland besser herstellen kann. Eine gut funktionierende Wirtschaft erkennt man daran, dass sie alles für den eigenen Bedarf herstellen oder teils im Tausch gegen eigene Produkte aus dem Ausland beziehen kann. Von einer Wirtschaftskrise reden wir, wenn es zu einer Unterversorgung kommt. Das ist z.B. daran spürbar, dass die Leute mit dem, was sie verdienen, nicht mehr genügend kaufen können. Dafür kann es viele Ursachen geben. Z.B. wenn bei gleichen Arbeitskosten der Ausstoß sinkt, z.B. weil die Produktivität pro Arbeitsstunde sinkt. Es reicht aber auch, dass die Wirtschaft technisch auf altem Stand stehenbleibt, während Konkurrenzländer Fortschritte machen. Dann werden deren Produkte im Verhältnis zu den eigenen billiger und man kann weniger Produkte exportieren und letztlich dann auch weniger importieren. In solchen Fällen kann der Staat die Forschung fördern, damit die Produktionstechnik sich verbessert.

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