Wirkungsgrad von Sychronmaschinen / -motoren in abhängigkeit von Drehzahl und Drehmoment

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3 Antworten

das ganze ist etwas komplex zu erklären. es hat etwas mit dem so genannten blindstromanteil zu tun. bei einem drehstromasyncronmotor fließt der strom so oder so durch die spule. dabei erzeugt er ein magnetfeld, dieses wiederum erzeugt im läufer, der sich etwas langsamer dreht als der anker einen strom, welcher wiederum ein magnetfeld erzeugt (schlupf) je stärker der ausfällt, desto größer fällt das drehmoment aus.

jezt ist das ganze so, dass der strom ja praktisch immer duch die ankerwicklung fließt. kann der anker nicht gescheit arbeiten, also fehlt auf der andern seite die last, dann läuft der motor sehr ineffizent. (hoher blindstomanteil)

soviel zur theorie beim betrieb mit eienr starren ferequenz am netz...

beim betrieb mit einem frequenzumrichter sieht das ganze wieder ein wenig anders aus.

hier ist einer der maßgebenden faktoren für die effizienz des motors die stellfrequenz. man kann grob sagen, je höher sie liegt, desto effizenter arbeitet der motor, da mit einer raschen feldwechselfolge weitaus mehr energie verlustarm vom anker auf den läufer übertragen werden kann.

das ist auch das erfolgsgeheimis von schaltnetzteilen. die hohe frequenz erlaubt die verwendung wesentlich kleinerer transformatoren zum übertragen größerer leistungen...

lg, anna

Danke für die Antworten!

@Anna:

gilt das auch für Synchronmotoren? Inmeinem fall habe ich einen Wechselrichter, der immer genau die richtigen ströme und spannungen für die entsprechende last einstellen kann (Sensoren zu Drehzahlmessung sind auch vorhanden)

Gruß

Eine Erklärung der Synchronmaschinen und deren Wirkungsgrad findest Du hier: de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom-Synchronmaschine#V-Kurve

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