Wirkungsgrad in einem Geothermiekraftwerk

3 Antworten

Ich habe auch überall erfolglos gesucht. Noch nicht einmal über die verbreiteten Wassertemperaturen habe ich bei Google etwas gefunden. Wirtschaftlich sollen solche Kraftwerke laut Wiki nur bei Tenmperaturen von über 100°C zu betreiben sein. Nun nehmen wir einmal an, solche Anlagen seien im günstigen Fall mit 200°C zu betreiben (Von 120-150°C habe ich schon gehört). Rechnerisch läge der theoretisch erzielbare Wirkungsgrad (Carnot'scher Wirkungsgrad, ohne technische Verluste) für 120°C bei 30%, bei 150°C bei 35% und bei 200°C bei 42%. Nehmen wir davon einmal großzügig 2/3 als technisch realisierbar an, dann lägen die entsprechenden Gesamtwirkungsgrade je nach nutzbarer Temperatur bei 28%, 24% und 20%. Ein Durchschnitt von 25% erscheint mir damit einigermaßen realistisch.

danke das du dir die mühe gemacht hast aber ich habe mir auch schon gedanken gemacht und frage mich diese kraftwerke sind ja meisten ins skandinavien. dort gibt es ja die geisiere. dannn würde ja der wirkungsgrad 100 % sein weil es keine kosten zum erhitzen gibt

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@Vanillabacke

Nein keineswegs, dort wird der Wirkungsgrad kaum mehr als 20% erreichen, je nach Wassertemperatur (Die kenne ich nicht). Bei angenommenen 120°C Wassertemperatur (unter Druck) läge der theoretisch mögliche Wirkungsgrad bei 30%. Der ist aber praktisch nicht realisierbar, weil bei jeder Energieumwandlung auch noch technische Verluste entstehen, z.B. durch Reibungen in Maschinen und Wärmeverluste. Nähere Infos bei Wiki unter "Wärmekraftmaschine" und "Carnot'scher Kreisprozess". Die 100% Wirkungsgrad wären rein theoretisch erreichbar, wenn das Wasser auf den absoluten Nullpunkt abgekühlt werden könnte. Das ist bei allen Wärmekraftwerken so. Mit Wassertemperaturen um die 600°C können die vielleicht einen Wirkungsgrad von 40% schaffen.

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@dompfeifer

Bei meinen obigen Betrachtungen habe ich übrigens die zugeführte Maschinenleistungen (Pumpe) noch völlig vernachlässigt. Nach deren Einbezug liegt der Gesamtwirkungsgrad natürlich noch niedriger. Bei den Geisiren fällt das weg, da hast Du Recht. Aber auch dort treten neben den carnot'schen Verlusten die Verluste an der Dampfturbine an.

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Wirkungsgrad? Ich glaube, dass es dazu auch kaum Aussagen geben wird. Da gibt es leider keine durchgängige gleiche Förderung, es hängt von äusseren Faktoren ab, was das "Kraftwerk" leisten kann. Außerdem wird kein Strom produziert. Eine einfache Betrachtung wie bei konventionellen Kohlekraftwerken (soundsoviel Kohle rein - das kommt an Energie raus) ist nicht möglich. Bei Wärmepumpen wird thermische Energie gefördert. Da spricht man von der Leistungszahl oder von der Jahresarbeitszahl. Die liegt bei Wärmepumpen ca. zw. 2,5 und 5. Das heisst mit einer kWh Strom werden 2,5 bis 5 kWh Wärme erzeugt.

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