Wie rechne ich den Wirkungsgrad einer Batterie & eines Akkus aus?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ausrechnen kann man das nicht. Höchstens messen oder schätzen.

Dann kommt's draufan, was du meinst, was du alles einbeziehen willst (Gewinnung und Transport der Rohstoffe, Entsorgung, Recycling, Umweltschäden durch nicht fachgerechte Entsorgung...).
Wirkungsgrad ist ja das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand.

Bei einer Einwegbatterie hast du den himmeltraurigsten, schlechtesten Wirkungsgrad, den du dir vorstellen kannst. Was steckt in einer Batterie?

  • Arbeit
  • Rohstoffe
  • Energie

Wenn du den Preis anschaust, den du im Laden für die beste Batterie zahlen musst und mit dem Energieinhalt vergleichst, kommst du auf einen Energiepreis von grob 200 Euro pro kWh! Also grob 1'000 bis 10'000 mal mehr als von der Steckdose! Auch wenn im Preis nur 1% Energiekosten drin sind, gibt das einen Wirkungsgrad von 1-10%. Wenns' mehr Energiekosten sind, dann weit unter 1%.

Beim Akku hast du den etwas höheren Herstellungsaufwand, kannst ihn aber mehrmals "befüllen".
Je länger er gebraucht werden kann, desto besser wird also sein Wirkungsgrad über die Lebensdauer (natürlich nicht pro Ladezyklus gesehen!). Irgendwo ist dann aber der Grenznutzen, so dass man den Akku ersetzen muss.
Vielleicht kommt man so auf über 50% in der ganzen Lebensdauer (mehrere 100 Ladezyklen), ich weiss es aber nicht, kommt sicher auch schwer auf die Marke an.

Wenn du den einzelnen Ladezyklus betrachtest, müsstest du bei möglichst neuen Akkus Messungen machen. Wirkungsgrad ist dann Entlade-Energie geteilt durch Aufladungs-Energie.
Da findest du wohl im Internet was. Ich schätze mal so 50-70%.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Einen Wirkungsgrad musst du in einem bestimmten Arbeitspunkt betrachten. Je höher der vom Akku oder der Batterie bezogene Strom, desto geringer wird sein Wirkungsgrad, da mehr Spannung am Innenwiderstand abfällt.

Beispielsweise kann an einer Autobatterie (12V) beim Startvorgang (sagen wir 100A) die Klemmenspannung auf 10V fallen. Demnach verliert man am Innenwiderstand 2V.

Wenn du einen Chemischen Wirkungsgrad meinst, dann vergiss meine Antwort, weil damit kenn ich mich nicht aus :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von CookieShorty
12.03.2016, 16:55

Super Danke :) Hast zufällig noch ne Formel parat? 

0

Was möchtest Du wissen?