Wirkung von oral inkorpriertem UO2?

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2 Antworten

Die Dosis ist schon recht hoch - ich denke daß mit entarteten Zellen zu rechnen ist (Krebs), allerdings nicht sofort, sondern mittel- bis langfristig.

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Kommentar von ASRvw
12.02.2016, 20:16

Moin.

Danke.

Das hatte ich schon befürchtet. Leider sind verlässliche Quellen zur Thematik inkorporierter Strahlung im deutschsprachigen Web ziemlich rar.

ASRvw de André

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Die Radioaktivität von 

Uran ist praktisch gegenüber der Schwermetallchemie zu vernachlässigen. Warum?

Uran (Uran 238) hat eine Halbwertszeit (HWZ) von 4,5 Mrd. Jahren. Zum Vergleich, dass Universum ist ca. 14 Mrd. Jahre alt. Wenn die HWZ so gross ist, muss die Radioaktivität sehr klein sein.

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Kommentar von ASRvw
20.02.2016, 13:02

Moin.

Das natürliches UO2 (also Pechblende) kein starker Strahler ist, ist klar. Es ist zudem primär ein Betastrahler. Diese Strahlung schafft es kaum durch die Haut.

Die Frage war allerdings auch, welche biologische Wirkung zu befürchten ist, wenn die Strahlenquelle in den Körper aufgenommen wird, wo sie in der Regel 2 Stunden im Magen bleibt und dort der magensäure ausgesetzt ist und anschließend zwischen 6 und 36 Stunden im Darm verbleibt.

Immerhin wirkt sie da direkt auf die Schleimhäute, die wesentlich empfindlicher und auch durchgängiger sind, als die Oberflächenhaut des Menschen.

Die Frage ist also, welche Wirkung hat eine 100µSv/h Strahlenquelle, wenn sie (mehrfach) gegessen wurde?

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