Wirkt der Name eines Menschen irgendwie auf sein Leben?

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10 Antworten

Hallo!

Das würde ich so zumindest nach meinen Erfahrungen nicht sagen -------> man sagt es, wie ich vor einigen Jahren auf Bayern 1 gehört habe, auch z.B. Trägern des Namens "Max" nach, dass sie besonders durchschlagend seien oder besonders selbstsicher, was ich aber für zwei "Mäxe" in meinem Freundeskreis nicht unbedingt bestätigen kann^^

Ebenso kenne ich zwei Kevins, denen ihr Name nicht als Bürde erscheint & für die sämtliche mit dem Namen verbundene Klischees absolut Luft sind :) 

Allgemein ist an dem Gedankengang bestimmt was dranne, wobei ich das so nicht bestätigen kann.. mein Vorname hat auch 'ne ziemlich "dynamische" Bedeutung, aber ich habe nicht immer nur gewonnen & bin keiner, der sich darauf was einbildet :)

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Ich glaube weniger, dass dein Name dich verändert und etwas an deiner Zukunft beeinflusst.

Aber oft werden eben Vorstellungen und Eigenschaften mit einem Namen verbunden und so kann sich der erste Eindruck ändern.

So wird "Kevins" (zum Beispiel) eine niedrigere Intelligenz zugeschrieben. Doch natürlich kann "ein Kevin" genauso sein Abi machen, studieren und 'nen Doktortitel haben. Nur gibt es Menschen, die ihm das auf Grund seines Namens erstmal nicht zugetraut hätten ... oder zugeschrieben hätten.

Natürlich können diese Vorstellungen vom Namen dann auch den Menschen selbst in seiner sozialen Stellung beeinflussen, aber im Grunde ist der Mensch immer noch er selbst... Große Auswirkungen hat es aber vermutlich nicht. 

Und ich weiß nicht, ob es sich dann sowohl ins positive, wie auch ins negative zieht.

Kevin und Chantal sind ja so typische Negativbeispiele. Aber Beispiele die als schlauer, attraktiver, etc gelten, sind meiner Meinung nach nicht einmal weit verbreitet...

Nun ja. Ist allerdings alles aus meiner subjektiven Sicht.

lg

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Nun, es kommt darauf an.

Was glaubst du passiert, wenn jemand sich vorstellt mit Namen wie z. B. Kevin oder Chantalle?

Ich denke er wird anders aufgenommen als ein Johann oder Annika. Diese Namen sagen viel über die soziale Herrkunft.

Ansonsten hat fast jeder Name eine Bedeutung. Oft wissen die Träger sie gar nicht.


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Für mich ist die klare Antwort nein. Selbst wenn der allseits bekannte "Kevin" aufgrund seines Namens in eine Schublade gesteckt wird, dann nur, weil sein Umfeld dieses Klischee aufgenommen und weitergegeben hat. Der Name an sich, hat damit nichts zu tun. Kevin kann genauso wohlerzogen und erfolgreich sein, wie Rüdiger-Maximilian oder Jasmin. Es kommt sowieso oft nicht darauf an, wie etwas ist, sondern nur, wie die Gesellschaft reagiert.

Als ich meinen Namen einmal aus Spaß gogglete, erfuhr ich in einem Netzwerk, dass mein Name wohl "Chantalle 2.0" und genauso klischeebeladen wäre. Für mich war das etwas komplett neues. Ich hatte zuvor noch nie Probleme mit Vorurteilen bezüglich meines Namens gehabt, da mein Umfeld ihn eben nicht in die "Kevin-Kategorie" steckt. Täte es das, dann hätte sich das eventuell auch auf mich ausgewirkt. Hat es aber nicht.

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Naja... also ich kann die Frage sicherlich mit Ja beantworten ^^

"Häää? Utz? Was ist denn ein Utz?" oder "Hahahaaaa Utz.... Uz Uz Uz Uz" usw...

Ein Name sagt manchmal schon ziemlich viel. Wie zum Beispiel Jan-Torben oder Bruce-Friedrich...

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Kommentar von rotesand
04.03.2017, 16:50

Einen Utz kenne ich sogar -------> ca. 70, ein pfundsgemütlicher Schwabe mit einem beigen Sechszylinder Opel Omega, begnadeter SWR 4 Hörer und Weintrinker ;) Aber sonst habe ich den Namen auch noch nie gehört^^

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Ich denke,dass nicht der Name wirkt, sondern die Menschen die ihn dir gegeben haben.                                                                                        Gebildete Menschen greifen zu anderen Namen, z. B. zu alten deutschen,oft auch religiösen.Ungebildete zu modernen oder amerikanischen.Man findet dann tatsächlich,ich übertreibe mal, kaum einen Kevin in der Chefetage oder einen Matthias in der Gosse,aber das liegt nicht am Namen,sondern an den Namengebern.


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Kommentar von OderSox3
04.03.2017, 20:55

wow, ich bin ein weltoffener Mensch, mag auch Dinge außerhalb der "deutschen" Kultur und finde einen amerikanischen Namen schön - von Klang und Bedeutung. Deswegen bin ich also auch ungebildet und mein Kind landet potentiell schneller in der Gosse? Gut zu wissen.

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jemand mit einem namen wie Horst muss eventuell mit mehr Mobbing leben als jemand der Alexander heißt aber das ist alles 

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Kommentar von ToniKim
04.03.2017, 16:40

Was bedeutet Horst?

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Ein bisschen vielleicht. Gegen kevin zb.haben viele leute was. Aber da sollte man vorsichtig sein.

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Mh... Meine Erfahrungen sagen nein.

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Obwohl ich diese Frage schon öfters beantwortet habe, HIER dann nochmal ein paar ALLGEMEINE Gedanken...


Als Kinderkrankenschwester habe ich schon so einige EIGENHEITEN, was den Namen angeht, erlebt... 



Da dachte ich so manches Mal schon: 
DAS ARME KIND!! 😳



Nicht nur Kunstnamen wie Pepsi-Cola, Schokominze und Despot können für ein Kind zur Qual werden. Welche Witze die kleine Schaklin über sich ergehen lassen muss, kann man nur ahnen.



Doch selbst etablierte Vornamen wie Astrid, Chloe oder Zoe sorgen manchmal für Ärger.

Die einen Eltern wollen originell und individuell sein, die anderen setzen auf möglichst international klingende Namen. 

Zwar führen bisher immer noch klassische Vornamen wie Marie, Maximilian und Lukas die Liste der beliebtesten Vornamen an. Doch dazwischen mischen sich Don Armani Karl-Heinz, Zoe und Chloe.


Während noch in den 1970er-Jahren überwiegend Birgits, Ralfs und Torstens die Schulbänke drückten, werden im Jahr 2020 neben Ben, Mia und Luisa auch Schaklyn, Aimee, Ronny und Maybee sitzen. Neu ist die Schreibform "Schaklin", die Eltern aus Eschweiler bei Aachen durchgesetzt haben.


Dass Eltern ihren Kindern ausländische Namen geben, ist nicht ungewöhnlich, werden sie eingedeutscht und lauten sie auch noch Kevin, Schantal und Schaklin landen solche Kinder schnell in der Schublade "Unterschicht.


"

Für Witze und Bücher wurden solche Namen verfasst. Aus dem Buchtitel: "Schantall, tu ma die Omma winken" ist mittlerweile sogar ein geflügeltes Wort geworden.


"Früher kam Jens aus Hamburg und Maria aus München!"


Seit Jahren stellen Forscher fest, dass sich die Kriterien verändert haben, nach denen Eltern einen Vornamen für ihr Baby aussuchen. 

Setzte man früher vornehmlich auf Tradition, gehen Väter und Mütter heute andere Wege. Vor Jahrzehnten noch verriet der Vorname beispielsweise relativ zuverlässig, aus welcher Region sein Träger stammte. 



In Norddeutschland hörten Kinder auf typisch friesische Namen wie Jens, Fiete, Elke oder Silke. In Süddeutschland hingegen traf man vermehrt auf die Namensvetter biblischer Gestalten wie Maria und Josef.






Heute überwiegen ästhetische Kriterien bei der Namenswahl, Ganz besonders achten Eltern darauf, dass der Name ihres Kindes schön klingt, sich gut anhört." 

Vornamen würden dabei nicht nur androgyner - etwa, wenn Luca als Mädchen- und Jungenname vergeben wird.
Im Zuge der Globalisierung soll es außerdem ein Name sein, den die Menschen auch im Ausland aussprechen können.
Ein Maximilian - kurz Max - fällt später beim Auslandssemester weniger auf als ein Günther. 


Manche Eltern fürchten, dass ein falscher Vorname dem Nachwuchs später zum Nachteil gereichen könnte. Kann Günther als Anwalt in New York genauso erfolgreich sein wie ein Max oder Leo? „Guundr? What’s that?! Could you spell your name please?!“ Dann lieber doch gleich international.



Chantal und Kevin: Zum Single-Dasein verdammt??
 
Zumal einschlägige Studien zeigen, dass unser Vorname großen Einfluss auf unser Leben hat. 

Einem Maximilian attestieren viele, dass er klug ist und aus einer wohlhabenden Familie stammt. Bei einem Günther oder Werner geht man davon aus, dass es sich um eine ältere Person handelt.



Und Chantals und Kevins? Die haben nicht nur in der Schule das Nachsehen, weil Lehrer sie laut Studien automatisch in der unteren sozialen Schicht verorten. Ihnen droht sogar häufiger ein Leben als Single: Zumindest nährt ein Psychologenteam von der Berliner Humboldt-Universität mit einer Studie aus dem Jahr 2012 diesen Verdacht.

Die Forscher untersuchten die Klickraten eines Online-Dating-Portals und kamen zum Schluss, dass die Profile von Männern namens Alexander häufiger angeklickt werden als jene von Kevins oder Chantals.







Doch nicht nur Chantal und Don Armani Karl-Heinz sorgen für Witze in der Schule. Selbst gewöhnlich klingendere Namen können Kinder zur Zielscheibe des Spotts machen.

Eine Zoe zum Beispiel hört sich nach „Zoo“ an. Eine Chloe trifft es noch schlimmer. Sie wird gleich zum „Klo“ degradiert. 
Und die Astrid hat doch bestimmt etwas mit „Arschtritt“ zu tun. 
Eine Marie-Johanna wird mit Sicherheit eine Marihuana-Züchterin. 



So wie sich Melitta immerzu Geschichten über Kaffeefilter anhören muss, wird einer Liane unterstellt, dass sie aus dem Dschungel kommt.





Wie so vieles liegt es an den Eltern, auch HIER dem Kind das Leben SO EINFACH wie möglich zu machen. 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!! 👍



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