wirksames Mittel zur Hundeabwehr

10 Antworten

Nimm zwei mittelgroße Kiesel-Steine mit auf Deinen Waldlauf. Sobald Du siehst das wilde Hunde auf Dich zulaufen, klatsche die Steine aufeinander. Dieses Geräusch hält selbst bissige angrifflustige Hunde ab und hindert sie daran auf Dich zuzulaufen. Das mache ich hier in Fiji wo es jede Menge herrenlose Hunde gibt und dann ziehen sie immer ihre Schwänze ein und rennen weg. Manchmal genügt schon die Geste einen Stein aufzuheben um die Hunde zu verjagen.

Ich habe, besonders in Albanien, die Erfahrung gemacht, dass gerade "Streuner" doch eher wenig agressiv waren. Sicher, man wird durch betteln etc. belaestigt, aber gefaehrdet waren wir nie. Streuner neigen, meist aufgrund entspr. Erfahrungen, eher dazu sofort abzuhauen, wenn man sie scheucht. "Mittel" zur Abwehr waren bei uns stets nicht notwendig. Ich befuerchte, Du hast grundsaetzlich Angst vor Hunden? Pfefferspray, Schreckschuss etc. wuerde ich abraten. Ist nicht sooo einfach wies draufsteht. Am besten funktioniert: ganz einfach bestimmtes , festes Auftreten und den Hund mit harschen Worten verscheuchen! Auf keinen Fall solltest Du dem Hund den Eindruck vermitteln, dass er Dir willkommen sein koennte. Da wirst Du ihn niemehr los.Meist genuegt schon ein wirklich lautes " hau ab!" um die Situation zu bereinigen!Mach Dir keine Panik!

Hunde sind Rudeltiere und in einem Rudel herrscht eine strikte Rangordnung. Wittern die Hunde irgendwie Angst bei dir (das "wittern" ist sogar wörtlich gemeint, Angst kann man riechen; doch auch deine Körperhaltung ist diesbezüglich extrem aufschlussreich), so ist das für die Hunde ein Signal, dass man dich "unterwerfen" kann. Also gehen sie auf dich los und versuchen, dich in deine Schranken zu verweisen. Dazu gehört wildes Gebell, Geknurre und vielleicht sogar ein paar Bisse. Innerhalb der Mitglieder eines Hunderudels gehört das zu den ganz normalen "Umgangsformen". Du könntest dir ja mal einige Filme zu dem Thema ansehen, dann verstehst du, was ich meine. Normalerweise wirst du bei so einem Geplänkel jedoch nicht ernsthaft verletzt, jedenfalls nicht absichtlich. Weichst du in so einer Situation nun zurück oder läufst gar weg, so ist das das Signal, dass du dich geschlagen gegeben hast. Du hast also einen unteren Rang zugewiesen bekommen. Trittst du jedoch selbstbewusst und angstfrei auf (etwas, das man lernen muss, ist mir schon klar), lässt dich von dem Hund nicht einschüchtern, sondern scheuchst ihn von mir aus mit strengem Blick und klarer, böser Stimme weg, sollte er eigentlich klein beigeben. Am besten, du beobachtest, wie es die Anwohner in deiner Umgebung mit den Hunden halten. Das sind die Tiere dann nämlich gewöhnt.

Erfahrungen mit einem Hund / Welpen aus dem Tierschutz.....wer kann mir da weiter helfen

da gibt es ja unzählige Hunde oder Welpen zu vermitteln, aus allen Ländern Europas. Die Beschreibungen sind oft durchweg positiv, sprich, die Hunde werden in den höchsten Tönen gelobt, bzw. tritt man sehr auf die Mitleidsnerven, damit diese Hunde schnell ein neues Zuhause bekommen.

Allerdings bin ich sehr skeptisch. Bei diesen Hunden, die ja häufig völlig undefinierbare Mischlinge sind, weiß man doch gar nicht, was für Eigenschaften sie haben. Jagdinstinkt, Hütehund, Herdenschutzhund etc...., man weiß also nicht, was man sich ins Haus holt. Gerade bei Welpen....bei den älteren Hunden haben sich ja die Eigenschaften mehr oder weniger schon heraus kristallisiert.

Hat wer Erfahrungen mit Welpen aus dem Tierschutz gemacht, oder generell mit Hunde? Und kann mir erklären, auf was man genau hinschauen sollte?

Ich danke euch allen für jeden Tipp und Rat.

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