wirklich(!) starke lipo-ladegeräte?

5 Antworten

So etwas musst du selber bauen...  und da richtig hohe Leistung sich auch im Gewicht niederschlägt,  kannst du die 10kg gleich mal vergessen ;-) 

ansonsten such mal in der E- Automobil Industrie,  beispielsweise  Tesla  stellt Ladegeräte her,  die mit sehr hohem Strom,  LiPo  Akkus laden... 

Paralleles Laden mehrerer Akkus zerstört sie auf Dauer, da der Ladezustand unterschiedlich sein kann und dann die Ladeparameter für den ein oder anderen Akku nicht mehr stimmen. Serielles Laden erfordert neben einer sehr hohen Spannung auch viele Balancer-Anschlüsse, da sonst ebenfalls Zellen duch falsche Ladeparameter auf Dauer zerstört werden. So etwas wird nur im Eigenbau zu machen sein, aber wie hier bereits gesagt, wird das bei der erforderlichen Leistung mit dem gewünschten Gewicht bei weitem nicht mehr klappen.

wie kommst du darauf dass paralleles Laden schädlich ist? Beim, Zusammenschalten 2er ungleich voller Akkus entsteht ein hoher Ausgleichsstrom, ja, das sollte man schonend machen. Aber sind sie parallel dann ist es egal. Die Ladeschlussspannung ist bei großen und kleinen Akkus gleich und sie werden mit gleichen Bedingungen geladen. Anders ist es bei Serie da sie dann mit gleichem Strom geladen werden und da bekommen die schwachen dann eine Überladung. Dazu gibt es den Balancer. Was macht der? der simuliert eine Parallelladung indem er den vollen schwachen , die bereits hohe Spannung haben, Laduing weg nimmt und die starken weiter ladet. Er achtet also auf die gleiche Spannung.

So nebenbei ist es egal ob einer Zelle riesengroße Platten hat oder viel kleine Platten parallel geschalten werden. Die Eigenschaften müssen stimmen.  

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@kuku27

Du hast es selbst beschrieben! Ein Akku leer, der andere noch fast voll und schon kann der Ladestrom gefährlich überschritten werden. Gelegentlich mag das ja gutgehen, aber ständig? Das Ladegerät kann hier ja nicht regelnd eingreifen.

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@torfmauke

ja aber dazu müsste man doch shcon leichtsinnig, die akkus über mehrere ladezyklen hinweg, nie durchmessen... das macht doch keiner. aus interesse messe ich eigentlich schon jede einzelne zelle jedes akkus vor und nach dem laden... man kann doch alle paar ladezyklen einfach den aus der reihe tanzenden akku mittels nachladung/vorladung anpassen? und lipos sind ja nun auch nicht mehr so unkonstant gefertigt/verarbeitet wie vor 10 jahren noch, wo trotz gleichbehandlung der eine nur 20 der andere 200 zyklen hielt, bis sich die werte von akku zu akku massiv änderten.

ich möchte einfach ungern drei mal den akkupack wechseln bis mein 18s voll wäre, auch wenn ich jeden einzelnen, mit nem guten lader in unter 1std voll haben könnte... wäre ärgerlich, wenn man mal einen vergisst vor der eigentlichen abfahrt.

ich werde es mit parallelplatine und 1kw reaktor von tunigy probieren. mit einem 4kg 24v/50a netzteil und üblicher kontrolle, die ja bei mir sowieso stattfindet... für unterwegs hätte ich dann eine quelle mit 24v/36a, nur 1,5kg. hätte also zum 30kg bike, dann nur noch 2,5kg extra füers laden dabei.

wäre das ein guter kompromiss oder gar dagegen was einzuwenden?

ist bei dem gewicht irgendwie (unabhängig von den kosten) ein besseres verhältniss aus sicherheit und ladeleistung möglich?

und danke euch schonmal fuer die bisherigen antworten, teils wirklich konstruktive beiträge, hat man hier seltener ;D

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@torfmauke

du hast es nicht verstanden. Der Ladestrom hat beim Zusammenhängen überhaupt keine Bedeutung.

Nur die Sekunde des Zusammenschaltens ist wichtig. Zwei leere Akkus haben da kaum eine Umladen, zwei volle auch nicht.  Verbindest die Akkus vorerst mit einem  1 Ohm Widerstand dann hast einen ungefährlichen Ausgleich. Dann kannst normal laden. 

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sieh mal: http://www.ebay.at/itm/SkyRC-D100-Duo-Ladegerat-1-6S-LiPo-2x-10A-bei100W-NiMh-LiHV-SK100089-/272017007860?hash=item3f557a24f4:g:dlcAAOSwT5tWH2pf

kann das doppelte deiner Wünsche m,it wenigewr als 1kg


ob parallel oder in Serie ist grundsätzlich egal. Parallel ist einfacher, nur muss das Ladegerät im richtigen Bereich betrieben werden. Am Ende der Ladung wird ja der Akku getestet ob er voll ist nicht nur nach Spannung sondern nach Spannung unter Belastung. Erwartet das Gerät einen Akku mit hoher Kapazität wird er zu stark belastet und bricht mit der Spannung immer zu weit ein. Bei Serienschaltung ist darauf zu achten dass ein balancer bei allen Zellen die Spannung überwacht und Ladung umleitet. 

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