Wirklich nicht krankenversichert?

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11 Antworten

Hallo,

sie ist auf jeden Fall bei der bisherigen Krankenkasse versichert (die Kasse weiß im Moment nur noch nicht, in welcher Form!). Am besten bei der Krankenkasse anrufen und Name und Adresse des Arbeitgebers sowie Bruttoverdienst mitteilen. Wenn das telefonisch nicht geht, mit dem Arbeitsvertrag zur Krankenkasse gehen.

Die meisten Arbeitgeber machen die Anmeldung bei der Krankenkasse zusammen mit der 1. Gehaltsabrechnung. Der Arbeitnehmer erhält eine Kopie dieser Krankenkassenanmeldung des Arbeitgebers. Der Arbeitgeber benötigt übrigens auch eine Mitgliedsbescheiunigung der Krankenkasse für seine Personaunterlagen.

Gruß

RHW

Danke für den Stern!

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entweder meldet sie sich selber bei einer krankenkasse an und teilt diese dem neuen arbeitgeber mit (damit dieser die beiträge dorthin überweisen kann) oder der betrieb hat eine betriebskrankenkasse und sie möchte über den arbeitgeber dort mitglied werden. auff jeden fall sollte sie dies schnellstens mit der personalabteilung abklären.

oder der betrieb hat eine betriebskrankenkasse und sie möchte über den arbeitgeber dort mitglied werden.

Ganz so einfach geht das nicht. Denn dazu müsste der Arbeitnehmer/Versicherte erst bei der alten KK kündigen (geht erst, wenn 18 Monate Bindungsfrist rum sind) und nach zwei vollen Monaten Kündigungsfrist kann der Arbeitnehmer sich eine neue KK suchen, bei der der Arbeitgeber die Ummeldung hin sendet.

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@Kunterbunt23

ich bin von rechtmäßig gekündigter krankenkassenmitgliedschaft ausgegangen da sowas ja im eingangspost steht. beim nochmaligen drüber nachdenken gehe ich aber eher davon aus, das sich das arbeitsamt als "zahler" abgemeldet hat, der neue arbeitgeber aber noch keinen kontakt aufgenommen hat. versichert ist sie auf jeden fall noch.

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Ob angemeldet oder nicht- wer eine versicherungspflichtige Beschäftigung beginnt, ist ab dem ersten Tag pflichtversichert. Auch wenn der Arbeitgeber die Anmeldung komplett verschlampt oder die Zahlung von Beiträgen schleifen lässt. Denn man kann als Arbeitnehmer ja nichts dafür, wenn der Arbeitgeber seinen gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Aber als Versicherter hat man gewisse Mitteilungspflichten gegenüber der Krankenkasse. Damit die Krankenkasse weiß, wen sie wegen einer fehlenden Anmeldung anmahnt (und notfalls mit einem Bußgeld belegt) und von wem die nächsten Beiträge kommen (gegebenenfalls im Mahn- oder Zwangsvollstreckungsverfahren) sollte man den Arbeitsbeginn mit Angabe des Arbeitgebers bei der Krankenkasse melden.

ok, dann muss sie dann denen Feuer unter dem Hintern machen. Um sich Pflicht zu versichern fehlt ihr ja das Geld.

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@nebelvonavalon

Sie muss sich nicht selbst pflichtversichern, sie ist über ihren Arbeitgeber pflichtversichert. Man kann sich auch nur als Student selbst pflichtversichern, andernfalls heißt das Selbstversichern "freiwillige Versicherung".

Sie muss auch niemanden Feuer machen, das macht schon die KK. Sie muss einfach ihrer Meldepflicht nachkommen und der KK die Veränderung ab 01.02. mitteilen.

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@nebelvonavalon

Dann ist alles okay. Sie ist ohnehin versichert, da in Deutschland Krankenversicherungspflicht besteht. Um die Details kümmert sich jetzt die KK. Sie kann natürlich zum Arzt und ihre Versichertenkarte nutzen.

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Denn man kann als Arbeitnehmer ja nichts dafür, wenn der Arbeitgeber seinen gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Allerdings muss auch der Arbeitnehmer seinen gesetzlichen Pflichten nachkommen und selbst seiner Krankenkasse mitteilen, wenn er den AG wechselt.

Gruß Apolon

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@Apolon

Genau das schrieb ich in meinem ersten Post im 2. Absatz. und wiederholte es in meinem zweiten Post, ebenfalls 2. Absatz.

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Ist sie da wirklich nicht krankenversichert?

Nicht krankenversichert ist ein Status, den das deutsche Recht nicht kennt (vgl. u.a. § 188 SGB V).

Sie arbeitet ja schon seit 20 Tagen dort, aber der neue Arbeitgeber hat sie noch nicht angemeldet.

Hat sie alle Unterlagen beigebracht?

  • SV-Ausweis?
  • Mitgliedsbescheinigung der Wunschkasse?
  • Steuer-ID?

Wenn ja würde ich den Arbeitgeber mal anhauen, sich drum zu kümmern.

Sorry - aber nicht der Arbeitgeber muss deine Tochter bei der Krankenkasse neu anmelden, sondern deine Tochter muss sich bei der bisherigen Krankenkasse ummelden und mitteilen wer der neue Arbeitgeber ist.

Gruß Apolon

Solange sie nicht umgemeldet ist, ist sie bei der bisherigen Versicherung versichert. Wenn sie beim Arbeitgeber keine neue Versicherung angegeben hat, dann ändert sich gar nichts. Wenn sie eine neue hat, dann nutzt sie so lange die alte Versichertenkarte, bis sie von der neuen Versicherung eine erhalten hat.

Schon mal was davon gehört, dass man beim Krankenkassenwechsel zuerst mal die bestehende kündigen muss ???

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Ganz schnell bei der Krankenkasse anrufen und fragen wie der Stand der Dinge ist. Krankenkassen versichern weiter auch wenn die Zahlung später erfolgt. Sofort erlischt der Versicherungs schutz nicht!

Normal ist sie versichert ab dem ersten Arbeitstag. Woher weiß sie denn das sie nicht vom AG angemeldet wurde?

Sie ist bei der Krankenkasse gewesen wegen einem Kurs und da hat sie es erfahren.

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@nebelvonavalon

Dann soll sie sich das von der Kasse bestätigen lassen und dem AG vorlegen.

Ich habe da damals selbst angerufen das ich ab da und da nen Job anfange weil ich eine aktuelle Meldebescheinigung bruachte und dann hat die Kasse meinen Chef angeschrieben als der mich nach 4 Wochen noch nicht angemeldet hatte.

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Man weiß das auch, wenn man noch keine Kopie dieser Anmeldung erhalten hat. Denn der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, die Anmeldung bei der KK seinem Arbeitnehmer nachzuweisen.

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Um ganz sicher zu gehen muss sie sich zunächst selbst versichern. Wird sie vom AG angemeldet, muss sie das dann mit der Krankenkasse wg. den Beiträgen klären.

Da das Arbeitsamt ja auch die Leistungen eingestellt hat, kann sie sich nicht nicht selbst versichern.

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Sie ist auf jeden Fall ab dem 01.02 versichert.

Sie ist sofort krankenversichert, da sie ja Beiträge zahlt.

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