Wirklich mit Lehrerin reden?

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5 Antworten

Gut, dass du selbst weißt, dass du sehr wohl ein Problem hast..!

Sich ritzen und Depressionen ist schon mehr als nur ein Hilfeschrei und da du ja erstmal mit keinem Arzt sprechen möchtest, anscheinend aber zu deiner Lehrerin Vertrauen hast, solltest du wirklich mit ihr reden. 

Sie kann dir alternative Anlaufstellen sagen und dich vielleicht sogar anfangs begleiten. Ein Hausarzt würde dich auch erstmal dahin verweisen..

Gerade für Jugendliche gibt es da wirklich ausgezeichnete Hilfsprogramme !

Du kannst auch bei deiner Krankenkasse, beim Jugendamt oder z.B. online bei der Arche, Hilfe bekommen.

Schon das du dein Problem erkannt hast und dir Hilfe suchst, sind Schritte in die richtige Richtung :-)

LG Swobsie

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Kommentar von lisa1234567
03.06.2016, 22:01

Vielen Dank, ich werde es mir überlegen!

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Dir muss bewusst sein, dass Lehrer keine Schweigepflicht haben und somit theoretisch deinen Eltern davon berichten können, wenn du dich Selbstverletzt. Aus Erfahrung weiss ich aber wie gut es tut mit jemandem zu sprechen, den man mag. Bei mir war das damals auch eine Lehrerin. Sie hat nichts von dem was wir besprochen hatten, an meine Eltern weitergeleitet, nur an zwei andere Lehrer manchmal aber erstens wussten die sowieso auch immer davon und wenn hatte mir besagte Lehrerin vorher immer Bescheid gesagt. Wir haben bis heute, obwohl sie die schule wechselte, sehr guten Kontakt zu einander. Was ich dir damit sagen will ist folgendes: wenn du der Lehrerin vertraust, sprich mit ihr und bitte sie, dass sie besprochenes für sich behält. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
LG Taniavenue

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Kommentar von lisa1234567
03.06.2016, 21:48

Dass ist eben meine Angst, dass sie zu meinen Eltern geht. Außerdem habe ich keine Ahnung was ich ihr erzählen soll..

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Kommentar von BlankCat
03.06.2016, 23:23

Nein ! Lehrer haben eine Schweigepflicht bei sowas und kannst du ihr ja auch nochmal sagen , dass sie es wirklich keinen sagen soll .

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Kommentar von taniavenue
03.06.2016, 23:25

im StGB Paragraph 203 sind zwar Psychologen, Ärzte usw erwähnt aber keine Lehrer. Sie haben keine Schweigepflicht und schreib nicht einfach über etwas, was du nicht weißt

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Wenn das eine vertrauenswürdige Lehrerin ist,würde ich das ihr sagen. Ich würde einfach alles so erzählen,wie das auch ist (aber nur wenn sie wirklich vertrauenswürdig ist).Das ist überhaupt nicht schlimm,das du dich erst jetzt dafür ,,entschieden" hast mit ihr zu reden bzw. das bereust. Wenn du nicht zum Arzt gehen willst (was du aber aufjeden Fall machen solltest,um nicht noch mehr Probleme zu bekommen. Das ist ja nichts wofür du dich schämen musst,solange du mit den Selbstverletzungen aufhören willst. Das ist im Gegenteil etwas sehr positives,wenn du versuchst Hilfe zu holen). Du solltest das auf jedenfall, wenn du nicht zum Arzt willst,das einer anderen vertrauenswürdigen Person erzählen..dabei kommen meiner Meinung nach aber keine Freunde in Frage...da die selber noch nicht ,,erwachsen" sind und dich mehr ins,,Falsche" bringen könnten. 

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Hey, überlege dir das gut, denn sobald du mit ihr geredet hast gibt es kein Zurück mehr. Sie könnte es deinen Eltern sagen und/oder dich dazu überreden zur Klassenleitung und/oder zur Vertrauenslehrerin zu gehen. So oder so könnte es am Ende jeder wissen und am Ende musst du doch zum Arzt und im schlimmsten Fall...tja.

Naja, also bei mir war das zumindest so. Dass diese Lehrerin wirklich versuchen will dir zu helfen, das denke ich schon. Ganz bestimmt sogar, aber in den besten Absichten wird es am Ende trotzdem jeder wissen.

So eine Welle kann aber auch ganz gut sein, bei mir war das zumindest so. Ich kann sagen ich bin durch die Hölle gegangen, aber jetzt ist wieder alles gut.

Aber Liebes, ich bin mir sicher, dass du nur nach Aufmerksamkeit suchst. Verurteile mich nicht, es ist doch nur eine Vermutung, denn bei mir war das so. Und schließlich machst du es ja nicht absichtlich, ich kann das verstehen. Ich kann das absolut verstehen, denn wenn es einem schlecht geht, dann tut man so etwas und man will, dass andere Leute es sehen, damit sie erkennen, wie schlecht es einem geht.

Es gibt zwei Möglichkeiten dem ganzen zu entkommen. Entweder wird es eines Tages von selbst aufhören oder du musst den gleichen Mist durchmachen wie ich. Ich bin durch die Hölle gegangen. Ich kann sagen, dass ich ganz unten war. Also tiefer geht es gar nicht. Und du könntest auch dort hinkommen. Aber das wäre gar nicht einmal so falsch, denn sobald du da ganz unten bist, dann kann es nur noch besser werden. Bei mir war es auch so. Einmal ganz ganz ganz unten und dann geht es nur noch bergauf und wenn du mich fragst, sogar höher als vorher.

Es kommt darauf an, ob du wirklich Depressionen hast, also ich meine die Krankheit, die man sein Leben lang hat (aber das würde man schnell bei dir merken und du würdest an einer psychiatrischen Behandlung gar nicht vorbeikommen) oder du hast nur die üblichen zeitweisen Depressionen oder die immer häufiger werdende Teenagerdepression. In meinem Fall war es letzteres und solange es nicht die erste ist (wie gesagt, das ist es sicher nicht, denn dann wäre es deinen Eltern und/oder deinen Mitmenschen längst schon aufgefallen), dann kann ich dir mit absoluter Sicherheit sagen, dass alles wieder gut wird. Mach dir keine Sorgen, es wird alles wieder gut. Ich was, der Satz ist doof, aber er ist doch so wahr, genauso wie "die Zeit heilt alle Wunden". Klingt richtig bescheuert, aber es ist einfach nur wahr, ich habe es am eigenen Leib erfahren.

Heute denke ich ab und zu noch über damals nach und ja, ich kann immer wieder darüber lachen. Ich liebe mein Ich von damals, vor allem, weil es mir so leid tut. Ich würde mein Ich von damals manchmal am liebsten in den Arm nehmen und ihm sagen, dass alles wieder gut wird.

An deiner Stelle würde ich es nicht der Sportlehrerin erzählen, denn egal was du jetzt denkst, du könntest es später bereuen, dass dich deine Mitschüler als Depressive, die sich ritzt in Erinnerung behalten. Glaub mir, wenn es eine erwachsene Person weiß, dann könnte es schon bald jeder wissen.

An deiner Stelle, würde ich erst einmal selbst daran arbeiten.

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Kommentar von jayge13
03.06.2016, 21:51

Wenn du willst kann ich dir behilflich sein. Wir könnten uns schreiben.
Ich würde dir keine Tipps geben, wie du mit dem Ritzen aufhören kannst,
denn das ist Unsinn. Nein, stattdessen würde ich versuchen dir zu helfen
wieder zu lachen und selbst eines Tages über dein Ich von damals (dein
jetziges Ich) zu lachen.

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Kommentar von lisa1234567
03.06.2016, 22:00

Nein. Ich muss dich enttäuschen. Ich suche keine Aufmerksamkeit. Denn dann würde ich nicht versuchen, alles geheim zuhalten. Die Hoffnung das es nur eine 'Teenagerdepression' ist, habe ich schon lange aufgegeben. Denn leider geht das ganze schon länger als ein Tage oder Wochen.

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Kommentar von lisa1234567
03.06.2016, 22:19

Und was, wenn man seinen Mitmenschen so egal ist, dass sie es nicht merken?

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Wenn du kein Problem mit dem ritzen und den Depressionen hast, erachte ich es als unnötig, mit deiner Lehrerin drüber zu sprechen.

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Kommentar von anonyme14
03.06.2016, 21:32

Das verursacht nur unnütze Probleme.

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Kommentar von lisa1234567
03.06.2016, 21:39

Wie kommst du darauf, dass ich damit kein Problem hab? Svv und Depressionen sind ein Problem.

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Kommentar von anonyme14
03.06.2016, 21:41

Also ich habe angeblich Depressionen und ich habe kein Problem damit. Ich kenne auch eine Person, die sich ritzt und dabei Spaß hat. Für die Person ist das kein Problem.

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Kommentar von anonyme14
03.06.2016, 22:15

Ich habe mich aber auch schon einmal aus Spaß geritzt, und es war gar nicht so übel.

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