Wirklich Humanmedizin studieren?

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4 Antworten

Man kann nicht alles haben, das Glück, den Sonnenschein....

Nur wenige Menschen können sich in ihrem Leben alles das leisten und wahr werden lassen, was sie sich wünschen. Irgendetwas geht immer schief.

Du mußt Deine Prioritäten setzen. Mach erst mal Dein Abi und sieh nach Deiner Note. Wenn sie so bescheiden ausfällt, daß ein so anstrengendes Studium fast unter den Tisch fällt, ist es sowieso entschieden. Ein guiter Notendurchschnitt allein macht es ja nicht. Deine Kenntnisse in Bio, Physik und auch Mathe müssen überdurchschnittlich sein, ein Medizinstudium braucht Deine volle Kraft. Da von vorneherein zu sagen, daß Du dies und das nicht willst, macht Dich nur unglücklich. und Du wirst das Studium nicht schaffen.

Ich kenne Leute, die haben Pferde, und sind Altenpfleger und Bürokauffrauen. Dafür fahren sie ein altes Auto und haben keine Kinder. Werde Dir darüber klar, was Dir wichtiger ist, und dann überleg alles andere.

die antworten bisher waren ja wirklich abschreckend. darum meine meinung (7. semester medizin): wenn dich das fach interessiert, dann mach das studium. es ist quatsch, dass du damit zwangsläufig dein komplettes leben aufgeben musst. das studium selbst ist fordernd, aber auch wahnsinnig interessant, und wenn man drin ist im lernen hat man auch genügend zeit für freunde, nebenjob, hobbys. über das arbeitsleben kann ich dir noch nicht viel sagen, mein tipp: wenn du eh noch auf einen studienplatz warten musst, mach praktika, rede mit den ärzten und frage die direkt. wenn du sehr viel wert auf geregelte arbeitszeiten legst, gibt es immer noch genug zweige: arbeitsmedizin, anästhesie, strahlenmedizin. mit den jahren merkst du, was dir spaß macht und wie du arbeiten und leben willst. hausärzte sind ja heiß begehrt, wenn du später viel zeit mit deinem pferd verbringen willst: wie wärs mit einer landarztpraxis? pferd nebenan, in manchen bundesländern wirst du mit kusshand empfangen und die praxis wird dir bezahlt, die arbeitszeiten kannst du dir frei aussuchen. das große geld machst du damit nicht, aber immer noch mehr als genug zum gut leben und mit mehr lebensqualität als ständigen überstunden im krankenhaus. wenn du ärztin werden willst und bis dahin nicht aufgibst- denn bis zum facharzt braucht es wirklich einige anstrengende jahre, und auch an ein paar jahren krankenhaus mit allem verbundenen stress kommt man nicht vorbei- gibt es hinterher unendlich viele möglichkeiten, und jeder findet seine nische, denke ich. also lass dich nicht entmutigen, informiere dich, nutze die zeit bis zum studium und behalte dein ziel im auge. alles gute!

Ich vermisse bei dir die Begeisterung und Hingabe für einen Beruf der unendlich viel geben kann. Du hast keinen Grund genannt, warum du dich dafür interessierst. Du würdest mehr arbeiten, als du dir als Abiturientin oder Studentin jemals hättest vorstellen können. Überleg dir vor allem, warum du diesen Beruf wählen willst. Der Weg für die nächsten Jahre wird hart, und für die folgenden Jahre wird es nicht leichter. Du mußt schon mit ganzem Herzen davon überzeugt sein, daß das der richtige Beruf für dich ist. Wenn dir Freizeit und Hobbies so sehr wichtig sind, dann solltest du was anderes wählen.

mit eigener Praxis hat man noch weniger Zeit, da du dort noch mehr da sein musst als,im Krankenhaus.

Meine Empfehlung wenn du mit in eine Große Praxis einsteigst als Ärztin

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