Wirklich ein großer Schweizer sennenhund?

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4 Antworten

Da muß Ultraviolett66 recht geben. Der GSS ist in der Tat kein einfacher Hund und will schon aufgrund seiner Größe beherrscht sein - selbst, wenn Euch das gelingt, heißt das trotzdem noch nicht, daß das mit der Schwiegermutter auch klappt.

Wenn es unbedingt ein Sennenhund sein soll, wäre eine Berner-Hündin für Euch wahrscheinlich besser geeignet (Hab ich seit mittlerweile 16 Jahren, hab mit ihnen auch teilweise in sehr kleinen Wohnungen gelebt und sie auch mit zur Arbeit genommen - im Büro und auch als ich überwiegend mit dem Auto unterwegs war).

Außerdem sind Berner sehr lern- und arbeitsfreudig, die Rüden bisweilen mit einem Sturkopf ausgestattet, daher würd ich Euch als Anfänger eher zu einer Hündin raten. Die sind auch kleiner.

Was aber beim Berner dennoch sehr wichtig ist, daß man ihn nicht nur "nebenherlaufen" läßt. Er möchte immer Teil Eures Lebens sein und freut sich, wenn er überall dabei sein darf, aber das alleine reicht ihm nicht. Der Berner möchte arbeiten und beschäftigt werden (Hundesport, Mantrailing, Suchspiele etc)

Ich nochmal,ich habe in eile geschrieben und vergessen auf den Arbeitslatz einzugehen. Antwort: niemals! Ein GSS ist überall dabei,auch wo es stört. Er haart enorm!Der Chef müsste eine weitere Raumpflegerin einstellen.;-) Ein GSS ist nicht geschaffen um über Stunden irgendwo ruhig zu sitzen. VG

Er arbeitet nicht in einem Büro... sondern vorwiegend vom privaten Auto aus und in Werkstätten

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Hallo, was den GSS angeht sind oft falsche Annahmen über seinen Bedarf und Charakter im Umlauf. Er eignet sich nicht für Leute ohne Großrassenerfahrung. Er ist sehr stur und neigt zur Dominanz. Er sollte nicht zu Kindern unter 12 Jahren, diese sieht er als Gleichberechtigt und eine Stufe unter ihm an. Er wird sich behaupten wollen.Er eignet sich nicht für Wohnungen,es sei denn sie hätte ab 120qm und Tür zum Grundstück.Wo er rein und raus kann wie er möchte. Er schiebt Dir sonst die Möbel.Wer noch keine in Erziehung von solchen Hunden hat,kommt beim GSS mit einer Hundeschule nicht herum.Ferner bezweifel ich das ein Außenstehender (die Schwiegermutter) die nicht im direkten Kontakt mit ihn lebt und ihn im Alltag unterwirft,je mit ihm Gassi gehen kann. Grob gesagt über er nicht hören,rumspringen (sehr lebhaft,zumindest die ersten Jahre) und streunen.Die ersten 1,5 Jahre braucht er 24 Std. am Tag Erziehung. Sieht Dich in den Hundeverkaufsanzeigen um,sie sind voll von Anzeigen in dem junge GSS die wieder abgegeben werden,weil die Leute es unterschätzt haben und nicht mit den GSS fertig werden.Nichts für ungut,aber Du solltest Dir eine andere Rasse aussuchen.

Also der hausbau (mit 11000 Quadratmeter Grundstück, davon 1000 Quadratmeter eingezäunt) steht in nächster Zeit an. Hundeschule liegt in der Nachbarschaft und würde auf jeden Fall besucht werden. Ich nehm deine Antwort natürlich sehr ernst und hätte die frage auch nicht gestellt wenn ich nicht auch den einen oder anderen Zweifel hätte. Meine Schwiegermutter würde ja aus der Betreuung ausfallen, da mein freund den Hund mit zur Arbeit nehmen dürfte.

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@Lotta20111

"Zur Arbeit mitnehmen" dass habe ich weiter oben beantwortet.Wenn Du in der Nähe von Dortmund wohnst,komm und sieh Dir meine Racker an. Jeder der es tat,sagte für ihn wäre diese Rasse nichts. Es muss wirklich alles stimmen,damit die Hunde mit ihrem Halter zufrieden sind. Nur so ist ein vernünftiges Zusammenleben möglich. Schließlich wollen wir das unsere Tiere sich wohlfühlen.

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@Ultraviolet66

Wohne tatsächlich in der nähe von Dortmund ;) Ja wie gesagt. Die Entscheidung ist ja lange noch nicht getroffen. Bis jetzt ist es nur die Rasse die mich am meisten beeindruckt und begeistert hat. Bzw uns beide. Aber lasse mich auch gerne eines besseren belehren. Mein Freund arbeitet übrigens nicht im Büro, sondern vom privat Pkw aus. Ist viel in Werkstätten unterwegs.

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Ach ja, das wäre auch unser erster Hund...

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