Wirken wbb zwischen wassermolekülen? brauche dringend hilfe!?

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3 Antworten

Im Prinzip können sich hier Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden - schließlich halten sowohl Wassermoleküle als auch Fluorwasserstoffmoleküle durch Wasserstoffbrückenbindungen aneinander.

Aber Fluor hat ein so viel größeres Bestreben, ein zusätzliches Elektron für sich allein zu beanspruchen ("Elektronegativität") als Sauerstoff, dass es umgekehrt sehr gern ein Wasserstoffion (mit einem Elektron weniger) an Sauerstoff abgibt.

Da in der Chemie grundsätzlich alles passiert, was möglich ist, wenn auch unterschiedlich viel und unterschiedlich schnell, gibt es auch tatsächlich ein paar Wasserstoffbrückenbindungen zwischen H₂O und HF, wenn man beides mischt. Das allermeiste ist aber F⁻ und H₃O⁺ ("Flusssäure").

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Ein Molekül kann Wasserstoffbrücken ausbilden, wenn es H-Atome enthält, die an stark elektronegative Partner gebunden sind. Ist das bei Wasser und HF der Fall, oder nicht?

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Erstmal ist eine Wasserstoffbrücke keine Bindung. Dafür ist die Anziehungskraft zu schwach. Sie gehört zu den zwischenmolekularen Anziehungskräften, also in die gleiche Kategorie, wie die Van-Der-Waals Kräfte. Richtige Bindungen, z.B. kovalente Bindungen oder Ionenbindungen sind viel stärker ausgeprägt.

Überleg dir mal die Verteilung der Elektronen in einem Wassermolekül aufgrund der verschieden starken Elektronegativitäten der jeweiligen Atome. Schlussfolgere daraus die Partialladungen im Molekül und übertrage es auf ein Molekül mit ähnlichen Bedingungen, wie z.B. HF. Was würde passieren, wenn zwei Wassermoleküle nebeneinander lägen, was würde passieren, wenn HF und H2O nebeneinander wären?

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