Wirft man wirklich sein leben weg wenn man eigentlich mit dem gemütlichen leben zufrieden ist?

15 Antworten

Hallo!

Mir (bin m, 26) wurde das bisweilen auch schon vorgehalten.. weil ich nicht studiert habe, nach wie vor in meinem Geburtsort lebe & sogar in der Siedlung, in der ich aufgewachsen bin, beruflich vor Ort arbeite und mir aus Urlaubsreisen, Statussymbolik und anderen "Werten" nix mache. Ich gelte tlw. als kleinbürgerlicher Spießer & es gibt Leute, die sagen ich würde meine Talente verschenken, weil ich da bleibe wo ich bin und bspw. nicht rüber nach Frankfurt zu einer Firma gehe.

Mein Lebensstil lässt sich mit "gemütlich" oder "beschaulich" auch gut vergleichen.. und ich bin absolut rundum zufrieden damit!

Ich weiß genau, anderswo könnte ich vllt. mehr verdienen, aber ich will das nicht weil ich mit dem was ich habe und mache zu 100 Prozent zufrieden bin. Außerdem stehe ich nicht auf Stress & sehe es nicht ein, täglich um 5 Uhr aufzustehen und bei Wind und Wetter in die S-Bahn nach FFM oder auf die A3 nach Würzburg zu hetzen um vllt. am Monatsende etwas mehr Kohle zu haben aber dafür weniger Zeit & mehr Hektik... mir ist das Menschliche lieber & da verzichte ich lieber auf etwas Geld und bin dafür mit mir selber und dem was ich tue im Reinen. Da geht es mir wie dir!

Wenn ich meinen Arbeitswandel mit Bekannten & Freunden vergleiche, ist meiner vllt. spießig & piefig, aber dafür ist er stressfrei und geruhsam. Während andere um 5 Uhr kurz vor knapp aufstehen & sich abhetzen um um 5.25 Uhr die S-Bahn noch zu kriegen oder vor der Rushhour auf die Autobahn zu rollen (auch bei Schnee oder Regen wohlgemerkt..), stehe ich um 6.30 Uhr auf, lasse mir Zeit und fahre eine Stunde später mit meinem alten Benz 10 Kilometer, ehe ich meinen Schreibtisch & daneben meinen Lieblingskollegen freundlich lachend an der Kaffeemaschine stehen sehe ;) Und ich gebe zu, dass ich jeden Tag an dem ich DAS erleben darf total dankbar bin dass es genau so ist und nicht anders. 

Diese ganze Hektik, in Frankfurt oder Würzburg noch nach dem Feierabend gaaaanz überhastet Bus oder Bahn zu schnappen oder wütend und schimpfend an den Kreuzungen zu stehen weil es nicht vorwärts geht spare ich mir. Ich setze mich nicht unter Druck weil ich es in meiner Stellung und meiner Zeitplanung nicht muss & ich lebe gesünder und vitaler. Andere sind oft total fahrig, genervt & haben mit Ende 20 die irrsinnigsten Probleme durch ihre selbstauferlegte Stresserei.. habe ich alles nicht. Allein DAS ist es mir auch schon wert. Bin echt zufrieden :)

Und die Meinung anderer ist mir genauso Banane -------> sorry, aber wer sich in mein Leben einzumischen versucht den nehme ich nicht ernst, weil jeder vor seiner Haustür kehren soll und sicherlich in seinem Leben auch nich alles soooo dolle ist wie er es suggeriert :) Es gibt nämlich immer zwei Seiten von allem!

Mach' dir keine Sorgen! Wenn du rhethorisch fit genug bist frage mal deine Freunde, warum sie sich in deine Lebensplanung einmischen & wieso sie überhaupt dieser Meinung sind.. ich bin mir sicher, die Gesichter werden lang und die Wörter nur noch gestammelt^^ den Spaß kannste dir mal geben denn wenn solche "Meckerer" mal konkret werden sollen weichen se aus.. ist immer schon so ;)

Es gibt zwei Arten von Menschen:

Die einen wollen jetzt das Leben genießen und die anderen später.

Die einen verdienen gerade soviel, dass sie sich etwas leisten können, sind aber meist viel zufriedener als so viele andere.

Die anderen streben immer nach mehr Geld, mehr Erfolg, weil sie das spätere Leben im Rentenalter mit viel Geld genießen möchten. Duese sind aber meist gestresst und nicht so glücklich (momentan) als die andere Personengruppe.

Gegen beide Arten gibt es grundsätzlich nichts entgegenzusetzen.

Ein humorvoll beschriebenes Aufeinandertreffen dieser beiden Personengruppen wird in der Geschichte des faulen Fischers erzählt:

Ein Manager aus Deutschland macht Urlaub am Meer in Griechenland.
Am Vormittag geht er am Strand spazieren. Er sieht ein Fischerboot am Strand liegen. Er geht zum Boot und schaut hinein. Im Boot liegt ein alter Fischer und schläft.

Der Urlauber sagt laut: „Guten Morgen!“
Der Fischer wacht auf, reibt sich die Augen und fragt:
„Warum weckst du mich auf?“
Der Deutsche antwortet: „Siehst du nicht, es ist schon Vormittag und es ist jetzt die beste Zeit zum Fischen! Warum fährst du nicht hinaus aufs Meer, um Fische zu fangen?“
Der Fischer antwortet: „Ich habe schon gestern Fische gefangen und das reicht auch für heute. Morgen werde ich wieder fischen.“
„Aber du kannst doch mehr Fische fangen und sie verkaufen“, sagt der Manager.
„Warum soll ich noch mehr Fische fangen? Ich habe genug zum Essen“, antwortet der Fischer.
„Wenn du jeden Tag mehr Fische fängst als du brauchst und diese Fische verkaufst, dann kannst du ein neues Boot kaufen und selbst ein Geschäft eröffnen“, sagt der Manager.
„Und warum soll ich das tun?“, fragt der Fischer.
„Weil du dann bald genug Geld hast, um andere Leute für dich arbeiten zu lassen“, antwortet der Urlauber.
„Und warum soll ich das?“, fragt der alte Fischer wieder.
„Dann kannst du Urlaub machen, in der Sonne liegen und den ganzen Tag schlafen!“, antwortet der deutsche Manager.
„Aber siehst du denn nicht, das tue ich doch jetzt auch! Also lass mich endlich ruhig schlafen und hör auf mit deinen dummen Ratschlägen!“ sagt der Fischer.

Quelle: http://www.jo-ortner.at/attachments/File/LT28_Der_faule_Fischer.doc

Da sieht man ganz schön, welche Unterschiede in den Sichtweisen bestehen.

LG Willibergi

Wenn Du mit Deiner Situation zufrieden bist, ist das doch toll. Nach mehr Streben zu wollen, bedeutet, dass einem etwas fehlt. Wenn das bei Dir nicht so ist und Du es Dir nicht nur schön redest, lass alles so wie es ist.

Wenn sich die Umstände ändern und Du anfängst, etwas zu vermissen, solltest Du allerdings Deine Wohlfühl-Zone verlassen, die A.... hochkriegen und etwas ändern. Dafür ist es nie zu spät, auch wenn es jetzt noch nicht so weit ist... Alles Gute. LG

Ist es nicht heutzutage eine Pflichtaufgabe, Karriere zu machen und nach sehr viel Geld zu streben? Werden Non Akademiker die Verlierer des Systems sein?

Ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne viele, die reißen sich auf gut deutsch den Hintern auf, Tag für Tag um immer höher zu kommen (im Beruf) und ich finde, dass so eine Gesellschaft eine gute Zukunft hat. Ich meine, jeder will reich werden und letzendlich ist es ein Konkurrenzkampf zwischen Menschen.

Dennoch sieht man Menschen, die reich werden wollen, aber nichts dafür tun. Ich frage mich, warum nicht?

Dann gibt es Menschen, denen anscheinend die Familie, Beziehung und Glück wichtiger ist.

Es gibt da aber ein Problem. Und zwar wird alles immer teurer und wenn man "nur" einfacher Angestellter ist, wird man doch im Endeffekt zu den verlieren gehören, oder nicht?

Bleibt später überhaupt noch Zeit für ne Familie?

Bin ich zu intolerant in meinem Gedanken?

Ich weiß nicht genau, wie ich's darstellen soll, ich meine aber, dass das System einen förmlich zwingt Karriere zu machen, sonst gehört man zu den verlieren des systems.

Ist ein Mensch, der nicht nach beruflicher Karriere, Macht, Erfolg und Geld strebt, sondern der in Demut und ohne dem Kram leben möchte ein Verlierer? Ist dieser Mensch etwas Wert?

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P.S. Ich bin 16 Jahre alt.

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