Kann eine Linux-Distribution mit NTFS formatierte USB-Sticks erkennen?

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5 Antworten

Mittlerweile normalerweise ja, die entsprechenden Programme(NTFS-3g, eventuell auch NTFSprogs) sind zumindest in den gängigen Distributionen enthalten.

Genau genommen wurden NTFS-Partitionen schon länger erkannt, und sie konnten auch gelesen werden, nur mit dem Schreiben hat es manchmal Probleme gegeben.

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Kommentar von MarkusGenervt
26.07.2016, 06:42

Schreiben ist kein Problem mehr.
Ich nutze seit einem Jahr zig NTFS-Partitionen unter Ubuntu und es gab keine Probleme.

Ganz im Gegenteil: der NTFS-3G-Algorithmus verhindert sogar weitestgehend eine Fragmentierung der zu schreibenden Dateien!
Das kann das Original nicht mal ansatzweise.

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Kommentar von Linuxhase
26.07.2016, 11:09

@LemyDanger57

Genau genommen wurden NTFS-Partitionen schon länger erkannt

Ich benutze seit 2007 GNU/Linux-Systeme und habe in der ganzen Zeit noch niemals ein Problem mit NTFS gehabt.

Ich finde daher das erwähnen dieses Problems, das also schon über 10 Jahre her ist, als unverhältnismäßig. Das wäre ja so als wenn man Windows 10 für die Probleme von Windows XP verantwortlich machen würde.

Linuxhase

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Kommt darauf an ob bei deiner Distributionen das entsprechende Paket schon installiert ist. Im Zweifelsfall kann man es aber nachinstallieren.

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Hallo

Kann eine Linux-Distribution mit NTFS formatierte USB-Sticks erkennen?

Ja

Bei den "Mainstream" Distributionen kann man eigentlich davon ausgehen das die entsprechenden Module installiert worden sind.

Das sie erkannt werden muß aber nicht zwangsläufig heißen das diese auch automatisch eingehängt (gemounted) werden. Das ist zum einen nicht immer erwünscht und hängt zum anderen davon ab welche Daten darauf gespeichert sind. So kann man ein Dateisystem mit Inkonsistenzen oder einer nicht beendeten Windows-Session nicht einhängen.

Linuxhase

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Ja, per "ntfs-3g" und sowohl Lese- als auch Schreibzugriff funktionieren seit längerem problemlos.

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In der Regel schon. Du kannst sie auch mit Linux als Ntfs formatieren.

Heutige Distributionen, die sich an Endanwender auf dem Desktop wenden, können das seit über 10 Jahren.

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