Wird von den Medien die AfD viel zu negativ gesehen und auch zu einseitig berichtet?

21 Antworten

Wird von den Medien die AfD viel zu negativ gesehen und auch zu einseitig berichtet?

Nein. Warum nicht? Nun, die Begründung für die Medienberichte lieferst du ja selbst:

Natürlich gibt es einige Dinge bei der AfD die nicht gut sind. Es gibt natürlich auch Rassisten dort.

So ist es, und zudem Menschen, die von unserer freiheitlichen, rechtsstaatlich-demokratischen Grundordnung nichts halten und sie abschaffen, aus EU und NATO austreten wollen. "Menschenrechte" - wenn sie den Begriff vielleicht mal gehört haben, so wissen sie ihn nicht mit Inhalten zu füllen.

Es heißt aber nicht dass alle dort Rassisten sind.

Das mag ja sein, aber warum sind sie dann noch in der Partei und lassen sich auf der Nase herumtanzen? Und was nutzt deine Feststellung, wenn Rassisten und anderer faschistoider Pöbel in der Partei das Sagen hat?

Bei den anderen Parteien gab es ja auch immer wieder Skandale. Das waren aber Einzelfälle. Und dennoch heißt es ja nicht dass die anderen Parteien korrupt,rassistisch oder sonst was sind.

Eben. In diesen Parteien waren es allenfalls "Einzelfälle", in der AfD nicht!

Jedenfalls ist ja nicht alles schlecht was die AfD macht.

Ach? - Woran erinnert mich diese seltsame Argumentation nur? 🤔

Es herrscht Demokratie

Naja. Jedenfalls "herrscht" in dieser Partei die propagandistische Beliebigkeit - und Gauland.

und die Leute haben eine freie Meinung.

Sicher - sofern man auf AfD-Linie ist.

Die anderen Parteien haben es versäumt durch ihre schlechte Politik.

Ist unser Volk wirklich demokratiefähig? Wie lautet das Sprichwort: Nur die dümmsten Kälber / wählen ihre Schlächter selber!

Ich bin zwar kein AfD Wähler aber...

Lass' es gut sein, wir haben dich schon verstanden.

MfG

Arnold

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Es ist halt auffällig, dass diese Äußerungen fast nur von der AfD kommen und das dann auch noch geduldet wird. Jemand wie Höcke hätte schon längst und unverzüglich der Partei verwiesen werden müssen. Aber nein, das war dann natürlich nicht so gemeint und wird von der Lügenpresse aus dem Zusammenhang gerissen. Dabei schwadroniert Höcke doch regelmäßig von der NS-Zeit. Preußen wäre unser Vorbild und man müsse einen Aderlass betreiben, wenn man den Vorstellungen der AfD nicht zustimmt. Klingt das noch gesund? 

Es ist immer ein Unterschied, ob eine Partei demokratisch gewählt wurde und ob sie das auch selbst ist. Man darf halt nicht vergessen, dass die NSDAP auch demokratisch gewählt wurde. Das Ende waren über 70 Millionen! Tote. Das muss man sich erstmal vorstellen. Die Zahl entspricht fast der Einwohnerzahl von Deutschland. Und jetzt stell dir vor, jemand wie Höcke würde hier an die Macht kommen. Mit den heutigen Waffen könnte er noch viel mehr anrichten.  Und bevor du was sagst: Nein, ich übertreibe nicht. Ich meine das absolut ernst.

Der professionelle Journalist sieht ja gerade seine Existenzberechtigung darin, dass er sich besser auskennt als der Leser. Ob im Sport, im Gesellschaftsteil oder bei einer Fernsehzeitung, Journalisten versuchen komplexe Zusammenhänge beruflich zu vereinfachen.

Die AfD kommt aber gerade selbst mit den schlichtesten Lösungen, die Flüchtlinge sind schuld, Merkel ist schuld, ...

Als Profis in ihrem Bereich erkennen sie, dass schlichte Stammtischpolitk der Rechten nicht die realen Probleme lösen kann. Klar - dass diese Partei auch mit ihren "Sachargumenten" einen politischen Journalisten nicht überzeugen kann.

Dazu kommen eben die zahlreichen Einzelfälle. Die AfD ist nun mal eine Partei mit vielen außergewöhnlichen Persönlichkeiten.

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"Das große Problem ist, dass Hitler als böse dargestellt wird. Aber selbstverständlich wissen wir, dass es in der Geschichte kein Schwarz und Weiß gibt." (Björn Höcke)

Die deutsche Volksgemeinschaft leide "unter einem Befall von Schmarotzern und Parasiten", welche dem deutschen Volk "das Fleisch von den Knochen fressen" (Peter Boehringer)

"Quotenneger" (Dubravko Mandic, Vorsitzender des baden-württembergischen AfD-Schiedsgerichts, über US-Präsident Barack Obama)

"Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen." (Partei-Vize Alexander Gauland zur Flüchtlingspolitik)

"Ich gehe nicht davon aus, dass man jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen kann." (Björn Höcke, Partei-und Fraktionsvorsitzender AfD Thüringen)

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