Wird vegetarisches asiatisches gelbes Curry oft mit Sahne, Butter, Milch etc. zusätzlich zu Kokosmilch zubereitet?

10 Antworten

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Die roten, gelben und grünen Currypasten kommen aus Thailand. Und da werden Milchprodukte so gut wie nie verwendet (Butterschmalz ganz selten zu einigen besonders stark indisch beeinflußten Speisen). Die Thais machen immer alles mit Kokosmilch.

Trotzdem ist es weder vegan noch vegetarisch, weil fermentierte Meeres­produkte (Garnelenpaste, Fischsauce) fast immer dazukommen. Das ist dort so selbstverständlich wie Salz.

Ich beginne mit etwas Öl und der Currypaste - kurz scharf anbraten, dann zuerst das Fleisch und wenn das Fleisch außen leicht gebräunt ist, das Gemüse hinzugeben. 

1-2 Min braten und dann die Kokosmilch dazu. Evtl. nach Geschmack noch einen Schuß Weißwein oder Hühnerbrühe hinzugeben, falls es zu dick wird.

Je nach Rezept kommen dann noch geröstete Nüsse und/oder Chili, Rosinen etc. hinzu.

Abschmecken mit Fisch- und Austernsauce, wenig Salz und ggfs. Chili.

Sahne, Butter oder Milch haben in einem Gäng Gari nichts verloren :-:

Lecker!

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@MonkeyKing

Ja, ist ganz lecker, aber ich persönlich bevorzuge eher Gäng Phet Pet Yang (rotes Curry mit gegrillter Ente) oder Gäng Pa ("Dschungelcurry" ohne Kokosmilch, sehr scharf).

Was mir aber zum perfekten Thai-Curry immer noch fehlt, sind Pokabeeren - die hat kein Asiamarkt in meiner Gegend :-(

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Wie schon die anderen gesagt haben. Butter, sahne, milch haben in diesem gericht nichts verloren. Zu hause käme ich gar nicht auf die idee diese zutaten zu verwenden, im resteraunt bin ich recht sicher, dass dies auch keiner macht.

Grundsätzlich sind diese zutaten eigentlich eher selten in asiatischem essen zu finden. Wobei asiatisches essen ein weiter begriff ist. Wäre so, als ob jemand von europäischen essen spricht, wenn er z.b. Gerichte mit sauerkraut meint.

In Thailand ist die Verwendung von Milchprodukten (Sahne, Butter usw.) unueblich, da es bis vor kurzem noch keine Milchwirtschaft gab. Insofern unterscheidet es sich vom indischen Curry. Hauptzutaten sind also nur Cocosmilch, Curry, Zucker, Salz, Chilli und z. Bsp. Shrimps,  Gemuese usw.

Falls es dir darum geht, ob man indische Currys vegan zubereiten kann: ja, natürlich.

Ich bin mal mein Curry-Kochbuch durchgegangen, und die meisten vegetarischen Currys sind entweder von vornherein vegan oder verwenden nur Ghee (das indische Butterschmalz), nicht weitere Butter oder Milch/Sahne.

Und Ghee kann man durch Bratmargarine ersetzen. Mag vom Aroma etwas anders sein, aber du hast ja auch noch jede Menge Gewürze und Gemüse, die den Geschmack ausmachen.

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