Wird umfangreicher email-Schriftverkehr als Beweis für Auftragserteilung bei Gericht anerkannt?

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2 Antworten

also, emails gelten genauso als Beweise wie Faximiles.

ein Kaufvertrag bedarf in Deutschland nicht der Schriftform (sonst hätten wir wohl in Supermärkten etc. ein "kleines" Zeitproblem).

Gerade geschäftlich empfiehlt es sich, Email-Programme wie Outlook zu verwenden, die es nur mit hohem technischen Aufwand ermöglichen, Eingegangene wie auch gesendete Emails zu fälschen.

Hiermit habe ich Nachweise über den Schriftverkehr zwischen den Parteien.

Zudem ist es für mich als Kunden nie schön, wenn ich eine Rechnung erst soviel später erhalte (da die Nachvollziehbarkeit für mich dann tatsächlich mit erhöhtem Aufwand verbunden ist), aber es ist rechtens (allg. Verjährungsfrist beträgt lt. BGB 3 Jahre).

Es könnte jedoch Probleme geben, wenn die einzelnen Änderungswünsche nicht auch von deiner Seite offiziell angenommen und bepreist wurden.

Warum lässt Du Dich nicht von einem Anwalt beraten?!?

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