Wird Technik gebaut um kaputt zu gehen?

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9 Antworten

alles was geht, geht auch kaputt. das betrifft neben dem menschen auch alles vom menschen gemachte.

dennoch wird eigendlich alles mit der maßgabe gebaut dass es irgendwann kaputt gehen muss. sprichwörtlich für die ewigkeit gebautes wäre, besonders bei aufwändigeren produkten z.B. beim Auto, einfach zu aufwändig, so dass dieses dann einfach zu teuer würde, besonders bei unseren stetig steigenden teschnischen ansprüchen.

dennoch kann und will ich es nicht abstreiten, dass die hersteller mehr oder weniger gezielt darauf hinarbeiten, dass die produkte nicht wesentlich länger halten als notwendig. also nicht wesentlich über die garantiedauer hinaus.

das hier genannte glühlampenkartell ist hier schon mal ein schönes beispiel...

ganz berühmt für diese taktik sind tintenstrahldrucker. da gibt es förmlich unzählige möglichkeiten, die lebensdauer zu beeinflussen.

lg, Anna

Heya LapDanceHot,

mal abgesehen davon, dass ein Großteil der Industrie, mit Sicherheit, mit solchen Methoden arbeitet, ist ein Großteil auch den heutigen Werkstoffen geschuldet...

Es muss immer günstiger, kleiner, kostensparender undundund werden und das (für die Hersteller) der angenehme Nebeneffekt ist, dass diese Werkstoffe nicht mehr so belastbar/ausdauernd sind, wie "früher", ist nicht unbedingt gegen deren Einstellung!

Bauteile die früher evtl. noch aus Metallen waren, werden eben heute aus Kunsttoffen gefertigt und wenn diese eben schon nach 2 - 2 ½ Jahren "aufgeben", kommt es denen nur zu gute...

Als "kleines" Beispiel: Vor ca. 2 Jahren haben wir einen neuen, großen LED-TV gekauft, wo nach knapp 6 Monaten Probleme mit dem Ton auftauchten...

Früher würde dann der Audioausgang bzw. der Audiochip iwie gewechselt/repariert, bei uns kam ein Techniker des Herstellers und hat (ohne viel prüfen und probieren) die gesamte Platine gewechselt die "alles" gesteuert hat...

Und auf Nachfrage gab der Techniker zu, das es einfach günstiger ist, das gesamte Bauteil zu tauschen, als großartig auf Fehlersuche zu gehen!

Wobei nach zwei Jahren hätten WIR dann das nachsehen gehabt!

Schau Dich mal auf der Webseite "Murks? Nein Danke!" um,. findest Du HIER (http://www.murks-nein-danke.de/murksmelden/), da gibt es unzählige solcher Beispiele!

Greetz,

GaiJin

Kein Hersteller wird es zugeben, aber schon mit dem Glühlampenkartell in 1924 (https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell) begann eine Entwicklung, die man "geplante Obsoleszenz" (https://de.wikipedia.org/wiki/Geplante_Obsoleszenz) nennt, und die nichts weniger beschreibt als das vom Hersteller geplante vorzeitige Ausfallen von Produkten im Interesse des Neuverkaufs.

Jeder darf sich gerne seine eigene Meinung dazu bilden, aber diese ENtwicklung zeigt sich meiner Ansicht nach in fast allen Bereichen der Technik und kommt dem Hersteller so gelegen, dass man, wie ich finde, schon sehr naiv sein muss, es für Zufall zu halten.

Zum Beispiel hielten Fernseher noch in den 1980er Jahren einige zig Jahre, und das, was heute verkauft wird, gilt als alt und erstaunlich haltbar, wenn es mal 5 Jahre durchgelaufen ist. Gar nicht zu reden von Smartfones...

Die Technik ist soweit, dass sie genau dann kaputt geht, wenn man ungefähr etwas über die Garantiezeit hinaus ist. Sonst würde es kein Wirtschaftswachstum mehr geben und alle würden ihre technischen Geräte behalten. 

Wirtschaftswachstum ist ein überbewertetes Universal-Mantra, das genau wie "Arbeitsplätze" heute wieder und wieder hergebetet wird, um alle erdenklichen Handlungen und Entscheidungen von Chef-Etagen zu rechtfertigen und schönzufärben und die darunterliegende Gier zu tarnen.

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Das dürfte schwer nachzuweisen sein, aber es gibt Indizien, die dafür sprechen.

Nein, eigtl nicht

Ja sicher....
kaum aus der Fabrik -> kaputt.
Neue Technik? Gar nicht möglich, da schon auf dem Transport kaputt.
Also ja...Technik ist nur zu dem einen Zweck gebaut worden kaputt zu gehen.
........

Geplante obsolenz ist das Stichwort

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