Wird Schulbildung total überbewertet?

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5 Antworten

und vor 35 Jahren hat man auch noch mit einem Hauptschulabschluss eine gute Ausbildung finden können. Da war die Hauptschule, wie schon der Name sagt, die Schule auf die die meisten Kinder gingen.

Heute fängt die Auslese immer früher an. ALLE müssen sich nach der 4. Klasse entscheiden auf welcher Schule es weitergehen soll. Früher hatte man dann wenigstens noch bis nach der 6. Klasse Zeit um doch noch den Knoten wenigstens für die Realschule aufzubekommen.

Und das das heute anderes ist, dafür ist genau diese Generation mitverantwortlich. Es wurde und wird immer mehr gedrängt das das Kind doch Abi machen soll/muss. Das das Kindsein dabei auf der Strecke bleibt wird billigend in Kauf genommen.

Von daher würde ich mal sagen: Schule ist leider sehr wichtig geworden.

Was dabei rauskommt sieht man ja: Gelernt wird für die Prüfung, danach wird es wieder vergessen - einfach weil es zu viel ist.

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Kommentar von Ossichi
23.12.2015, 08:50

Nicht ganz:
In Berlin herrscht immer noch bis zur 6.Klasse die Grundschulpflicht.
Nach der 4.Klasse sich zu entscheiden, ist dort freiwillig.

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Nein, keinesfalls. Ein gutes Allgemeinwissen gehört m.E. einfach dazu. Das bedeutet nicht, dass man die Hauptstädte irgendwelcher Kleinstaaten in Westafrika auswendig herunterbeten kann oder die lateinischen Begriffe sämtlicher Fälle der deutschen Sprache fehlerfrei zuordnen kann, sondern dass man das Wichtigste und vielleicht auch mehr weiß.

Allerdings sollte man Australien und Madagaskar unterscheiden können, die Rechtschreibung beherrschen, die Wortarten kennen und auch eine Art Grundwissen etwa in Kultur, Naturwissenschaften, Politik, Geschichte und Persönlichkeiten der Welt haben ----------> so auf die Art: Wer war Helmuth von Moltke z.B.?! Sollte man wissen!

Ich würde sagen, dass die Schulbildung zwar oft an der Realität vorbeizielt, was vor allem in Mathematik auffällt, aber gerade Fächer wie Geschichte, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre und sogar der Religionsunterricht sehr wichtig sind, da sie am ehesten Allgemeinbildung vermitteln. In diesen Fächern lernte ich z.B. (Mittlere Reife 2007) Etliches, das mir heute noch dämmert & von dem ich heute noch profitieren kann (bin 25).

Viel Wissen, das man in der Schule erlernte, rostet jedoch - was man bedenken soll - mit den Jahren einfach ein, weil man es nicht mehr abruft. Ich gebe ganz offen zu, dass mein Schulfranzösisch und mein Italienisch inzwischen auch nur noch Grundkenntnisse und "leichte Gesprächskultur" umfassen, weil ich es einfach nur sehr selten benötige.

Meine Meinung!

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Hältst du das wirklich für ein Ziel? Ein Mensch zu sein, der nur das nötigste weiß? Und das nicht einmal sicher? Jemand, der gerade mal die BILD-Zeitung entziffern kann und von jedem mittleren Bankangestellten über den Tisch gezigen werden kann, weil die Prozentrechnung soooo kompliziert ist? Wenn ja, richte dich nach deinem Ideal. Mir wäre das zu wenig.

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Kommentar von Reflutschi
22.12.2015, 21:17

ich bin schon klüger als du und kann auch besser rechnen!

warum interpretiert ihr immer so viel in die fragen?

ich bin 41 und habe abi an einem humanistischen gymnasium gemacht

ich bin nicht 14 und habe das jetzt beobachtet und möchte nicht mehr lernen

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Also... nach meiner Meinung nach (hier in Deutschland) kommt es nicht drauf an wie intelligent du bist. Nein! Es kommt ehr auf Fleißarbeit usw. an. Ich gehe zur Zeit in die 9te Klasse und kenne manche Freunde, die überhaupt nichts wissen aber trotzdem in einer Leistungskurs sind. Zum Beispiel wissen sie nicht mal, ob Deutschland 16 Bundesländer hat. Und so könnte es auch bei dir aussehen.

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Vieles wirste im Leben nie brauchen, dennoch sollte man im Unterricht aufpassen

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