Wird Religion bzw. der Glaube an Gott immer unwichtiger in unserer Gesellschaft?

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19 Antworten

Ja, Ich habe das Gefühl das in Deutschland der Glaube an Gott immer unwichtiger wird. Es wird zwar Heilig Abend, Weinachten und Ostern gefeiert. Aber wenn ich mir die Orthodoxen Länder anschaue wird es extrem gefeiert und respektiert. In Serbien zum Beipiel hat jeder Ikonen, Armbänder mit Kreuz, Ketten mit Kreuz, jedes Haus hat dort seinen eigenen Schutzpatronen. Und es wird bei Feiertagen und Sonntagen in die Kirche oder Kloster gegangen. Es gibt noch vieles, vieles mehr wie das alles bei uns abläuft aber das ist zu viel um das aufzuschreiben und auch zu viel um das zu verstehen. Ich kann nur noch eins schreiben bei und gilt an Weinachten nicht der Tannenbaum sondern die Eiche als Baum in form von einem grossen Ast der in die Kirche gebracht wird um ihn zu heiligen und er steht 3 Tage im Haus also ab Heiligabend am dritten Tag wird der Ast verbrannt. In der Stadt versammeln sich die Einwohner vor der kirche oder dem Kloster und verbrennen die Äste in einem Riesenfeuer oder im Dorf versammeln sie sich und machen das ebenfalls.

Statistisch gesehen schwindet der Einfluss in Ländern die von der Aufklärung geprägt wurden stetig. => http://de.m.wikipedia.org/wiki/Aufklärung - Die USA bilden unter den westlichen Ländern dabei jedoch eine Ausnahme.

Es gibt Menschen, die den Glauben an Gott und die Gemeinschaft der Gläubigen positiv, hilfreich und gut finden. Dennoch wollen sie selbst nichts mit Jesus Christus und dem Kreuz zu tun haben. Es gibt sogar Menschen, die nehmen am Abendmahl teil und gedenken so an Tod und Auferstehung Jesu ohne innere Beteiligung (1. Korinther 11,28-30). Sie mißachten was da auf Golgatha geschehen ist und essen und trinken sich zum Gericht. Es gibt Menschen, die sagen, daß es sich ''leichter stirbt'' und man irgendwie ''besser durch's Leben findet'' wenn man an einen Gott glaubt und ''religiös veranlagt'' ist. Das sind alles Menschen, denen man eine gewisse Anmaßung, Selbstgefälligkeit und Oberflächlichkeit absolut nicht absprechen kann. Es ist sicherlich nicht verkehrt, daß der Glaube einem in vielfältiger Weise hilft und auch besonders in der Stunde des Todes. Aber wenn nicht mehr dahinter steckt, wäre der Glaube an Gott nur ein erbärmlicher Zynismus und eine lächerliche Tragikkomik ohne Happy End. Die Botschaft vom Kreuz ist keine Psychoshow oder ein Selbstheilungsprogramm für Menschen, die im Lebenstrubel und dem ständigen Streben nach Anerkennung und Besitz eben nicht den Sinn des Lebens sehen können. Es stimmt, Gott hat die Schwachen vor der Welt zum Glauben erwählt (1. Korinther 1,27). Dazu kann man als Christ auch stehen.


Gott kann aber denen nicht unbedingt nahe sein, die sich selbst für klug und stark halten und meinen den Grund aller Dinge zu kennen. Ist es schlau an Gott zu glauben ohne zu wissen warum? Ist es intelligent dem Glauben an Gott Gutes abzugewinnen und sich selbst davon bewusst auszuschließen? Viele Menschen sagen zwar nicht bewusst ''nein'' zu Gott, aber ihnen ist jede persönliche Konsequenz, die die eigene Notwendigkeit der Buße und Erlösung aufzeigt, ein Dorn im Auge. Ein Gott, der Mensch wird, und sich für die Schuld anderer selbst aufopfert (Johannes 3,16)? Ein Gott, der sich bespucken und kreuzigen lässt und durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg in den Himmel freimacht? Für viele Menschen ist das eine Dummheit und sogar ein Ärgernis! Dann gewöhnen sich viele Menschen lieber daran, daß Gott sich eventuell in allen Religionen irgendwie offenbart hat. Jesus wäre dann eher ein Religionsstifter, vielleicht sogar ein Prophet und einfach ein ''moralisch hochstehender Mensch'' gewesen. Mehr nicht. Und was Jesus heute für viele aufrichtige Evangeliums-Gläubige bedeutet, ist für einige Menschen lediglich das Ergebnis eines guten Managements geschäftstüchtiger Zeitzeugen Jesu Christi. Traurig aber wahr. Das Wort der Wahrheit steckt allein im Evangelium (Epheser 1,13) und es ist für diejenigen, die daran glauben eine Seligkeit. An Jesus Christus scheiden sich die Geister.

Wenn Du mit Gesellschaft 'unsere' westliche meinst, dann erkennt man, dass die Konfessionslosen sich mehren, auch wenn sie noch in der Minorität sind. Jedoch global betrachtet verläuft der Weg in entgegengesetzer Richtung...

Des Weiteren gibt es aber auch in unserer westlichen Gesellschaft (Europa) sehr viele Länder, welche noch stark geprägt sind von Gläubigen: Italien, Spanien, griech. und russ. Orthodoxen, Polen, Türkei, die Staaten des ehem. Jugoslawiens, die anglikanischen Länder usw...

Was mich jedoch immer erstaunt, ist die Tatsache, dass die meisten Gott und Religion in einen Zusammenhang bringen, d.h. bei Ablehnung einer Religion und Ablegung der Religionszugehörigkeit wird zugleich auch Gott abgelegt und abgelehnt. Ein Phänomen, der mir verdeutlicht, dass jene Menschen nichts verstanden haben und verstehen, denn Gott hat mit den Religionen aber auch gar nichts zu tun - das sind getrennte 'Institutionen'...

Wir haben jetzt ein technologisches Zeitalter (tZ) und das industrielle hinter uns. Dieses tZ vermittelt uns bzw. der jüngeren Generation ganz neue und andere Werte, welche sich mehr und mehr priorisieren werden und die Menschen in eine andere Welt versetzen lassen...

Die Beschäftigung mit sich selbst verläuft mehr und mehr auf der oberflächlichen Ebene, auf der Gott nicht mehr zu finden ist und für viele auch nichts zu suchen hat....

Gruß Fantho

wildcarts2 08.06.2015, 12:04

Was mich jedoch immer erstaunt, ist die Tatsache, dass die meisten Gott und Religion in einen Zusammenhang bringen

Warum erstaunt dich das? Ohne das Konzept der Religion würde es keine Götter geben, da Götter Produkte von Religionen sind.

Gott hat mit den Religionen aber auch gar nichts zu tun - das sind getrennte 'Institutionen'...

Wenn du dich nicht vernünftig damit beschäftigst, kommst du halt auf solche Ideen. Wie gesagt, ohne religion gäbe es keine Götter. Das ist Fakt.

Jedoch global betrachtet verläuft der Weg in entgegengesetzer Richtung...

Das erscheint dir nur so, weil hier vielfach ein falsches Bild vermittelt wird. Tatsächlich gibt es kaum noch wirklich Gläubige Menschen. Es gibt entweder Fanatiker oder "Halbgläubige". Die meisten Gläubigen sind es nur noch aus Tradition und nicht weil sie sich damit beschäftigt und überzeugt haben.

Und in den USA gibt es eine große Pseudo-religiösität seit 9/11. Da wird ein neuer Nationalstolz etabliert, weil der Staat den Islam für alles verantwortlich macht. Tatsächlich steigt die zahl der Antitheisten dort aber täglich.

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Fantho 08.06.2015, 21:31
@wildcarts2

wildcarts, ich weiß mittlerweile aus Deinen vielen Kommentaren, dass Du so gut wie keine Ahnung zu diesem Punkt bzw. zum Thema 'Gott' besitzt. Man erkennt auch in Deinem letzten Absatz den vehementen Versuch, etwas Gültiges in etwas Ungültiges bzw. in ein falsches Bild umzukehren...Erstaunlich, klingt so ganz nach einer Verschwörungstheorie ;-)

Wenn Du Dich mit der Historie nicht auseinandersetzen möchtest, dann solltest Du Dich heraushalten, denn Gott/Götter als Ergebnis der Religionen darzustellen, ist schlichtweg falsch! Religionen entstanden aus dem Wissen um und von Gott/Göttern. Was jedoch falsch ist, ist die Gleichsetzung jenes/r Gottes/Götter mit dem Allmächtigen Gott. Wie gesagt, beschäftige Dich bitte genauer mit der Historie und auch der Archäologie, wie z.B. Summerer/Mesopotamien...

Eine Frechheit gegenüber all jenen Gläubigen auf unserem Globus ist die von Dir vorgebrachte Polemik, unter ihnen gibt es überwiegend Fanatiker und 'Halbgläubige'...

Aber eines erkenne ich, Dein Verhalten kommt dem eines polemischen, um nicht zu sagen eines fanatischen Atheisten gleich. Durchaus gibt es solche Gläubige auch, aber nicht nur, und schon gar nicht ausschließlich...

Gruß Fantho

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kalippo314 09.06.2015, 16:55
@Fantho

Und, Fantho, woher kam denn das Wissen um Götter deiner Meinung nach. Wussten es die Menschen von einem Tag auf den Nächsten einfach? Ein Gott wird sich ihnen nicht gezeigt haben, denn die sind ja bekanntlich sehr schüchtern...

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Fantho 09.06.2015, 22:23
@kalippo314

Auf jeden Fall nicht von den Religionen ;-)

Wie kommst Du auf die Schüchternheiot eines Gottes?

Was Götter an sich betreffen, das gibt die Historie  bzw. Archäölogie wieder, woher sie 'kommen'...

Was die Religionen betreffen, sie sind das Ergebnis von Eliten, sprich der Priesterkasten, welche hier ein Mittel zur Hand hatten, Macht und Kontrolle über das Fußvolk( später gegenüber dem Adelsstand) ausüben zu können. Die Thesen ihrer Religionen entstammen von Propheten, welche z.B. per Intuitionen, Eingaben Aussagen vom 'Jenseits' erhielten, die sie falsch interpretierten, wiedergaben, falsch verstanden wurden, im Laufe der Zeit verändert wurden usw. usf....

Der Allmächtige Gott war das auf jeden Fall nicht, denn 'er' spricht nicht zu uns und diktiert uns irgendwelche Regeln und Gebote und Thesen etc...

Aber ich gebe dir mal eine Überlegung: Wie kam es, dass selbst die 'einfach gestrickten' und fern jeglicher Religionskenntissen behafteten Neandertaler Beigaben in das Grab ihrer Verstorbenen gelegt hatten? Klar, zeugt nicht von einer Gottesexistenz, aber zeugt davon, dass auch sie von einer inneren Ahnung gewesen sein mussten....

...auch wenn 'die' Wissenchaft dies nicht bestätigt und bestätigen wird....

Gruß Fantho

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kalippo314 09.06.2015, 23:46
@Fantho

Um die Toten vor Aasfressern zu schützen vielleicht?

Sag mal, Fantho, woher beziehst du denn dein spezielles Wissen um die Religionen und dass die Priesterkasten "Aussagen vom Jenseits" erhielten? Das würd mich mal interessieren... Irgendwelche Belege für deine Aussagen?

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Fantho 12.06.2015, 21:55
@kalippo314

Um die Toten vor Aasfressern zu schützen vielleicht?

Dazu benötigt man keine Grabbeigaben...Ich spreche nicht von Gräbern...

Irgendwelche Belege für deine Aussagen?

Interessant, und stets versucht man die Glaubwürdigkeit von Aussagen mittels Belege gefestigt sehen zu wollen, anstatt mal auf seine eigenen Intuitionen, seine eigenen Empfindungen, sein eigenes Gewissen, sein eigenes inneres Wissen und dergleichen mehr zu achten, zu hören und/oder zu fühlen, ob etwas sich als stimmig oder nicht stimmig anfühlt...

Ich gebe Dir mal ein simples Beispiel, um zu verstehen, was eine wissenschafliche Aussage darstellen kann: Man behauptet, falsch gesagt, die Wissenschaft weiß anhand von Berechnungen, dass die Sonne ca. 150Millionen Km entfernt ist. Weißt Du das jetzt auch, oder glaubst Du jetzt mal diesen Aussagen, weil Du der Meinung bist, die Wissenschaftler werden das schon richtig berechnet haben? Da Du die Richtigkeit der Aussage aber nicht selbst feststellen kannst, kannst Du nur eines tun: Daran glauben. Da wahrer Glaube keine Kopfsache ist, kannst Du jetzt nur hergehen und für Dich feststellen, ob diese Aussage für Dich als stimmig sich anfühlt, oder nicht....Alles andere wäre dann blinde Glaubwürdigkeit...oder Du rechnest das selbst aus bzw. marschierst mit einem Schrittzähler zur Sonne - mit der Hoffmung, der Schrittzähler zählt richtig und übersteht die 'Tortur' ;-)

Da ich in diesem Punkt für mich nicht erfühlen kann, ob dies so stimmt, kann ich dieser Berechnung nur blind glauben und dies mal so hinnehmen...Wissen jedoch tu ich das noch lange nicht, ob die Berechnungen auch stimmen...

Aus diesem Grund würden auch die von mir erwähnten 'Quellen' nicht hilfreich sein und von Dir als nicht glaubwürdig erachtet werden...

Das klingt jetzt phrasenhaft, aber auch zu Dir wird das Richtige kommen, wenn Du Dich darauf einlässt. Ich gebe nur 'mein Wissen' weiter...Mir zu glauben, oder nicht, obliegt Deinen Empfindungen...

Zu den Priesterkasten: Diese entstanden mit den Religionen. Das hat jetzt mit den Propheten weniger zu tun. Dies waren Einzelpersonen, die einen sensitiven 'Draht' zum 'Jenseits' hatten (es war aber niemals Gott, der zu ihnen sprach), irgendwelche Botschaften empfingen und diese dann weitergaben....Und diese Propheten, und das wird auch Dir geläufig sein, gab es ja zuhauf und sind zum großen Teil bekannt...

Buddha, Jesus, Mohammed, um die neuere Zeit anzusprechen, waren ja in gewisser Weise auch als Propheten unterwegs...

Gruß Fantho

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da kann man nur ja sagen, da die mmenschen unserer zeit immer mehr in ihren seelen "entgöttert" werden (ist aber ungeheuer notwendig)

Ja. Früher haben die Menschen etwas gebraucht, woran sie sich festhalten konnten. Sie wollten einfach nicht an das kalte, grausame Leben glauben und haben sich etwas aufgebaut, das ihnen Hoffnung schafft. 

Heutzutage brauchen wir das nicht mehr. Uns geht es jetzt gut - zumindest hier in Deutschland. Herrscht mal Krieg oder eine andere Kathastrophe, sieht es bestimmt wieder ganz anders aus.

 Religionen sind mittlerweile überflüssig und deren Regeln sind veraltet. 
Einzelne Menschen sind jedoch noch streng gläubig. Das könnte man heutzutage als Lebenseinstellung sehen. Genau wie Menschen die Vegan oder Vegetarisch leben und bewusst auf bestimmtes verzichten.

Hi, myLady, je weiter die Wissenschaft voranschreitet, desto mehr wird der Glaube verdrängt, denn bald werden auch die letzten Geheimnisse des Lebens endlich entschlüsselt sein...LG

Melialia 08.06.2015, 20:10

never ever..der mensch denkt, er könnte irgendwann alles wissen, aber ich glaube, der überschätzt sich in dem zusammenhang. selbst wenn er rein theoretisch zu allem wissen zugang hätte, könnte er glaube ich vieles davon längst nicht begreifen, erkennen oder auch nur im ansatz verstehen

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Ja, ich finde man lernt heutzutage viel mehr Menschen kennen die sie als Atheisten bezeichnen. Viele von denen trauen sich auch erst seit kurzem dies bekannt zu geben. Außerdem entwickelt sich der Mensch immer weiter, somit werden immer mehr Dinge in Frage gestellt.

Nicht nur in unserer! Glaube wird immer weniger wichtig, weil die Menschheit bereits sehr viel Wissen erworben hat, wo man früher nur Götter als Lückenfüller einsetzte. Zudem ist immer mehr Menschen bewusst, dass Glaube realitätsverleugnung ist und nur Negatives hervorbringen kann. Der Grad zwischen friedlichem Glauben und Fanatismus ist sehr dünn.

Es gibt tatsächlich keinen einzigen Grund dazu, heute noch an Götter zu glauben!

Meiner Meinung nach sind die meisten Menschen heute Agnostiker. Also sie beschäftigen sich wenig bis gar nicht damit, weil sie denken, es gäbe weder Beweise für noch gegen Gottes Existenz. Sie leben dann auch ohne Gott.

Oftmals erscheint es so, als wären manche Länder besonders religiös. Das ist aber nur der Schein. Nehmen wir Spanien, was als katholische Hochburg gesehen wird. Warum scheinen dort viele Leute so relgiös zu sein? AUS TRADITION! Sie kennen es nicht anders. In ihrer Kultur ist es so fest verwurzelt, dass es nur schwer ist davon weg zu kommen. Würde man ihnen Alternativen bieten, würden sie sicherlich viele Menschen vom Glauben abwenden.

Die meisten sind heute nur noch sehr oberflächlich religiös. Meist nur aus romantischen, traditionellen und faulen Gründen. Man macht es einfach mit, weil es die meisten tun und man dann "normal" erscheint. Trenne diese Menschen und lass sie in einer freundlichen und gottlosen Umgebung leben, und sie vergessen ihre Götter.

majaesel 09.06.2015, 10:22

Ich habe 15 Jahre in Spanien gelebt und dort ist man - wie im Rheinland auch - katholisch, wenn es einem passt, sprich: wenn es was zu feiern gibt. Ansonsten hält sich im Alltag kaum einer an katholische Lehren, sondern lebt ganz so, wie es ihm gefällt.

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Die Wirtschaft wird zur Religion erhoben. Dafür sorgt auch unsere Regierung. Die abendländische Kultur und Religion wird überall aufgeweicht durch Zugeständnisse die vor allem der Wirtschaft nützlich sind.

sag mal in ner männerrunde dass du in die kirche gehst die lachen dich aus. Also passiert viel im stillen Kämmerlein. Wer gibt heute noch zu das er Glauben hat. Nur wenige trauen sich.

Nein, die Religionen werden in unserer Gesellschaft nicht ''immer unwichtiger", auch wenn dies augenscheinlich in unserer westlichen Welt manchmal den Eindruck erweckt. - Frieden und Wohlstand von Gesellschaften haben schon immer die Abkehr vom Glauben an einen Gott bewirkt. In anderen Erdteilen werden aber, scheinbar fast ausgleichend, Religionen immer wichtiger und beeinflussen die Geschehnisse.

Zudem, die Religion, welche im "Angebot der Religionsvielfalt" tatsächlich den wahren Gott verkündet, kann gar nicht untergehen. - Sonst wäre Gott nicht Gott! - Logisch, oder?

Religion und auch Glaube zählen zu den unwichtigsten Dingen überhaupt . Leider sehen das Menschen , die einer Religion angehören sehr anders . 

wildcarts2 08.06.2015, 12:07

Religion ist das gefährlichste und Glaube das nutzloseste was es überhaupt gibt!

Religionen sind lediglich politische Konzepte, die aus dem Volk eine homogene leicht zu regierende Masse erzeugen sollen. Glaube ist dabei das Werkzeug.

Glaube bedeutet, dass man Dinge für Real hält, die man nicht beweisen kann. Darauf basierend erwartet man dann eine Belohnung für die Einhaltung der religiösen Lehren.

Religion trennt die Menschen! Religion funktioniert nicht ohne Intoleranz und Feindbildern.

Was uns Religion bringt, kannst du nicht nur in Geschichtsbüchern sondern auch den atuellen Nachrichten immer wieder sehen:
KRIEG, GEWALT und HASS!

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Fantho 08.06.2015, 21:41
@wildcarts2

Glaubst Du nicht an die Liebe Deines Partners? Kann man Liebe per se beweisen (ich rede nicht von den Reaktionen im Körper, welche Liebe auslöst.)

Des Weiteren begehst Du einen logischen Fehler: Es sind nicht die Religionen, die für Kriege sorgt, sondern fanatische Anhänger...

Ändert aber auch gar nichts an der für mich feststehenden Tatsache, dass Gott trotzdem existent ist und nicht in Zusammenhang mit den von Menschen kreierten Religionen gebracht werden darf und kann...

Gruß Fantho

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kalippo314 09.06.2015, 17:01
@Fantho

Du begehst den logischen Fehler. Die Liebe wird durch die Aktionen im Gehirn ausgelöst, die Liebe als subjektives Gefühl ist die Reaktion darauf. Nicht andersrum. Und ja Liebe kann man per se beweisen, sie ist ein Gemisch aus Serotonin, Dopamin, Oxytocyn und Endorphinen. Bei dem Konsum von MDMA, welches nichts anderes macht als Dopamin und Serotonin in großen Mengen auszuschütten, empfindest du gewaltige Mengen Liebe. Diese Liebe ist >identisch< zu dem Gefühl dass du beim Kuscheln mit deinem Partner empfindest. Und das ganz ohne Partner.

Desweiteren: Ohne Religionen gäb es auch keine fanatischen Anhänger, oder nicht?

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kalippo314 09.06.2015, 17:09
@kalippo314

Ehrlich gesagt regt mich dein Kommentar richtig auf, Fantho, du wirfst jegliche Forschung der Neurologie über Bord und sagst, dass es einfach unbedeutende Reaktionen des Gehirns sind, die man halt so misst als Neurologe. Gott lässt uns Glück empfinden und der Rest ist halt irgendein Wert auf einer Skala.

Vom wissenschaftlichen Arbeiten hast du keine Ahnung und es interessiert dich mit deiner Spiritualität auch einen Schnurz.

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Ja leider schon vorallem die kommende Generation. Ich z.b bin auch "Die neue Generation" trotzdem Glaube ich an Gott und ich denke jeder kann es selbst für sich entscheiden ob er Gläubisch oder nicht ist.

Ja leider schon, aber ich finde Religion wichtig, es hilft dazu das man vernünftig bleibt :))

Skeletor 07.06.2015, 22:53

Stimmt! Ich persönlich kann mich mit Salafisten auch viel vernünftiger unterhalten, als mit gottlosen Wissenschaftlern. => Hätten wir keine Salafisten, dann wäre unsere Welt viel unvernünftiger!

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Quietsche 08.06.2015, 10:28
@Skeletor

Für dich ist Religion = Salafisten? Mein herzliches Beileid. Schwarze Schafe gibt es überall, nicht nur in der Religion, sondern in jedem Beruf und in jeder Gesellschaft. Es gibt auch mordende Ärzte, korrupte Fußballkomitees, nicht-religiöse Selbstmordattentäter, etc... Man muss auch bei der Religion differenzieren. Wer pauschalisiert, macht es sich zu einfach und verzerrt die Realität.

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wildcarts2 08.06.2015, 12:10
@Quietsche

Salafisten sind auf dem Gebiet der Religion sicherlich keine "schwarzen Schafe", sondern Vorbilder! Denn sie halten sich noch an die ursprüngliche Religion, statt tausend neuinterpretationen anzuwenden.

Religion ist eben nur ein KONZEPT, dass dazu dient Krieg, Hass und Gewalt zu fördern. Allerdings befassen sich heute nur noch wenige damit und sind statt dessen Traditionell-religiös. Deswegen denken sie, religion würde Frieden bringen. Doch das ist nur eine Illusion! Religion soll MACHT bringen, und dann den Mächtigen Frieden bringen, während alle Andersgläubigen den Krieg bekommen.

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Fantho 08.06.2015, 21:51
@wildcarts2

Die Salafisten halten sich zwar an die ursprüngliche Religion, (das tun Orthodoxen ebenso), interpretieren diese jedoch so, wie sie dies als für richtig betrachten...Leider haben sie sich für die Gewalt entschieden und die Toleranz nur für sich in Anspruch genommen bzw. den Andersdenkenden begegnen Sie mit Intoleranz...

Gegenüber friedliebenden Aleviten, Sunniten, Schiiten (um beim Islam zu bleiben) sind jene Salafisten schwarze Schafe des Islams, wie auch alle nicht friedliebenden Islamanhänger dies sind....

Oder hältst Du die friedliebenden Religionsanhänger für schwarze Schafe?

Gruß Fantho

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Skeletor 09.06.2015, 12:32

Danke für das Beileid! Salafismus = Religion. So herum wird ein Schuh draus! Ebenso Religion ist Scientology, und tausende weitere, bei denen man berechtigterweise an der Vernunft zweifeln darf. Die eigene Religion ist dagegen natürlich immer völlig vernünftig und sogar Vernunftstiftend! (Das behaupten wahrscheinlich sogar die Scientologen und die Salafisten von sich selbst!) - Übrigens zu der Anfangsunterstellung sei kurz erwähnt, das alle Religiösen Menschen sind, aber nicht alle Menschen sind deshalb religiös. Da kommt man doch eigentlich mit nur ein ganz klein bisschen nachdenken drauf, oder? 😉

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In den westlichen Ländern schon.

An etwas zu glauben, das es nicht gibt - irrglaube - ist ja schwachsinnig. Also kurz und knapp: ja. Wenn einige Menschen mal aufhören zu glauben und endlich anfangen zu wissen, dann wird sich einiges ändern.


Ja.

Die moderne Gesellschaft verträgt Religion nicht mehr.

Du siehst es zu eng. In Europa ist es so ja, aber der Rest der Welt ist gläubisch ( selbst die Amis).. Nahezu alle Slaven sind gläubig, Osmanen sind alle gläubig sowie Chinesen und Japaner. Inder auch,  Afrika ebenso

Mich12 07.06.2015, 16:19

das stimmt ja nicht. Es ist nicht in ganz Europa so. In Portugal und Spanien z.B. sind die Menschen sogar sehr gläubig. Und es gibt weitere Staaten in Europa, wo man wesentlich gläubiger ist als in D

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