Wird nach einem Unfall die Versicherung zwangsläufig erhöht?

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Kommt darauf an welche Versicherung sie meinen. Bei der Kfz werden nach jedem verschuldeten Unfall die schadenfreien Jahre zurückgestuft. Um wieviel Jahre ist vom Tarif abhängig. So kann bei einem Billigheimer der Tarif durchaus 6 Jahre zurückgestuft werden, bei einer anderen nur 4. Die Zurückstufung bedeutet aber nicht in jedem Fall das mehr zu zahlen ist. Ab SF 18 kommen sie bei den meisten Versicherungen in die geringste Prozentstufe. Wenn sie also bei SF 22 oder mehr sind, würde die Zurückstufung keine Mehrzahlung bedeuten. Um eine Zurückstufung zu verhindern gibt es sogenannte Rabattretter. Je nach Tarif kann man bis zu mehrere Unfälle haben, ohne zurückgestuft zu werden. Aber vorsicht, bei einem Versicherungswechsel wird der tatsächliche SF Rabatt weitergemeldet. Eine Unfallversicheurng wird nicht teurer, allerdings wird u. U eine Invalidität vermerkt und ggfls. bei einem weiteren UNfall mit berechnet.

Wenn der Versicherer den Unfallschaden reguliert, dann ist prinzipiell eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse vorgesehen. Auswege sind, so wie auf http://www.kfz-versicherungen.cc/rueckstufung-der-kfz-schadenfreiheitsklasse-entgehen.html beschrieben, den Schaden selbst zu bezahlen (das geht auch noch 4 Wochen nach der Regulierung. Die Versicherung gibt Dir dazu die Möglichkeit.) oder zuvor einen Rabattschutz zu vereinbaren, den immer mehr Versicherer anbieten.

Kommt drauf an. Manchmal lohnt es sich, den Schaden beim Unfallgegner selbst zu übernehmen, als in der Schadensklasse höher gestuft zu werden. Sicher hängt das auch an verschiedenen Faktoren (Schadenssumme, ...).

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