Wird meine Patientenakte weggeworfen, wenn ich den Arzt wechsel?

5 Antworten

Also zehn Jahre muss die Akte mindestens aufgehoben werden als original heutzutage werden sie auch digitalisiert bei uns werden sie 30 Jahre aufgehoben in ein archiv da können Krankenhäuser sie anfordern.Wenn du bei einem anderen Arzt bist würde ich sie anfordern lassen

''bei uns werden sie 30 Jahre aufgehoben''

Röntgt ihr?

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@bitmap

Nein wir digitalisieren die orginale Krankenhausakten und Machen auch noch Mikroverfilmung ,desweiteren werden die Akten bei uns aufbewahrt und archiviert.Nach diese 30 Jahren werden die akten ,Medien fachgerecht entsorgt,das heißt geschredddert so klein das keiner mehr was lesen kann.

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@joke0163

Ich hatte da was verwechselt. Nicht bei Untersuchung (= Röntgen), sondern bei Behandlung mit Strahlung (= Bestrahlung) müssen die Aufzeichnungen 30 Jahre aufbewahrt werden.

-> http://www.buzer.de/gesetz/871/a11753.htm

Aber im Krankkenhaus mags nochmal andere (stengere) Vorschriften geben. Da kenn ich mich nicht aus.

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nein, Du solltest Deine Akte abholen und Deinem neuen Arzt übergeben, damit er sich einen Überblick über Deine Krankheiten, usw. einholen kann.

Dann müsste sich der neue Arzt dafür erstmal einen Jahresurlaub nehmen und bis dahin bin ich ja schon wieder hier.

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''Was passiert denn mit der Akte jetzt?''

Der Arzt bewahrt deine Akte auf. Das wird er schon (auch) im eigenen Interesse machen, wenn später z.B. mal behauptet wird, dass er in deiner Behandlung Fehler gemacht hat.

§ 10 Dokumentationspflicht

(1) Ärztinnen und Ärzte haben über die in Ausübung ihres Berufes gemachten Feststellungen und getroffenen Maßnahmen die erforderlichen Aufzeichnungen zu machen. Diese sind nicht nur Gedächtnisstützen für die Ärztin oder den Arzt, sie dienen auch dem Interesse der Patientin oder des Patienten an einer ordnungsgemäßen Dokumentation.

(2) Ärztinnen und Ärzte haben Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen grundsätzlich in die sie betreffenden Krankenunterlagen Einsicht zu gewähren; ausgenommen sind diejenigen Teile, welche subjektive Eindrücke oder Wahrnehmungen der Ärztin oder des Arztes enthalten. Auf Verlangen sind der Patientin oder dem Patienten Kopien der Unterlagen gegen Erstattung der Kosten herauszugeben.

(3) Ärztliche Aufzeichnungen sind für die Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren, soweit nicht nach gesetzlichen Vorschriften eine längere Aufbewahrungspflicht besteht.

(4) Nach Aufgabe der Praxis haben Ärztinnen und Ärzte ihre ärztlichen Aufzeichnungen und Untersuchungsbefunde gemäß Absatz 3 aufzubewahren oder dafür Sorge zu tragen, dass sie in gehörige Obhut gegeben werden. Ärztinnen und Ärzte, denen bei einer Praxisaufgabe oder Praxisübergabe ärztliche Aufzeichnungen über Patientinnen und Patienten in Obhut gegeben werden, müssen diese Aufzeichnungen unter Verschluss halten und dürfen sie nur mit Einwilligung der Patientin oder des Patienten einsehen oder weitergeben.

(5) Aufzeichnungen auf elektronischen Datenträgern oder anderen Speichermedien bedürfen besonderer Sicherungs- und Schutzmaßnahmen, um deren Veränderung, Vernichtung oder unrechtmäßige Verwendung zu verhindern. Ärztinnen und Ärzte haben hierbei die Empfehlungen der Ärztekammer zu beachten.

Quelle: http://kURL.de/agige

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