Wird mein Gehalt versteuert (Nebenjob, Ausbildung)?

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5 Antworten

Da du mit deiner Ausbildung einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nachgehst,kannst du daneben eine geringfügig entlohnte Tätigkeit ausüben,die kranken-, arbeitslosen- und pflegeversicherungsfrei ist.

Wenn der Minijob vom Arbeitgeber pauschal mit 2 % versteuert wird,brauchst du auch keine zusätzliche Steuer bezahlen.

Lediglich die Beitragspflicht zur Rentenversicherung mit 3,7 % wied dir abgezogen,davon kannst du dich auf Antag befreien lassen,das ist aber nicht zu empfehlen.

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Kommentar von eydnz
14.03.2016, 17:01

Vielen Dank :) 

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Wenn der zweite Job als Minijob verrechnet wird zahlst du keine Steuern und versicherungen. Nur wenn der Job auf Steuerklasse 6 ist wird er Versteuert.

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Weil ich habe gehört, dass die Sonntage nicht versteuert werden

unsinn! natürlich werden die sowie minijobs pauschal versteuert, aber i.d.r. tut dies der arbeitgeber, daher merkst du davon nichts.

in meiner Ausbildung muss ich auch keine Steuern zahlen..

in diesem jahr vielleicht nicht, weil du erst im september beginnst. aber das gilt nicht für die nächsten jahre. hier liegt der grundfreibetrag bei 8.652,- brutto/ jahr (zahl gilt für 2016 und nur für ledige), die du locker überschreiten dürftest. 

mit der ausbildung beginnt grundsätzlich auch die steuerpflicht, egal, ob du zu hause wohnst oder nicht. in welcher höhe du steuern zahlst, hängt von verschiedenen faktoren ab; du dürftest lohnsteuerklasse 1 haben (oder bist du verheiratet oder hast du kinder?), unabhängig vom einkommen. eine steuererklärung solltest du daher für 2016 auf jeden fall abgeben (mit minijob, falls du ihn machen darfst), auch wenn dabei nichts rüberkommt.

spätestens ab september bist du sowieso beim FA registriert, allein schon über die lohnbuchhaltung deines arbeitgebers und die meldung der bäckerei bei der minijobzentrale.

bevor du den minijob oder einen anderen neben deiner ausbildung annimmst, musst du dies deinem arbeitgeber mitteilen und um seine einwilligung bitten (schriftlich!). informierst du ihn nicht und/oder willigt er nicht ein und machst trotzdem den nebenjob, kann dies zur kündigung eines ausbildungs- und arbeitsverhältnisses führen, u.u. sogar zur fristlosen.

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Kommentar von lenzing42
15.03.2016, 12:49

@baghera

Ein Minijob muss nicht in der Einkommensteuerklärung angegeben werden.

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https://www.nettolohn.de



Das Arbeitsentgelt von Minijobbern ist stets steuerpflichtig. Die Lohnsteuer kann pauschal oder nach den Lohnsteuermerkmalen erhoben werden, die dem zuständigen Finanzamt vorliegen.

Im Falle der pauschalen Besteuerung ist der Arbeitgeber Steuerschuldner. Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, die Steuer bei der Entgeltzahlung am Arbeitsentgelt einzubehalten, so dass in diesen Fällen die Pauschsteuer vom Arbeitnehmer aufgebracht wird. Der pauschal versteuerte Lohn bleibt in jedem Fall bei der persönlichen Einkommensteuerveranlagung des Arbeitnehmers unberücksichtigt.

quelle: minijob-zentrale.de



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Bis 450 Euro wird es nicht versteuert.

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Kommentar von DieKatzeMitHut
14.03.2016, 10:41

So einfach ist das nicht, wenn es sich dabei nicht um den einzigen Verdienst handelt.

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