Wird man zufrieden in dem man seine Bedürfnisse aufgibt?

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14 Antworten

Das Problem, mit dem Du konfrontiert sein wirst, auch was Zufriedenheit angeht: Das Leben ist ein Prozess und kennt keinen Stillstand, keine absoluten Begriffe, sondern in den Beziehungen des Lebensgeflechts ist alles relativ. Das äußerte schon ca. 500 v.Chr. der Philosoph Heraklit: Alles fließt. Du steigst nicht als derselbe aus dem Fluss, als der Du hineingestiegen bist. Wer sich gegen den Fluss des Lebens stemmt, erleidet unweigerlich Verluste, weil der Fluss des Lebens sich nicht aufhalten lässt. Zufrieden sein kann man immer nur als Zwischenetappe, wenn man die aktuellen Aufgaben und Probleme des Lebens gelöst hat, das Gefühl hat, im Großen und Ganzen das Leben mit seinen alltäglichen Problemchen und Problemen im Griff zu haben.

Dieses Gefühl nennt Epikur Gelassenheit. Gelassenheit ist zukunftsoffener als Zufriedenheit, das mehr vergangenheitsbezogen ist. Allerdings bedeutet für Epikur GLÜCK auch etwas anderes als heute. Glück war, auf ein gelungenes Leben zurückblicken zu können, eine tragende Lebensphilosophie zu haben, die das unterstützt. Mit Blick auf den unaufhaltsamen Strom des Lebens und meine Position darin gibt es den Aspekt der Außenbestimmtheit und der eigenen Gestaltung. Wer behauptet, dass man selbst für alle Aspekte seines Lebens verantwortlich sei, übertreibt den Aspekt der eigenen Gestaltung. Wer für alles die Gesellschaft oder den Kapitalismus oder das Böse in der Welt verantwortlich macht, übertreibt den Außenaspekt.

Gelassenheit bedeutet, im Spiel dieser Kräfte ein gutes Maß zu finden, soviel Selbstbestimmtheit, wie ich charakterlich zu leisten in der Lage bin und soviel Organisation der Außenwelt, wie ich ohne größere Verluste handeln kann. Wer sich die Verantwortung für die ganze Welt auflädt, will eine schwere Last tragen und läuft Gefahr, zum Dauererfolglosen zu werden. Die Aufgaben, die man für sich zulässt, sollten die eigenen Möglichkeiten und Kräfte nicht dauerhaft übersteigen. Momentan scheint mir "in", sich und Deutschland zum moralischen Hort der Welterlösung zu erheben. Wenn sich da mal nicht welche verheben. Wenn man auf den Wellen des Lebens surft, sollte man möglichst darauf achten, dass man einigermaßen Herr der Wellen ist und nicht ihr Spielball. Dann geht man nämlich unter.

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:40

Gelassenheit ist wohl für mich noch schwerer zu erreichen, Heute wo alles um Zeit geht und jeder durch sein Leben hetzt. Aber guter Beitrag, danke.

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Glück ist eine Definitionssache, insofern kannst und musst du für dich selbst entscheiden, wie du diesen Begriff besetzt.

Natürlich kann es eine entsprechend gute Philosophie sein, wenn man sich von seinen Bedürfnissen trennt, vor allem wenn diese Bedürfnisse von außen her geweckt werden.

Dann stellt sich nämlich die Frage, ob man das wirklich braucht, oder ob man sich einfach nur hat triggern lassen.

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:03

Als Glaubensfrage ist Glück eine Definitionssache, ja.

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Ein Bedürfnis ist so definiert, dass wirklich ein Bedarf danach existiert. Wenn man immer wieder hört, dass Nahrung, Kleidung, Wohnung und ein wenig Heizung und Energie, um sich Licht machen zu können, ausreichend seien, um die Bedürfnisse zu befriedigen, ist das eine grobe und naive Fehleinschätzung.

Wer sich mit der Psyche des Menschen beschäftigt hat, kann klar sagen, dass noch weit mehr Faktoren zu den echten Bedürfnissen hinzukommen. So ist z.B. jeder Mensch bestrebt, in einer ganzen Reihe von sozialen Größen nicht nur minimal "versorgt" zu sein. Jeder verlangt nach positiv erlebten menschlichen Bindungen, nach einem Partner, nach Erlebnissen des Anerkanntseins, nach Wertschätzung, auch nach Kontrast und Abwechslung in den Begegnungen. Die Suche nach Erkenntnis, nach Einsicht in Zusammenhänge, nach Aufklärung verschlüsselter Phänomene, nach ästhetischen Erfahrungen, auch nach Belastungen, in denen man sich bewähren kann, nach gelungenen Aktionen, mit denen man seiner Umwelt zeigen kann, dass man ein ernst zu nehmendes, kompetentes Mitglied dieser Gemeinschaft ist, all das sind sehr wichtige Größen, die für ein erfülltes Leben unerlässlich sind.

Und genau hier fragt man sich, wie reduziert das Menschsein werden sollte, wenn man auf die oben genannten Faktoren verzichten sollte. Wer eine völlig Verkargung anstrebt, wer alles Menschentypische bis zum absoluten Minimalismus für gut befindet, hat von einem "Auftrag zur Daseinsverwirklichung" noch nichts gehört.

Es ist also blanker Unsinn, wenn man seine Bedürfnisse aufgibt, um Zufriedenheit anzustreben. Ich denke, dass Zufriedenheit im Gegenteil durch das Ergreifen zahlreicher Optionen eher gesteigert wird, denn viele Menschen stellen am Ende ihres Lebens fest, dass sie eigentlich am Leben vorbeigegangen sind, wenn sie immer nur die Routinen abgearbeitet haben.

Eine ganz andere Frage ist natürlich, ob man durch die Beschaffung vieler materieller Güter Lebenszufriedenheit erlangen kann. Da gibt es wiederum zahlreiche Belege, dass durch das schlichte Anhäufen von Gegenständen die Zufriedenheit eher behindert denn gefördert wird - aber diese Einsicht gehört schließlich zu den Binsenweisheiten, und sollte daher an dieser Stelle nicht groß zu betonen sein.

Bilanz: Also auch der Buddhist ist in der geschilderten Weise überhaupt nicht bedürfnislos. Auch er strebt nach den vielen genannten menschlichen Faktoren, die Lebenszufriedenheit ermöglichen. Allerdings ist bei ihm durch die Beschränkung auf wenige eher esoterisch-mystische Erfahrungshorizonte eine Spezialisierung zielführend, die keineswegs auf den normalen arbeitenden Menschen zu übertragen ist.

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Der Buddhismus lehrt u. a. loszulassen, um glücklich zu sein.

Damit sind nicht nur weltlicher Besitz und Materielles, sondern auch bestimmte Gefühle (Habgier, Neid, Eifersucht etc.) gemeint.

Zufrieden darf jeder Mensch sein, der gesund ist, ausreichend Nahrung und ein Dach über dem Kopf hat. Viele vergessen einfach, wie gut es jedem Einzelnen im Endeffekt geht.

Viele unserer "Probleme" sind einfach keine echten Probleme. Es dreht sich fast ausschließlich um Materielles. Würde man hier einiges "loslassen", würden sich die meisten Problem auch in Luft auflösen!

Wie sich "Glück" definiert, sieht jeder Mensch anders - für einen armen Menschen ist es schon ein großes Glück, eine gute, warme Mahlzeit zu bekommen - ein anderer braucht unbedingt ein Auto für 100.000€, um vermeintlich glücklich zu sein.

Sein inneres Glück findet man wohl, wenn man tatsächlich mit sich selbst zufrieden ist und den Eindruck hat, auf dem richtigen Lebensweg zu sein. Darin besteht auch für manche Menschen der Sinn des Lebens - innere Zufriedenheit, mit dem, was man hat, ohne ständiges Streben nach "mehr".

 

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:21

Habgier, Neid, Eifersucht sind für mich auch Bedürfnisse oder aus Bedürfnissen entstanden. Aber du hast recht bei Dingen wie Angst von der man sich im buddhistischen Glauben lösen soll die natürlich kein Bedürfnis sondern eher ein Instinkt darstellen.

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N´Abend,- die Frage scheint dich zu bewegen. Du hast sehr viel "Einleitung" geschrieben. Deshalb mal der Versuch, für Nicht-Buddhisten in der Komplexität des "Sowohl als Auch" der Alltagswelt einen roten Faden zu legen. Und das ist auch gar nicht so schwer zu beantworten - komischer Weise aber durch ein paar (selbstkritische) Fragen.

1) Brauchen wir "Bedürfnisse" als "Dynamik des Lebens", um uns selbst zu "erleben" (das meine ich im Sinne einer allgemeinen Systematik des Begriffes "Leben" i. S. der Systemtheorie, Bereich: "Offene Systeme").

1) Möchtest du bei Beantwortung von 1) mit >Ja< trotzdem "bedürfnislos"   sein?

2) Was ist für dich ein "Bedürfnis"?

3) Wie kannst du diese "Bedürfnisse in verzichtbare und unverzichtbare / vorrübergehende und grundlegende ("eigene" im Sinne von 1 bzw. "Haben statt Sein" ) ) trennen - ?

4) Wie kannst du ggf. "unverzichtbare Bedürfnisse" in eine Realisierungsstrategie umwandeln? (z.B. "Wunsch vs. Sofort haben" ) und dadurch deinen Entwicklungsgewinn aus "Streben nach" genauso wertvoll und bereichernd oder sogar wertvoller empfinden als eine Ad Hoc-Realisierung?

5) Wie ehrlich bist du zu dir selbst wenn du darüber nachdenkst was du aufgeben mußt um ein (scheinbar unverzichtbares) Bedürfnis realisieren zu können?

Und was bleibt dann unter´m Strich? Das was dir wirklich wichtig ist. - Aber das ist auch immer ein Lern- und Erfahrungsprozeß. ;-)

Gruß

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 22:38

1) Es war eine Idee und eine Theorie kein "möchten". Ob man dies wirklich braucht kann finde ich keiner behaupten, aber natürlich hat alles seine Daseinsberechtigung bzw. Bedürfnisse erfüllen den Zweck von Sinn des seins und ist wohl auch das Werkzeug von dem wirklichen Sinn.

2) Ein Bedürfnis kann wenn ich es von mir aus detailliert beschreiben soll lebens-, psychisch- oder un-wichtig sein. Lebenswichtig ist das Essen usw. psychisch-wichtig ist das was man braucht um den Antrieb und einen Sinn zu erlangen. Unwichtig ist das was über bleibt was man nehmen kann oder auch nicht.

3/4/5) Das verlangt natürlich nach einer Erklärung aber wie gesagt, eine rein theoretische Idee. Ich versuche es mal:

3) Durch 2 habe ich die Trennung quasi schon erklärt, ich ging davon aus das das Lebenwichtige immer befriedigt werden könne ohne das wie du schon gut beschrieben hast "erleben" zu müssen.

4) Wie man das "erleben" abschaltet kann ich nicht beantworten wenn das deine Frage war. Meine ganze Fragestellung basierte theoretisch darauf ob es überhaupt "wertvoll und bereichernd oder sogar wertvoller empfinden" werden kann. Jetzt wo ich darüber nach denke ist da aber schwer jemand zu finden der diese beantwortet bzw. beantworten kann.^^

5) Mit dem Eintritt in die Bedürfnislosigkeit dachte ich mir das man kein Bedürfnis zur Bedürfnislosigkeit mehr hat sondern dies nun als existent akzeptiert. Natürlich kann ich mir gar nicht vorstellen auf was man verzichten müsse das kann und will vermutlich keiner.

Danke, hast mich sehr zum nachdenken gebracht. Es ist sehr anti akzeptant wenn ich das so sagen darf es als 100% wahr und machbar zu erklären ohne es gemacht zu haben und diesen Weg gehen zu wollen. Bewegt hat es mich weniger aber interessieren tut mich sowas immer stark. Das Thema weist für mich metaphysikalische Züge auf und dadruch wohl kaum wiederlegbar. Ich muss selber zu geben das gleicht dem stochern im dunkeln trotzdem hat dieser "andere Weg zu existieren" irgendwie etwas.

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Erstmal: Bedürfnisse sind Ansichtssache. Viele Menschen sagen, dass die Medien keine wirklichen Bedürfnisse sind. Damit haben Sie nicht Unrecht, aber 100% richtig liegen sie aber damit auch nicht. Jeder seht sich nach etwas. Wenn man loslassen will und seine Bedürfnisse, wie z.B. eine Frau finden etc aufgibt, ensteht ein neuer Bedürfnis, nämlich nach dem Frei oder wie du es gesagt hast, Zufrieden sein. Solange man sich nach etwas sehr und sich etwas wünscht, ist das nicht auch ein Bedürfnis? Ich glaube man kann nicht ohne Bedürfnisse "zufrieden" sein. Man seht sich immer nach etwas. Auch in dem Fall: "Leute, ich habe kein bock heute mit euch raus zu gehen." Wo das Bedürfnis hier liegt ist vllt nicht direkt erkennbar, aber man hat einfach das Bedürfnis zu Hause bleiben zu wollen. Es gibt aber klare Unterschiede von Bedürfnissen. Zum einen wären die zum Überleben. Zum anderen sind das die, die wir einfach wollen.

Liebe Grüße :)

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Deine Aussage oben ist nicht ganz richtig.

Zufrieden bist du nur, wenn Du deine Bedürfnisse deckst. Und Glücklich kannst Du nur sein, wenn Du Zufrieden bist. Sonst wird es, wie Du oben selbst beschreibst, mit Leid verbunden sein und nur von kurzer Zeit angenehm.

Salopp gesagt, entstehen so meistens Abhängige Verhältnisse die in Sucht enden und nur schwer wieder verändert werden können.

Buddishmus ist eine tolle Art zu Leben, nur für die meisten schwer umzusetzen. Wenn Du dir selbst wichtig bist und herausgefunden hast, was dich zufrieden stellt, achtest du automatisch auf ganz andere Sachen als im Moment. >>> Achtsamkeit <<<

>>> Maslowsche Bedürfnispyramide <<< vielleicht ist es interessant

Wenn Du bei dem Beispiel mit dem Essen und Trinken bleibst, dann kommt es nicht nur darauf an Nahrung aufzunehmen, sondern welche Nahrung du zu dir nimmst.

Oder eben "Zuwendung" aus dem sozialem Umfeld. Es kommt nicht darauf an einfach umarmt zu werden, sondern wie und vor allem von wem Du umarmst wirst. "Qualität" umgangssprachlich.

Dein Frage unten kann ich nur mit "Nein" beantworten!

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Hei, putzthiernur96, es gibt viele, viele Menschen, die mit dem, was sie erreicht haben, zufrieden sind - und damit einigermaßen glücklich. Das kann sehr wenig sein. Andere, die die Sterne vom Himmel holen wollten, im Wolkenkuckucksheim leben, stehen in gleicher Situation vor der Ruinen ihrer Träume und sind unzufrieden, unglücklich.

Das Kriterium, erscheint mir, ist das Erkennen seiner Möglichkeiten, um sich in diesem Rahmen einzurichten, vielleicht mit einem bisschen Ehrgeiz zu versuchen, doch noch - frei nach Rilke - "den letzten Ring zu vollbringen". Wer deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt, möglicherweise gar sich selbst alle Chancen des Lebens verbaut hat und auf das Wunder hofft, das morgen passiert - der gehört zur Kategorie der Unglücksraben. Und so. Grüße!

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:17

Ich nutze immer meine Möglichkeiten und habe immer nach besten Gewissen gehandelt, vermutlich war erst das der Grund für mein fallen. Ich sehe zumindest keine anderen Unterschiede zu anderen Menschen.

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Nicht jeder 19 jährige weiß was er will. Kennt seine Bedürfnisse nicht. Das ist der Weg des Lebens. Je älter du wirst desto mehr wirst du merken, es gibt Dinge die du eigentlich gar nicht brauchst um zufrieden zu sein. Menschen, Gegenstände, Gefühle die dich zermürbt.
Mit 41 bin ich jetzt relativ zufrieden.

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:13

Das was man nicht braucht drückt sich mir gerade zu auf. Es ist ein Kampf zu verzichten den ich öfter verloren als gewonnen habe.

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Ich denke, dass es im Buddhismus eher umgekehrt ist. Durch die Weisheit, also das wirkliche Studium tiefer Aussagen, beispielsweise der Vier Edlen Wahrheiten, können wir uns, unser ganzes Leben, unsere ganzen Bedingungen und damit auch unsere Bedürfnisse besser kennen lernen. Dann kannst Du unterscheiden, was wichtig ist und was nicht. Dadurch beginnen einige Bedürfnisse abzunehmen, alles was sinnlose Gier ist, all dieses ziellose "immer weiter", "immer mehr", "immer schneller", "immer besser". Wenn Du dann merkst, wie Du davon, manches nicht zu brauchen, zufriedener wirst, mehr Zeit hast etc. - also nicht durch das Gefühl etwas aufzugeben, sondern dadurch etwas zu gewinnen, kann mehr Weisheit entstehen. So bekommst Du eine neue Richtung. Da mußt Du nichts künstlich aufgeben, das hält sowieso nicht lange an. Entsagung entsteht, wenn mensch sicher ist, etwas besseres zu bekommen und das dann auch wirklich funktioniert. Alles andere ist Selbstbetrug.

Verständnis der Sichtweise, wirkliches Sicheinlassen darauf und aufrichtig ohne Schauspielerei danach zu handeln können Werkzeuge einer "Aufwärtsspirale" der Zufriedenheit und des Glücks sein.

Z.b. in "Heitere Weisheit" von Mingyur Rinpoche ist das alles sehr schön erklärt.  

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Bedürfnislosigkeit gibt es nicht.

Aber man kann eine gewisse Genügsamkeit leben.

Diese sorgt dann dafür, daß man eher zufrieden ist und damit sich selbst nicht mehr im Weg steht.

Wer das Bedürfnis nach Ruhe hat, sich diese aber nicht gönnt, weil er irgendeinem überdimensionierten Konsumwunsch hinterherhechelt wird doppelt unzufrieden sein, wenn er konsumieren konnte...

warehouse14

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Das Glück liegt nicht im Bereich des völligen Entsagens oder der Aufgabe allem, was einem wichtig war.

Glück in materiellen Dingen zu suchen, halte ich darüber hinaus für falsch.

Das Glück ist ein WIE, kein WAS,

ein Talent, kein Objekt.                 
Hermann Hesse


Das ist eher so meine Auffassung davon.

Grüße, ------>


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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:09

Hermann Hesse und du kennt wohl auch nicht die Unterschiede, ich bin mir sicher ihr meint auch Zufriedenheit.

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Man wird niemals zufrieden auf die Dauer, wenn man seine Bedürfnisse nicht respektiert. 

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Kommentar von putzthiernur96
03.02.2017, 11:01

Ja ging ja nicht direkt darum das man auf alle Bedürfnisse verzichtet sonder ob man ohne das Bedürfnis Gefühl zufrieden wird, hast du den Text überhaupt gelesen?

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Bedürfnissen nicht total aufgeben, sondern erkennen, was wirklich wichtig ist, um glücklich zu leben

Diogenes in der Tonne: "Gehe mir aus der Sonne"

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