Wird man wirklich Homosexuell geboren, oder entwickelt es sich?

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13 Antworten

Ich habe mal im Internet gelesen, dass die sexuelle Präferenz, gegen ende der Pubertät festgelegt wird, wobei scheinbar auch entscheidend sein kann, was alles in der Kindheit passiert ist. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass sich die sexuelle Orientierung schon zu Beginn der Pubertät festlegt oder während bis ende der Pubertät in eine andere Richtung geht. So kann es auch sehr gut möglich sein, dass ein anfänglicher hetero schlussendlich ein Homosexueller wird oder umgekehrt. Dass eine Homosexualität angeboren ist oder genetisch bedingt ist glaube ich nicht, weil dann würde es ja keine Homosexuellen geben, weil dann alle die Gene von Heterosexuellen hätten, von denen sie gezeugt wurden. Denke es ist eher selten bis überhaupt nicht, dass Homosexuelle sich für das andere Geschlecht entscheiden um Kinder zu kriegen. Kann mich natürlich auch irren. Ich bin Hetero und kenne die Seite der Homosexuellen zu wenig, um meine Aussage zu untermauern.

Die sexuelle Orientierung (hetero-, homo-, bi-, pädo- oder asexuell) steht bei Geburt fest und ist nicht änderbar.

Die sexuelle Präferenz (z.B. Fetische, SM etc.) bildet sich im Laufe des Lebens und ist änderbar.

Wenn aber jemand bisexuell ist, kann es sein, dass er es gar nicht bemerkt, und nur die "normative" Sexualität lebt. Auch kann ein Homosexueller aufgrund der Normativität seien Orientierung lange Zeit (auch unbewusst) unterdrücken.

Wenn dann eine andere Seite als die bislang gewohnte sichtbar wird, bedeutet das deswegen noch lange nicht, dass sich seine Orientierung geändert hat. ;-)

weil dann würde es ja keine Homosexuellen geben, weil dann alle die Gene von Heterosexuellen hätten

Ein "Schwulen-Gen" wurde bislang nicht gefunden. Das bedeutet aber nicht, dass Homosexualität nicht doch angeboren ist. Pädophilie ist z.B. auch angeboren. Dort ist es eine diesbezügl. grundlegend andere Hirnchemie (bei Nicht-Pädophilen wird die sexuelle Lust auf ein Kind durch Hormone gedämpft, bei Pädophilen wird sie gesteigert). Dass es dafür Gene gibt, ist (noch) nicht bekannt.

Aber was der Neurowissenschaftler Simon LeVay herausgefunden hat: Zumindest männliche Homosexualität wird über die Mutter "vererbt". Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit schwul zu sein auch signifikant höher, wenn ein Bruder schwul ist. Das liegt dann sozusagen "in der Familie".

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Man wird so geboren, die Anlage entwickelt sich im Mutterleib und hat etwas mit dem Verhältnis weiblicher und männlicher Hormone zu tun, die dem Fötus zugeführt werden.

Wann man es selber merkt, in welche Richtung man tendiert, ist natürlich unterschiedlich.

Schwul wird man nicht, man ist es. Wenn man davon ausginge, dass man durch äußere Einflüsse schwul wird, dann müsste man ja auch den umgekehrten Weg gehen können. Damit wären wir bei der Idee dass schwul sein "heilbar" ist.

Schwul sein ist angeboren. Da es nicht genetisch vererbt wird, vermutet man, dass in einer bestimmten Phase der Schwangerschaft das Kind bestimmte Hormone zu viel oder zu wenig bekommt, was dann zur Homosexualität führt. Eindeutig bewiesen ist diese Theorie meines Wissens nicht.

Es kann aber weder homosexuell gemacht werden noch davon "geheilt" werden.

Es entwickelt sich. Ist am Logischsten. Es hängt mit der Erziehung zusammen. Irgendwo in den Weiten des Internets steht darüber mehr.

Wie genau haengt das denn mit der erziehung zusammen? Mein sohn (3) steht total auf rosa nagellack. Wird er jetzt schwul weil ich ihn damit rum laufen lasse? :)

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In den Weiten des Internets steht so viel sch!

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spontan würde ich sagen, es ist bei den meisten veranlagung. andererseits weiß ich nicht, wie ich mich entwickelt hätte, wenn ich in einem umfeld aufgewachsen wäre, wo einem suggeriert wird, dass homosexualität die norm ist, und nicht umgekehrt. also wenn kindern märchen vorgelesen, in denen der prinz den prinzen heiratet, oder wenn alle entweder bei 2 müttern oder 2 vätern aufwachsen... möglicherweise ist der gesellschaftliche einfluss dann doch stärker als der biologische "trieb". echt schwierig.

Ich kenne einen schwulen und dem seine eltern finden das garnich gut. Er ist bestimmt nicht aufgewachsen mit geschichten ueber zwei prinzen ;)

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@dollloris

sag ich ja auch nicht, diese vorstellung von einer gesellschaft, in der homosexualität in der mehrzahl ist, war ja hypothetisch.

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Das wird man meiner Meinung nach aus psychosozialen Umständen heraus...Aber das das genetisch vorbestimmt ist glaube ich nicht

Ich habe bis jetzt noch nichts von einem homogen gehoert^^ ich denke auch nicht das es etwas mit den medien zutun hat. Ja vllt wird man mit einer solche neigung geboren. Manche moegen auch beide geschlechter. Das ist denk ich mal ganz individuell. Jeder hat schon mal ne geschichte ueber den man gehoert der 20 jahre lang gluecklich verheiratet war und dann ploetzlich merkt das er schwul ist bzw andere interessen hat. Darueber kann man sich ewig streiten ;)

Wie wir alle bei American Dad gelernt haben, kann man durch Veggie-Burger schwul werden!

Mal im Ernst, niemand wird durch Medien oder ähnliches Homosexuell, man ist es einfach oder nicht. Nur trauen sihc viele erst später dies auch auszulebne bzw. sihc slebst einzugestheen.

Ich glaube, dass man es von klein auf in sich hat, wann man es bemerkt ist dann eben unterschiedlich.

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Zwar nicht speziell Homosexualität, aber auch total interessant und gibt gute Blickwinkel

Find es ehh komisch wie man auf einen Mann stehen kann :O

Ich bin selbst lesbisch und finde das lächerlich das Heterosexuelle hier denken Sie wissen es besser als Homosexuelle selbst. Also ich bin schon seitdem ich denken kann lesbisch. Also ich habe mich schon seid meinem 12.Lebensjahr für Frauen bzw Mädchen interessiert. Und es soll auch angeblich genetisch bedingt sein das man homosexuell ist. In meiner Famile ist es aber keiner. Es gibt aber auch Frauen die, die Schnauze voll von Männer haben und dann lesbisch werden.. LG

Wäre ich eine Frau würde ich wahrscheinlich immer noch auf Frauen stehen

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Es gibt aber auch Frauen die, die Schnauze voll von Männer haben und dann lesbisch werden..

Wobei sie dann wohl weniger heterosexuell waren, sondern eben bisexuell, und sich dann einfach entschlossen haben, einen Teil ihrer sexuellen Orientierung nicht mehr auszuleben.

Das ist dann doch etwas anderes als eine homosexuelle Orientierung. ;-)

PS: Ich halte, wie die Sexualforscher, die 100%-ige Heterosexualität für genauso verbreitet wie die 100%-ige Homosexualität. Die allermeisten sind IMHO mehr oder weniger bisexuell - sofern sie das nicht erfolgreich verdrängen, wie manche ja auch ihre Homosexualität verdrängen können (und leider lange verdrängen mussten).

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Ist genetisch bedingt

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