Wird man lesbisch, wenn der Vater einen immer beschi**ener behandelt?

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10 Antworten

Keine Sorge! Du hattest zuvor über viele Jahre ein gutes Verhältnis zu Deinem Vater, hast also auch eine gute, gesunde Beziehung zum Vater erfahren, die Dich geprägt hat. Gerade deswegen ist die neue Erfahrung mit ihm ja so verletzend und enttäuschend. Dadurch entwickelt sich jedoch nicht die Neigung, sich mehr zu Frauen hingezogen zu fühlen!

Daß Du keine Ambitionen hast, Dich zur Zeit emotional an einen Mann zu binden, hat wahrscheinlich eher mit Dir selbst zu tun! Vielleicht bist Du momentan nicht im Reinen mit Dir, manchmal fehlt auch das Sebstbewußtsein, wenn man durch den Vater, der ehemals mit Dir einverstanden und zufrieden war, so massiv abgelehnt wird....Wenn Du wieder "im Lot" mit Dir selbst bist, wird sich das Interesse an Männern wahrscheinlich von selbst wieder einstellen. Und: Es ist ja auch absolut nervig und störend, bei jeder neuen Liebe gleich diesen Vater mit im Boot zu haben, der sich daneben benimmt! Da verneift man sich eventuell so manche Liebe....

Wenn ein Mädchen sich vor ihrem Vater über lange Zeit als "schlecht und ungenügend" erlebt, prägen sich Rollen- und Verhaltensmuster in dieser Beziehung aus, die hier und da später unbewußt auch auf andere Beziehungen zu anderen Männern übertragen werden können. So kann man zum Beispiel oft beobachten, daß junge Frauen, deren Vater immer untreu war, Alkohol-Probleme hatte oder gewalttätig wurde, sich zu Männern mit ähnlichen Verhaltensweisen und Problemen hingezogen fühlen und dort dann die selben Dramen immer wieder durchspielen, die sie auch schon von zuhause kennen.....Hier wirken die vertrauten Muster, innerhalb derer eine Frau dann zumindest ihre "Aufgabe" und Rolle bereits aus der Familie kennt. Man sucht oft in der Partnerschaft nach vertrauten Mustern aus der Kindheit,weil diese Sicherheit geben - so negativ sie ansonsten auch sind, aber hier kennt man sich aus, und die Rollen sind zumindest klar definiert! Wenn solche Situationen eintreten, sind aber oft tiefe Prägungen im Elternhaus vorangegangen, sprich die Prägung auf ungesunde Rollen und Muster haben bereits früh und intensiv stattgefunden...was bei Dir und Deinem Vater scheinbar ja nicht der Fall ist.

Was hier wahrscheinlicher wäre: Daß Du Deine nächste Partnerschaft vor Deinem Vater ein wenig schützt, also ihn nicht alles mitbekommen lässt und ihm keine Gelegenheit zum Eingreifen gibst. Sei selbständig und selbstbewußt, verlange von Deinem Vater, daß er sich am Telefon - und auch sonst - erwachsen, respektvoll und höflich verhält, mache ihm klar, wie peinlich, wie unreif und eifersüchtig er mit seinem Verhalten wirkt.

Es scheint so, als hätte er ein "Entwicklungs-Problem": Er muß sich dahin entwickeln, daß er begreift und akzeptiert, daß Du Deinen Weg gehst und erwachsen wirst! Du gestaltest eigene Beziehungen, in denen er nicht mehr die Hauptrolle spielt, Papas kleine Tochter interessiert sich für andere Männer - Deine Liebe zu ihm bleibt dadurch unangetastet, aber er scheint sich mit Verlustängsten herumzuschlagen, die er nicht überwinden kann. Daß er dabei in Deiner Privatsphäre und vor Deinen Freunden aggressiv und ausfallend wird, ist nicht in Ordnung.

Du musst ihm Grenzen setzen und ihm notfalls auch einmal die Option aufzeigen, sich professionelle Hilfe zu holen, damit es ihm gelingt, seine Tochter in die Selbständigkeit zu entlassen. Er verwährt Dir das Recht auf wichtige Entwicklungsschritte, nur weil er selbst die von ihm als Vater verlangten Entwicklungsprozesse nicht durchleben will.

Heranwachsende "Kinder" üben ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und starten selbständig eigene Beziehungsversuche, hierzu haben sie nicht nur ein Recht, sondern es ist auch lebensnotwendig zum Erwachsenwerden.

Die Eltern sind hier gefordert, sich vertrauensvoll "aus dem Weg" zu halten und höchstens auf Wunsch beratend zu wirken. Das ist hart und braucht viel Disziplin, denn oft hat man als Mutter oder Vater ja doch einen größeren Weitblick (oder bessere Menschenkenntnisse)....Aber selbst auf schmerzhafte "Beziehungs-Bauchlandungen" haben junge Leute ein Recht, sie müssen lernen, auch damit selbständig umzugehen, und sie brauchen diese Erfahrungswerte dringend für das Leben als zukünftige Erwachsene. Dies kann und sollte daher niemand seinen Kindern abnehmen, wenn er sich für sie wünscht, daß sie später im Leben klarkommen, ihre Beziehungen selbständig managen und auch an Trennungen und schlechten Erfahrungen nicht gleich zerbrechen.

Du wist mit Deinem Vater reden müssen. Er liebt Dich sehr, aber er scheint bezüglich seiner Rolle als Vater einer Heranwachsenden ziemlich unsicher und orientierungslos zu sein. Sag ihm doch einmal, daß Du Dir wünschst, daß eure Beziehung sich nicht verschlechtert, daß Du auch später so gern Vertrauen zu ihm haben möchtest, und daß er immer Dein Vater bleibt - aber daß er nie Dein Lebenspartner werden kann...hierfür ist ein freier Platz an einen jungen Mann zu vergeben, und damit muß er umgehen lernen!

Nein, warum sollte es? Das Verhalten deines Vaters ist mit Sicherheit nicht in Ordnung, und dass du dich immer weiter einigelst ist auch nicht toll. Aber dass du deswegen mehr auf Frauen stehst ist sehr unwahrscheinlich. Also, wenn du meinst, dass du dich nun zu Frauen mehr hingezogen fühlst, dann probiere aus, ob es wirkliche Gefühle oder nur freundschaftliche Gefühle sind. Du darfst auf keinen Fall vom Verhalten deines Vaters auf andere Männer schließen!

Das kann sein, dass Dich durch die übertriebene Vorgehensweise einer männlichen Vorbildfigur, das weibliche Geschlecht zum Reden und miteinander umgehen , mehr anzieht - Dir fehlt der Ausgleich der Mutter. Ob nun angst, Sorge oder auch tatsächliche Eifersucht bei Deinem Vater dahintersteckt - kann man so schwer sagen - auf jeden Fall mußt du Dich zeitnah abnabeln, sonst behälst du dieses Verfolgungssyndrom ein Leben lang - aber deshalb muß man nicht lesbisch werden - das ist eine Veranlagung, die viel früher in dir steckt.

für väter ist es schwierig wenn die tochter erwachsen wird und interesse für männer/jungs hat, da ist keiner gut genug für die eigene tochter.. aber deswegen ihm die schuld zu geben dass du dich frauen hingezogen fühlst ist wohl übertrieben.. zudem ist hingezogen und lesbisch ein gewaltiger unterschied und viele machen mal so eine phase durch wo sie sich fragen wem sie sich eigentlich hingezogen fühlen, und ein vergucken in der 5.ten klasse oder in einen lehrer, das kann man kaum als gescheiterten beziehungsversuch deuten, daraus wäre vermutlich eh nie etwas geworden.. nicht jeder hat mit 14/15 gleich langjährige beziehungen, aber gib die hoffnung nicht auf, der richtige wird schon kommen, aber ein gespräch mit deinem vater und mit deiner mutter sollte mal erfolgen, vielleicht redest du erst mit deiner mutter und die soll sich mal mit deinem vater unterhalten..

Nein!Wahre Homosexualität ist eine angeborene Eigenart.Du selber entscheidest, wie Deine sexuelle Ausrichtung sein wird.Mehrere Psychologen haben sogar bestätigt, dass sich Männer und Frauen, die nicht mehr homosexuell sein wollten, ändern konnten, um heterosexuell zu sein.(Bieber, Soccaridis, Nicolosi,Hatteter,Gershman,Hadden, Hamilton,Van den Aardweg.)Weitere Daten: zwei männliche homosexuelle Therapeuten führten eine Befragung bei 156 Männerpaaren durch. Sie stellten fest, dass 95 Prozent der Paare nicht treu waren und die 5 Prozent der Getreuen nicht länger als fünf Jahre beisammen blieben.Jüngst wurde in einem Artikel das Ergebnis einer Untersuchung über sexuellen Missbrauch durch Adoptiveltern mitgeteilt: 60 Prozent der Missbräuche waren homosexuellen Charakters.Diese Tatsachen, die in der Fachpresse erscheinen, werden in den Kommunikationsmitteln, die ein das breite Volk erreichen, nicht verbreitet und nicht kommentiert. Werden sie einmal zufällig zitiert, werden alle Homosexualitätsprobleme auf soziale Ursachen zurückgeführt und die Gesellschaft beschuldigt, Homosexuelle zu ächten.! Bei plötzlicher Umorientierungder sexualität in der Jugend kann der Grund: sexuelle Traumata in der Kindheit sein,oder ein Beziehungsgeflecht von Problemen, die in einer Familie auftauchen und häufig nicht gelöst werden können.Eine wichtige Variable ist das Temperament. Viele lesbische Frauen hatten als Kinder einen kämpferischen Charakter, anstatt eine sensible, mitfühlende Natur.Du scheinst eher Probleme damit zu haben Deine Sexualrolle zu übernehmen, als jemandes "Opfer" geworden zu sein;)!Es ist ebenso gut möglich, dass Du die erlittenen "Pleiten" bei den Jungs mit sexuellen Anhänglichkeiten und Verhaltensweisen kompensierst, die Dich zum selben Geschlecht hingleiten lassen.Wenn Du Dir zuträgliche und positive Bindungen verschaffst,an Selbstwertgefühl gewinnst, und eine Erkenntnistherapie machst (damit Deine fehlerhafte Erkenntnisse und irrige Urteile aufgelöst werden können)musst Du nicht zwangsläufig nur das geiche Geschlecht attraktiv finden. Gruß+Alles Gute: I.B.

Sophia92 07.10.2010, 12:29

Also was jetzt?! Heißt, wenn ich mich nicht von Kindesalter zu Mädchen hingezogen gefühlt hätte, wäre ich nicht lesbisch? "Man wird lesbisch geboren?" Willst du das damit sagen?

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blunt 08.10.2010, 08:15
@Sophia92

Das man selber entscheidet, wie seine sexuelle Orienteireung ist/sein wird. Als "Mädchen" ist man normalerweise nur zur Mutti und Vati als KIND hingezogen. Gruß: I.B.

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Nein, das ist nicht die schuld deines vaters. homosexualität ist eine neigung, die sich aus dir selbst entwickelt, nicht durch äussere umstände. dass du je nach dem keine männer an dich ran lässt, kann zwar mit deinem vater zu tun haben, macht dich aber noch lange nicht zu einer lesbe.

stehst du wirklich auf frauen, dann würdest du das auch, wenn dein vater dich anderst behandelt hätte. eine solche neigung muss nicht zwangsweise das erste mal, wenn du dich verliebst, auftreten, das kann sich auch später entfalten.

nein das geht überhaupt nicht. lesbisch bist du von geburt oder aber bisexuell! es kommt auch vor, daß man während der pubertät da leichte verwirrung bezgl der sexualität hat, aber durch deinen papa kann es echt nicht sein. der stress mit deinem vater ist normal. die wenigsten väter können gut damit umgehen, wenn ihr mädchen erwachsen wird und das wird auch die nächsten jahre so bleiben ;o)

hab ein bisschen geduld mit papa!!!

wow^^ Ja denk schon ^^ Du wirst ja von einen Mann so behandelt deswegen denkste das alle so sind oder vllt denkste das frauen anderst sind deswegen vllt? :D

sorry, das ist schwachsinn. kein vertrauen in männer zu haben, bestärkt eher den sexualdrang. aber ändert nicht die sexualität.

Sophia92 07.10.2010, 11:47

"bestärkt den Sexualdrang" - ja entschuldige mal. Und wo hast du den Mist aufgegriffen?!

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Sophia92 07.10.2010, 11:50
@michi024

Ok, dann erklär mir diese Denkweise mal genauer! Aber so genau, dass hier auch Argumente darunter stehen, nicht nur "irgendwas". Wenn du eine leiseste Ahnung von Psychologie hast, dann argumentier das mal. Belege das doch! Ich wusste bis heute davon nichts ;)

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prinzpilaf 07.10.2010, 12:39
@Sophia92

ganz im ernst! das würde ich auch gerne mal belegt haben, dass ein geringes vertrauen in männer, den sexualdrang bestärkt! is ja ein recht gewagtes statement, da hät ich doch zu gern mal fakten und auch gerne mit den dazugehörigen quellen. danke.

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Mit meinem Vater habe ich mich immer super verstanden in meiner Kindheit, besser als wie mit meiner Mutter.

das ist ein zita aus deinem text...es heißt nicht als wie...sondern als. als wie gibt es garnicht....da würde ich vermuten du hast dir zu viel kik werbung angesehen.

ALS ---> anderst als... WIE ---> genauso wie...

aber niemals als wie schreiben merk dir das...!!!!

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