Wird man durch Lesen kreativer?

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4 Antworten

Also erstens kann man sich in der Zeit nicht mit so viel anderem Scheiß beschäftigen :'D

Naja, es bildet (Wortschatz, lehrreiche Hintergründe) und fördert das Vorstellungsvermögen.

Andererseits kann es einem helfen, dem Alltag ein wenig zu entfliehen, ohne einen zu vielen unnötigen Reizen auszusetzen (wie zum Beispiel Filme zu gucken). Find ich persönlich sehr entspannend :) Auch regt es deine Fantasie an, weil du dich anfängst zu fragen, wie es weitergehen könnte, vielleicht alternative Endungen erfindest...

Es lässt halt relativ viel offen, da du meistens keine Bilder zu der Geschichte hast, aber dafür können zum Beispiel Emotionen viel besser dargestellt werden, die du in Filmen nur erahnen kannst. Es kann helfen (kommt natürlich auf die Art der Bücher an), auch im echten Leben Menschen besser einschätzen zu können und manches mit anderen Augen zu sehen.

Aber gut, jetzt geh ich schon irgendwie zu sehr ins Detail (ich glaub, man spürt meine Liebe zu Büchern^^), daher hör ich jetzt lieber auf :DD

Thinkpaddy 20.02.2017, 23:02

Bin inzwischen auch süchtig nach lesen geworden. Mir kommt das lesen vor wie ein Film. Während ich lese stelle ich mir bildlich alles vor. Mir kommt es vor als würde ich damit meine graue Zellen trainieren ;)  Du hast den besten Hobby ausgewählt. Hut ab!

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- Konzentrationfähigkeit

- verbessertes knowhow zb Geschichtsromane, Romane mit gut recherchiertem Hiuntergrund (zb 1421 Entdeckung von Amerika durch die Chinesen, Khomejni (und die Manipulation eines Volkes, russische Oligarchen und co)

- Ich denke man lernt indirekt aus den Büchern im Sinne von Lebenserfahrung (Liebesromane, Familienromane, auch Buisnessromane über Korruption und Manipulation/Betrug usw.

- Man bekommt eine Vielfalt an Kulturen und Persönlichkeiten vorgesetzt, die man so nie kennen lernen wuerde  (zb Bukovski, russische Romane und Figuren usw)

- Man kann durch die Zeit reisen (alte Bücher von zeitgenössischen Autoren zb Mann)

- Es gibt die Möglichkeit von 1000 neuen Blickwinkeln durch ebenso viele gute Autoren in Sachen, Geschichte, Kultur, Autobiografie, Völker, Religionen, Lebensweise, Philosofie, Wertvorstellungen und Moral).

- Fantasieromane eröffnen zudem Möglichkeiten, Lebens- und Sichtweisen ohne die Grenzen der Realität  (Marion Zimmer Bradley Darkover Romane usw. 

- Und dann gibt es noch die speziellen Bücher die für sich Kult sind (Maria Vargas Losa die grüne Insel (nur für intuitive Menschen, die die Herausforderung für den Intellekt suchen). Brücke über die Drina .....usw.

Tja du siehst meine Begeisterung ist ohne Ende. Inzwischen schätze ich auch die Kurz News auf elektronischen Medien.

2AlexH2 21.02.2017, 00:52

Llosa das grüne Haus (nicht Insel)

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Ob man die Kreativität überhaupt trainieren kann, weiß ich nicht. Aber das Vorstellungsvermögen wird durch Lesen eindeutig geschult,- man stellt sich Situationen und Menschen vor. Deshalb ist man auch oft von Filmen, d.h. verfilmten Büchern enttäuscht, weil die eigene Vorstellung manchmal anders ist als die im Film gezeigte. Es gibt fast nichts , was gegen das Lesen spricht, vielleicht außer der tatsache, daß es auch sehr schlechte Literatur gibt, die dann möglicherweise auch den sog. Sprachschatz (und die Einstellung) beeinflussen. Darum immer sehr aufmerksam lesen,- auch "zwischen den Zeilen", also das, was indirekt gesagt wird. Das kann positiv sein,- aber auch in Richtung Diskriminierung gehen. Auf jeden Fall macht einen aufmerksames Lesen informierter - manchmal vielleicht sogar kreativer, denn das Vorstellungsvermögen wächst sicherlich mit der Menge der Informationen.

Durch Lesen kann man nicht kreativer werden, dafür aber im besten Fall gebildeter.

Kreativer wird man dadurch kreativ zu sein.

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