Wird man bei ungewohnter Belastung leicht müde?

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4 Antworten

Müdigkeit ist nicht gleich Müdigkeit. Diese kann recht angenehm gar sein, wenn denn eine körperliche Anstrengung voraus ging, sie kann aber auch quälend sein, dann wieder dumpf-trunken, nämlich wie betäubt, das wäre bei übermäßigen Alkoholkonsum der Fall. Sie kann mit einer ausgeprägren Lustlosigkeit einher gehen, das wäre dann eine depressive Verfassung, sie kann auch mit einer Leere im Kopf sich zeigen. Welche davon ist bzw. war es, dann läßt sich eher sagen, ob psychisch bedingt, oder mehr körperlich sich zeigend.

Ungewohnte Arbeit zeigt sich meist in Form von Muskelkater u.o. Gliederschmerzen, dann zudem in einer Erschöpfung, die nicht mit einer allgemeinen Müdigkeit gleichzusetzen ist. Die Erschöpfung erheischt Ruhe, was aber nicht zwangsläufig Schlaf bedeutet, nicht selten reicht es da, sich auf eine Bank zu setzen und einfach auszuruhen und den eingenen Gedanken nachzujagen, oder einfach vor sich hindösen bzw. den Leuten passiv zuzuschauen, ohne mitmischen zu wollen.

So lange all das noch offen ist, läßt sich m.E. eine angemessene Einschätzung nicht vornehmen.

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Depressionen 'sind' doch eine Erkrankung. Was willst du denn noch? Du als Hypochonder bist doch sicherlich oft genug bei Ärzten. Hast du Depressionen diagnostiziert oder ist das selbst eingeredet? Je nachdem macht das einen Unterschied. Aber ja, Depressionen sorgen natürlich für Antriebslosigkeit und mir fallen auch leichte Tätigkeiten schon schwer. Die Kraft fehlt, man ist oft müde und fühlt sich schwach.

Bist du in Behandlung? Ärztlich? Therapeutisch? Nimmst du Medikamente?

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Kommentar von trjoschka666
16.04.2016, 20:17

Meine Depression ist diagnostiziert und ich bin aktuell nicht in Behandlung.

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Je weniger du tust, desto mehr stellt sich dein Körper auf das Nichtstun ein und dann wirst du müde.

Der Schlafrhythmus zeigt, dass du mittlerweile keinen Grund mehr siehst morgens aufzustehen. Das verstärkt auch die Depressionen weil man sich nutzlos fühlt.

Schaff dir einen Tagesplan und stell dir den Wecker freiwillig um spätestens neun Uhr. Konsequent durchhalten und dann auch wirklich tagsüber eine sinnvolle Beschäftigung finden.

Vor allem: Geh so oft wie möglich raus! Deine Seele braucht Sonne und ein wenig Sport schadet nicht.


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Beanspruchst du zurzeit Psychotherapeutische Unterstützung? Wenn nein dann solltest du dir vielleicht helfen lassen. Da du ja denk ich mal auch wieder arbeiten möchtest und dergleichen...

Du solltest dir Hobbies, Beschäftigungen wie Fitness oder einen nebenjob suchen damit du wieder einen Geregelten Ablauf hast. Ich kann mir vorstellen das das deinen Körper wieder in Schwung bringt.

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