Wird man als unwichtiger Mensch erst dann ernst genommen,wenn man sich umgebringt?

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10 Antworten

Womöglich ja..

Ich für meinen Teil habe gelernt, dass mich andere in die Sch.. reiten und ich aber die Idiotin bin der es weh tut. Die, die sich mit größter Mühe und viel Kraftaufwand selbst aus dem Loch helfen kann.

Es muss immer etwas schlimmes passieren, bis andere mal helfen. Ich habe mich selbst verletzt, Suizidandeutungen gemacht und nichts ist passiert. An der Erkenntnis hatte ich sehr lange zu nagen. Schmerzhaft. Das sind die Momente, in denen man sich denkt, ob man für die anderen unwichtig ist. Wenn man sich dann umbringen würde, würde es heißen "wir haben es nicht kommen sehen". Witzig.

Dennoch bist du nicht unwichtig. Menschen wollen nur nicht die Wahrheit erkennen, dass man Hilfe braucht. Sie sind so naiv. Über Fälle im Fernsehen/Bekanntenkreis mit Depression reden als wüssten sie total Bescheid und fänden es echt schlimm etc. Aber leugnen dass die eigene Tochter depressiv ist und Hilfe benötigt. Autsch, nächster Stich ins Herz.

Wenn die jetzigen Menschen nicht erkennen wie wichtig du bist, dann mache dich auf. Suche nach Menschen denen du etwas bedeutest, die dich verstehen und dich bei deinem Weg aus diesem tiefen Loch unterstützen!

Alles Liebe :)

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Dieses Wesen, das Du FelinasDemons nennst,  hat eine Frage gestellt, über die ich gerade nachgedacht habe. Da war sie für mich das Wichtigste des Augenblicks.

Nun kannst Du FelinasDemons Webexistenz beenden und sie ins „Nichts“ fallen lassen,  und sie wird in keinem Augenblick für mich erneut wichtig sein können.

Doch Du bist noch immer da.

Das allerdings  ja auch nur auf Zeit.

Dass wir nach unserem Tod  für einige oder für die ganze Welt Bedeutung haben, das finde ich ziemlich gleichgültig. Denn in dieser Welt wird kein Austausch mehr stattfinden.

Aber etwas anderes ist für mich entscheident:

Ich glaube, dass unser Sein nicht an die Grenzen dieser Welt gefesselt ist. Wir sind schon immer Teil eines übergreifenden, nicht denkbaren Ganzen,  schon immer Teil des „eigentlich“ WICHTIGEN.

Man könnte sich das Paradox zumuten,  dass wir erst mit dem Tod in Gänze wieder zu der Bedeutsamkeit zurückfinden, die wir in dieser Welt aus den Augen verloren haben.

Auf diese Weise erlangen wir nach unserem Tod die Wichtigkeit, die diese Welt uns gar nicht geben kann.

Aber damit solch tröstliche Worte uns zur Erfahrung werden, müssen wir uns geduldig mit dieser sperrigen Welt abmühen – und uns an ihr erfreuen.

 

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Das hoffen natürlich viele,daß sie mit ihrem Tod ein Zeichen setzen,andere aufmerksam machen. Die Realität ist leider eine andere,in sozial schwachen Wohngebieten,in denen öfter Menschen vom Hochhausdach springen,kam es vor,daß die Leute lachend nach Überresten in den Büschen gesucht haben,einfach abgestumpft. Jeder Mensch ist wichtig oder unwichtig,es kommt darauf an,andere Menschen kennenzulernen,denen man wirklich etwas bedeutet. Und es ist besser,da sind drei im echten Leben als 600 auf Facebook. Und man muss sich selbst akzeptieren,das ist entscheidend. Da ich auch etliche "Abzüge in der B-Note" habe,habe ich für mich die leichte Ironie entdeckt,wenn man sich selbst so betrachten kann,kann man mit dem Humor andere überraschen und ihnen und sich den Umgang leichter machen. Ein Suizid kann auch einfach das Ende eines Lebens sein,viele Abschiedsbriefe älterer Menschen sind oft völlig pragmatisch,das da noch was im Gefrierfach liegt oder ähnliches. Wir sterben ohnehin,manchmal viel schneller als gedacht-es sollte davor etwas dabei sein,daß die ganze Zappelei wert war. :)

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Das kommt ganz auf die Definition der Unwichtigkeit an.

Wenn sich ein Hans Müller umbringt, wird das vermutlich niemand mitbekommen außer natürlich Freunde und Familie von Hans Müller.

Diese werden den werden den Tod vermutlich auch sehr ernst nehmen. Ich weiß auch gar nicht, wie man einen Tod nicht ernstnehmen könnte.

Allerdings wird Selbstmord speziell bei jungen Menschen allgemein nicht wirklich ernst genommen und das obwohl Selbstmord die zweit häufigste Todesurteil im Alter von ca 15-25 Jahren ist.

Wobei aich dabei gilt, wenn du dich umbringst und das mit Erfolg wirst du sehr ernst genommen, denn dann bist du einfach nicht mehr da. Da gibt es keine Ausreden mehr!

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Dafür müssten wir erstmal "unwichtig" und "wichtig" definieren. Was genaus sagen diese Worte aus?

Für manche ist man im Leben genauso wichtig wie nach dem Suizid.

Für die andern ist man im Leben unwichtig, kurz nach dem Suizid wird über einen geredet, deshalb wird man aber nicht "wichtig", nur weil man plötzlich im Mittelpunkt steht (Tratscherei, zu Lebzeiten haben Dich diese Leute nicht angeguckt, jetzt wird über Dich getratscht...)...das geht auch schnell wieder vorbei.

Es lohnt sich nicht....

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Ich denke einen Tod betrifft jeden. Jeder ist dann erst mal entsetzt. Wenn ein Außenseiter sagt er wolle sich umbringen, interessiert es keinen und alle denken er tut es nur wegen Aufmerksamkeit und will jemanden der ihn ermutigt ... aber dann wenn der Außenseiter es wirklich tut, dann bekommt er die Aufmerksamkeit die er sein Leben lang wollte.

Bei mir auf der Schule kam mal in der zehnten Klasse eine Durchsage, eine Schülerin sei verstorben, bei einem Unfall. Niemand kannte sie wirklich, ich wusste nicht mal, dass sie existiert, und am Ende saßen die Mädchen heulend im Gang rum ... 

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Bei den meisten wird das wohl so sein...

Es gibt ja auch viele die sagen, sie bringen sich um und tun's nicht... daher nehmen es viele nicht mehr ernst... und wenns dann hart auf hart kommt, dann ist es schon zu spät ...

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Unwichtiger Mensch...Das ist Philosophie. Im Grunde sind wir doch alle unwichtig.
Man bekommt vielleicht Aufmerksamkeit. Aber was nützt einem die im Tod

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Damit bewirkt man das Gegenteil. Man wird noch unwichtiger und wird gar nicht mehr beachtet. 

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Ne, dann kann mich doch garnicht ernst, weil du tot bist, die Sache ist, je mehr du darauf achtest ernst genommen zu werden, desto mehr wird man dich vernachlässigen, tu einfach das was du für richtig hältst, Menschen die dich lieben, werden dies schätzten...

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