Wird man als Arzt manchmal mit ekelhaften Dingen konfrontiert?

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13 Antworten

Ja, zum Studium gehrt ein Pflegepraktikum bei dem du wohl oder übel um solche dinge nicht herum kommst.

Ansonsten hast du als Arzt in den meisten Disziplinen immer wieder mit Fällen zu tun die die meisten Menschen als ekelhaft bezeichnen würden.

Abszesse, Nekrosen, Eiter, Erbrochenes, Stuhl, Urin, mangelhafte Körperhygiene der Patienten etc.

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Selbstverständlich wir ein Arzt auch mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Von ungepflegten Patienten mit mangelnder Körperhygiene angefangen über eitrige oder offenen Wunden und abgestorbenen oder abgetrennten Gliedmaßen bis zu Erbrochenem und Fäkalien. Ist ja alles natürlich!


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In deinem Vorpraktikum, wirst du Bettpfannen leeren und Erbrochenes aufwischen etc. Eklige Sachen werden dir beim Arztberuf immer begegnen.

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"Saubermachen" muss zwar meist das Pflegepersonal, aber kranke oder verletzte Menschen verlieren recht häufig die Kontrolle über diverse "Körperfunktionen". Nicht jede Behandlung kann einfach unterbrochen werden, wenn der Patient sich übergibt oder (...)!

Und natürlich werden auch Menschen behandelt, die es mit der Körperpflege nicht so genau nehmen...

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So direkt weniger. Aber man muss natürlich auch Menschen behandeln, die nicht die eigenen Hygiene-Standards entsprechen. Oder als Kinderarzt kann es schon mal passieren angepinkelt zu werden. Und so weiter. Und zB. als Dermatologe ist man mit einer Menge "ekliger" Dinge konfrontiert.

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Du wirst eine Menge ekliger Sachen sehen und behandeln als Arzt. Entscheidend ist natürlich was Du als ekelhaft ansiehst. Waschen wirst Du im Zweifelsfall niemand. Aber: Sind Hautgeschwüre eklig? Verfaulte Zähne? Offene Knochenbrüche? Alte muffelnde Menschen?

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Mit dem erbrechen ist moeglich, passiert aber denk ich eher den schwestern. Die aezte haben doch noch etwas mehr distanz. Kommt auch sehr darauf an ob du nun notarzt bist oder hautarzt.
Ekel ist zudem subjektiv bewertet. Dem einen ekelt es vor erbrochenem dem anderen ist uebel bei eitrigen wunden oder der verwesungsgeruch geruch bei dekubitie.

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wenn ein Mensch stirbt, hat er seine Muskeln nicht mehr unter Kontrolle....

und wenn der Arzt dazu gerufen wird, um den Totenschein auszustellen,

erfolgt eine Untersuchung..... im eingepullerten und vollgeka.... Zustand...!

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nun nicht jeder Patient, der zum Arzt geht, hat sich vorher gründlich gewaschen, von daher besteht durchaus die Gefahr, dass es hier auch "ekelhafte" Erlebnisse gibt... 

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Es kann einem als Arzt durchaus passieren, das man mit diversen Körpersäften dekoriert wird oder man Patienten zu behandeln hat, die man am liebsten vorher abbrausen würde, aber Bettpfannen leeren oder andere Hygienemaßnahmen fallen normalerweise in den Aufgabenbereich einer Krankenschwester...Durchaus kann man auch mal mit Wunden diverser Schweregrade konfrontiert werden. Da darf man nun mal nicht unempfindlich sein als Doc...

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

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Kommentar von beamer05
13.02.2016, 10:26

Da darf man nun mal nicht unempfindlich sein als Doc...

Ich denke, man sollte SEHR WOHL eher unempfindlich sein...

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eklige Sachen ja aber eher was Krankheiten angeht, nicht bettpfannen leeren

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Wer glaubst du, schneidet den Analabszeß auf? Der Chirurg natürlich, und was glaubst du, wie das stinkt?

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Natürlich kann es das. 

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