Wird Krebs nur durch Chemotherapien behandelt?

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5 Antworten

Es gibt viele unterschiedliche Krebsarten, die jeweils unterschiedlich behandelt werden.

Prinzipiell gibt es folgende etablierte und nachweislich wirksame Therapieformen:

  • Operation (OP)
  • Chemotherapie
  • Bestrahlung (verschiedene Varianten)
  • Antikörpertherapie / Immuntherapie ("targeted therapy")
  • (Anti)Hormontherapie
  • Hyperthermie (in Kombination mit einer der o.g. Behandlungen)

Meist kommt eine Kombination aus mind. 2 Therapieformen zum Einsatz, manchmal reicht auch eine Chemotherapie (Lymphom) oder eine OP (Frühstadien mancher Tumorarten) oder eine Bestrahlung aus.

Mehr gute Informationen kannst du hier erhalten:

www.krebshilfe.de

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Kommentar von GehOrgel
24.09.2016, 21:00

Wie das nur kommt? Alle, die ich kannte und die Krebs hatten, sind bald nach der Therapie durch Fachärzte verstorben!

Ach nein, einer ist in die Schweiz gefahren, um sich dort von seinem Leiden erlösen zu lassen; er wollte keine weitere Chemo mehr und die damit verbundenen Qualen!

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Krebs kann durch Chemotherapie mit unterschiedlichen Medikamentengruppen, durch Operationen, durch Strahlentherapie und in manchen Fällen bei Knochenmarkskrebs auch durch eine Knochenmarkstransplantation behandelt werden.  Zusätzlich können Hormonbehabdlungen eine Rolle spielen.

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Kommentar von GehOrgel
24.09.2016, 21:03

Richtig! Sie werden BEHANDELT, nichts weiter, aber an Heilung ist sehr selten zu denken!

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2. Es gibt medizinische Publikationen, auch Studien welche eine positive Wirkung auf den Gesundheitszustand von Krebskranken durch Krebsdiäten beschreiben. Diese Publikationen und Studien sind teilweise so beeindruckt, dass diese eine sofortige Finanzierung von großen Klinischen Studien rechtfertigt.Ein Beispiel aus dem Register auf was das DKFZ auf ihrer Webseite verweist, eine Studie zur höheren Überlebensrate durch die Gersontherapie 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9359807?dopt=Abstract

Klinische Studie an 400 Krebskranken, kommt zur Einschätzung, dass Weizengrassaft zu empfehlen ist

http://meeting.ascopubs.org/cgi/content/abstract/24/18_suppl/8634

Bericht von 252 Krebspatienten mit klinisch einwandfrei diagnosizierten Malingnomen

Audier AG: Immunotherapie metastasierender Malignome. Medizinische 21 (40) : 1860-1864, 1959

In dieser Dissertation sind Medizinern und deren Publikationen zum Thema Krebsdiäten vorgestellt.http://www.academia-diaetetica.de/pdf/Dissertation%20Rohkost%20(Semler).pdf 

BeispielSeite 196: Dr. "Werner Zabel (1894 - 1978) sammelte über 30 Jahre lang klinische Erfahrungen in der Krebstherapie. Ein entsprechender Versuch mit Ernährungstherapie bei Krebskranken hat laut Zabel "sofort erfreuliche und unerwartete Verlaufsänderungen im Krankheitsbild" zur Folge. Jenseits aller theoretischen Überlegungen in der Frage der Ernährungstherapie würden praktische Erfahrungen zeigen, welche "gewaltige Änderung zum Günstigen eintritt, wenn der Kranke genügend ungekochte Nahrung zugeführt bekommt." Mithilfe einer vollwertigen, rohkostreichen Diät können oft Schmerzfrei, eine günstige Beeinflussung des Krankheitsverlaufes und damit eine Verlängerung der zu erwartenden Lebensdauer erreicht werden."

Zabel W: Ganzheitsbehandlung der Geschwulsterkrankungen. Hippocrates 25 (23) : 730 - 736, (24) : 766 - 773, 1954(Die Dissertation besitzt ca. 2000 Quellenangaben)

3. Die Chemotherapie kann auch Krebswachstum fördern. Eine wissenschaftlich fundierte Studie aus der USA, welche vom National Institute of Health, dem National Cancer Institut, dem Departement of Defense und der Prostate Cancer Foundation finanziert wurde.

Link zur Expertise)http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2012/08/researchers-discover-new-mechanism-behind-resistance-to-cancer-t.html (Link zur Originalstudie) http://www.nature.com/nm/journal/v18/n9/full/nm.2890.html

Nelson und Kollegen fanden heraus, dass eine Art von normalen, nicht-karzinogenen Zellen, die in der Krebs-Nachbarschaft leben – die Fibroblasten – DNA-Schäden erleiden, wenn diese einer Chemotherapie ausgesetzt sind, was die Produktion eines breiten Spektrums von Wachstumsfaktoren voran treibt, welche das Krebswachstum fördern." Nelson erklärt weiter, dass die Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium deswegen fehl schlägt, weil nicht die erforderliche Dosis erreicht wird, um den Krebs auszulöschen, da diese für den Patient tödlich wäre. Durch die zu geringe Dosierung wird der Krebs nicht vollständig ausgerottet und die sich weiter entwickelnden Krebszellen werden resistent gegen die Anti-Krebs-Therapie.Bei Patienen im fortgeschrittenen Krebsstadien könnte die zu erwartende Lebenserwartung bedeutend vergrößert werden, wenn statt der Chemotherapie eine Krebsdiät, nach Gerson oder beispielsweise nach dem Programm des Hippocrates Institut Florida mit Weizengrassaft, Sprossen und Gemüserohkost, angewendet wird. Es gibt eine Krebsdiäten wo rohe tierische Produkte, wie sie die Japaner essen, in der Nahrungsauswahl sind. (Siehe Dissertation Semler)

4. Es gibt viele Einzelfällen und sogenannten Spontangeheilten im Krebsbereich, welche eine Krebsdiät durchgeführt haben. Ob diese Heilung wirklich spontan ist, oder die direkt Folge der Krebsdiät, weil diese nachweislich Blutwerte verbessert und das Immunsystem stärkt, wurde noch nicht wissenschaftlich untersucht. 

Beispiele:In Sunday World war 2016 ein Artikel über Danny McDonald (74) aus Dunaff in Irland zu lesen, der vor 6 Jahren von seinen Ärzten erfuhr, dass er schwer an Magenkrebs erkrankt ist. Die Mediziner teilten ihm mit, dass er nur noch 3 Monate zu leben hat und wenn er die einzige Chance der Heilung durch Chemotherapie ablehnt, nur noch wenige Wochen. Er begann statt dessen, sein Wissen als Landwirt zu nutzen und bei sich im Haus Weizengras anzubauen und täglich bis 200 ml zu trinken, weil er über eine positive Wirkung von diesem Saft gehört hatte. „Einen Monat später waren die Schmerzen völlig verschwunden und ich wusste, dass ich auf dem Weg der Besserung war. Das Weizengras hat gewirkt. Ich hatte die richtige Entscheidung getroffen, den Rat der Ärzte abzulehnen."

(zum Link mit Fotos) http://www.sundayworld.com/entertainment/trending/crop-of-gold

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Die alleinige Chemotherapie ist bei wenigen Krebserkrankungen indiziert.

Es gibt zur Behandlung von Krebserkrankungen medizinische Leitlinien je nach  Art. Operation, Chemotherapie, Bestrahlung,  Immun-  und Hormontherapie und Stammzelltransplantation kommen zur Behandlung

Ob es zur Heilung oder nur zur Lebensverlängerung kommt, ist abhängig von der Bösartigkeit der Krebserkrankung.

Statistisch ist die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauferkrankungen trotz allem medizinischen Fortschritt immer noch Krebs.

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Kommentar von Pangaea
01.10.2016, 10:33

Statistisch ist die zweithäufigste Todesursache nach
Herz-Kreislauferkrankungen trotz allem medizinischen Fortschritt immer noch Krebs

Nicht nur trotz des medizinischen Fortschritts, sondern gleichzeitig auch wegen des medizinischen Fortschritts.

Krebs ist heute viel, viel häufiger als noch vor 100 Jahren, denn Krebs ist in erster Linie eine Krankheit des hohen Lebensalters.

Die medizinischen Fortschritte der letzten 100-150 Jahre haben uns überhaupt erst eine so lange Lebenserwartung beschert, dass Krebs nennenswerte Teile der Bevölkerung betrifft.

Anders ausgedrückt: Wer mit 24 im Kindbett stirbt, bekommt mit 55 keinen Brustkrebs, und wer mit 45 an Tuberkulose krepiert, braucht sich um Prostatakrebs mit 77 keine Gedanken zu machen.

Aber wir haben heute eine so lange Lebenserwartung, dass unser Risiko, im Laufe unseres Lebens Krebs zu bekommen, inzwischen bei 50% liegt: http://www.cancerresearchuk.org/health-professional/cancer-statistics/risk/lifetime-risk#heading-One

Tatsächlich sind aber nur 25% der Verstorbenen an Krebs verstorben, und damit sind wir doch wieder bei den Erfolgen der Medizin. https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/02/PD15_034_232.html

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Nein auch durch Immunsupressiva wie z.B. MTX diese Medikamente hemmen die Zellteilung

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