Wird jetzt alles nur noch online und virtuell ablaufen?

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2 Antworten

Bei uns im Unternehmen (und wir sind ein internationales Großunternehmen) wird die Regelung eingeführt werden das man 2 Tage die Woche ins Büro kommen muss und 3 Tage Homeoffice machen kann - und das auch nach Corona.

Spart halt extrem viel Geld ein.

Klar, warum auch nicht, sofern es die Art der Arbeit zulässt.

Geht natürlich nur dann, wenn man einen reinen PC-Arbeitsplatz hat.

Und wodurch unterscheiden sich dann bei euch die Präsenztage von den Homeoffice-Tagen bzw. warum ist die Anwesenheit an zwei Tagen erforderlich?

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Was ist also besser? On-line oder Präsenzvögeln?

Das steht natürlich außer Frage, aber an diesem Beispiel sieht man am besten, dass ein rein virtuelles Leben niemals möglich sein wird.

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@Franz577

Franzl, niemals "niemals" sagen! Die Kirche hat Jahrhunderte den Menschen erzählt, die Erde sei eine Scheibe! War sie dann aber doch nicht! Irren ist menschlich!

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@Wachtel348

Ok, dann erklär mir doch mal, wie "virtuelle Fortpflanzung" aussehen soll...

Ganz abgesehen davon, dass sowas sicher kein Mensch anstreben würde...

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@Franz577

Bist du Wissenschaftler oder -/in? Du kannst doch hoch komplexe Prozesse genau so wenig verstehen, wie ich. Aber die Erfahrung und das Erkenntnisvermögen des Menschen macht doch deutlich, dass es u.U. technische Entwicklungen (wie den Quantencomputer) geben könnte, von denen wir uns heute noch keine Vorstellung machen können. Die Entdeckung der Elektrizität liegt doch noch keine 500 Jahre zurück und was hat man aus dieser Entdeckung alles gemacht! Wenn es noch einmal so weitergeht, dann sind wir in 500 Jahren genau dort, was du als "niemals" festschreiben willst.

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@Wachtel348

Also da brauche ich kein Wissenschaftler sein, um zu wissen, dass der Mensch die Natur nie kopieren können wird.

Die Technik kann so viel, aber noch nie ist es bisher gelungen, auch nur einen simplen Grashalm künstlich zu erzeugen. Der Mensch ist also sicher zu vielem fähig, aber nicht zu allem und das ist auch gut so.

Und über das, was in 500 Jahren ist, will ich gar nicht erst nachdenken.

Denn wenn die Menschheit so weitermacht wie bisher und sich so rasant vermehrt, dann wird es in 500 Jahren gar keine Menschen mehr auf diesem Planeten geben und dieses Szenario halte ich für deutlich wahrscheinlicher.

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@Franz577

Franz du atmest den Geist deines Namens: 577 Jahre zurück ! Das ist Mittelalter! Jeder halbwegs denkende Mensch sagt heute nicht: Niemals! Und warum nicht? Dadrüber solltest du vielleicht mal nachdenken! Tatsache ist, dass es immer weitergeht, in der Forschung und Wissenschaft, in der gesellschaftlichen Entwicklung, in Kultur und Religion, in Philosophie, Klimawandel, Lebensverlängerung, Erkenntnisvermögen und der Überzeugung, was machbar ist und was nicht.

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@Wachtel348

Ok, und dein Geist ist dann 348 Jahre voraus, oder wie? :-D

Klar soll man niemals nie sagen, aber was will der Mensch denn noch alles können?

Das Einzige, was für mich unbegrenzt ist, ist Raum und Zeit.

Allem anderen und v.a. allem "Menschgemachten" sind irgendwo natürliche Grenzen gesetzt.

Der Mensch entwickelt sich zwar weiter, aber er wird z.B. nie 100km/h schnell laufen oder 1000kg heben können, um mal nur bei den körperlichen Leistungen zu bleiben.

Irgendwo gibt es einfach biologische und physikalische Grenzen, die ja teilweise schon länger bekannt sind, wie z.B. der absolute Nullpunkt.

Eine tiefere Temperatur ist schlichtweg nicht möglich und so verhält es sich mit vielen anderen Dingen auch. Alles andere ist Utopie und Science Fiction.

Aber wir werden ja sehen, wenn wir uns irgendwann mal im Jenseits begegnen und auf die Menschheit herabblicken, wer von uns beiden Recht behalten wird...;-)

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@Franz577

Das ist eben der Unterschied zwischen dir und mir: ich bin gläubiger Atheist!

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@Wachtel348

Ok, aber vor bestimmten Tatsachen kann man sich auch als Atheist nicht verschließen.

Aber klar, wenn man nicht daran glaubt, dass die Natur bzw. die ganze Schöpfung auf eine höhere Macht zurückgehen, dann erklärt das natürlich den Glauben daran, dass der Mensch letztlich zu allem fähig ist.

An dieser Stelle kommen wir aber nicht mehr weiter, weshalb sich eine Fortführung der Diskussion zu diesem Thema erübrigt.

Du hast deine Meinung bzw. deinen Glauben und ich meinen.

Belassen wir es dabei...

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@Franz577

Nur noch eine Kleinigkeit: "........ erklärt das natürlich den Glauben daran, dass der Mensch letztlich zu allem fähig ist."

Das haben wir Deutsche in unserer Geschichte doch hervorragend demonstriert, dass der Mensch zu allem fähig "ist", das hat nichts mit Glauben zu tun. Man nennt es Erkenntnis!

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@Wachtel348

Naja, nicht nur die Deutschen haben das demonstriert.

Das Böse gibt es überall auf der Welt und ich wehre mich dagegen, in diesem Zusammenhang nur die Deutschen zu stigmatisieren.

Aber in einem Punkt hast du natürlich schon Recht:

In Bezug auf negative Dinge wie Verbrechen und Gräueltaten, da ist der Mensch tatsächlich zu allem fähig und es gibt wahrscheinlich nichts, was sich nicht irgendein krankes Hirn schon ausgedacht hätte.

Allerdings ist das ja nun wirklich nichts, womit sich die Menschheit rühmen könnte...

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