wird in der baugenehmigung einer Immobilie der Verwendungszeck dieser angegeben?

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4 Antworten

Bereits in der Baubeschreibung (die Du dem Bauantrag beifügst) ist eine umfangreiche Nutzungsbeschreibung beizufügen.

Wenn nun von der Baubehörde eine Genehmigung erteilt wird, dann in dem Umfang, wie es in der Baubeschreibung geschrieben steht.

Natürlich steht bereits auf der Baugenehmigung, was da gebaut werden soll.

Außerdem ist für ein Ärztehaus notwendig, dass das Baugebiet eine Mischnutzung zulässt.

Ärztehaus ist definitiv als Gewerbeobjekt anzusehen.

Vielen Dank für die schnell Antwort.noch eine Frage hätte ich. Darf man den seine Immobilie Ärtztehaus nennen wenn es überhaupt nicht oder nur zu geringem maß als solches genutzt wird?

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@jkhgkhgfd

Darf man den seine Immobilie Ärtztehaus nennen wenn es überhaupt nicht oder nur zu geringem maß als solches genutzt wird?

 

Grundsätzlich kannst Du dein Haus nennen, wie Du möchtest. Du solltest hier aber bedenken, dass Du hier dann die Baubehörde hellhörig machst.

Weiterhin frage ich mich, warum ich dies als Ärztehaus benennen sollte, wenn sich darin kein Arzt befindet? Was erhoffst Du dir davon?

 

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Außerdem ist für ein Ärztehaus notwendig, dass das Baugebiet eine Mischnutzung zulässt.

 

Nö, selbst in einem reinen Wohngebiet nach § 3 BauNVO ist die Errichtung eines Ärztehauses möglich.

Nach meinen eigenen Erfahrungen funktioniert das auch reibungslos.

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Außerdem ist für ein Ärztehaus notwendig, dass das Baugebiet eine Mischnutzung zulässt.

Falsch - bei freiberulich  tätigen handelt es sich nicht um eine Gewerbebetrieb und diese sind auch in reinen Wohngebieten erlaubt.

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Ein Gebäude muss vor allem dem Bebauungsplan bzw. dem Flächennutzungsplan entsprechen. Heißt, in z.B. einem Wohngebiet ist Gewerbe erst mal nicht zulässig etc.

Natürlich muss in einem Bauantrag auch die Nutzung angegeben werden, diese ist auch einzuhalten! Man kann also z B. aus einem Ärztehaus keine Wohnungen machen, dazu bedarf es einer (teuren) Nutzungsänderung.

Ein Gebäude muss vor allem dem Bebauungsplan bzw. dem Flächennutzungsplan entsprechen. Heißt, in z.B. einem Wohngebiet ist Gewerbe erst mal nicht zulässig etc.

 

Auch hier nochmal der Hinweis, dass ein Ärztehaus kein Handwerksbetrieb/Gewerbe im Sinne der BauNVO darstellt.

Die Errichtung eines Ärztehauses ist auch in einem reinen Wohngebiet möglich.

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Man kann also z B. aus einem Ärztehaus keine Wohnungen machen, dazu bedarf es einer (teuren) Nutzungsänderung.

Die Rechtsquelle dafür lieferst du doch sicherlich noch nach?

Schon einmal Arztpraxen gesehen die sich im eigenen Wohnhaus befinden?

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Die Baugenehmigung ist dafür nicht zuständig und  somit erfolgt auch kein Eintrag.

Maßgebend ist die Einteilung der Baugebiete von der zuständigen Gemeindeverwaltung.

Hinweise dazu kann man auch im Flächen-Nutzungsplan finden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chennutzungsplan

Bedeutet, in einem reinen Wohngebiet sind z.B. keine Handwerksbetriebe möglich.

Bedeutet, in einem reinen Wohngebiet sind z.B. keine Handwerksbetriebe möglich.

 

Zumindest keine störenden.

Den Rest deiner Antwort verstehe ich nicht, zumal ein Ärztehaus nichts mit einem Handwerksbetrieb zu tun hat.

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@ChristianLE

Richtig, denn in einem reinen Wohngebiet sind auch Ärzte, Steuerberater und Anwälte erlaubt.

Wenn Fragen zum jeweiligen Baugebiet bestehen, sollte man bei der zuständigen Kommunalverwaltung (Stadtverwaltung, Kreisverwaltung) anrufen und zwar beim Bauamt.

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