Wird Europa scheitern?

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13 Antworten

Nenne bitte mal ein paar EU-Staaten, die es sich wirtschaftlich leisten können aus der EU aus zutreten.. denn da hängt ja auch der Euro dran und die Vorteile für den Handel.

in  Großbritannien wurde  das ja mal angedacht und die direkten Kosten sollten dafür um die 313 Milliarden liegen..siehe auch Griechenland, also das rentiert sich nie, weder für die austretenden noch für die verbleibenden EU-Staaten 

allerdings könnte das Auffangnetz für schwache Euro-Länder auf Eis gelegt werden, für Staaten die nicht bereit sind sich an der Aufnahme und den Kosten für die Versorgung der Flüchtlinge zu beteiligen..ich denke das spätestens dann die betroffenen Staaten erkennen, ihre Politik der Verweigerung ist schädlich für ihre Konjunktur und sie werden sich konstruktiv in die humane EU-Staatengemeinschaft einfügen müssen. Somit wird die EU gestärkt aus der "Flüchtlingskrise" hervorgehen.

Kommentar von whabifan
04.11.2015, 12:16

Aktuell könnte sich wohl nicht ein einziges Land den Austritt wirklich leisten, bzw. niemand würde sich den Austritt leisten wollen. Die Kosten, wie du richtig beschrieben hast, wären enorm. 

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Kommentar von Nunuhueper
04.11.2015, 13:07

Es werden sich die "Schwachen" alles nehmen und die EU geht am Egoismus dieser "Schwachen" kaputt

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Es wäre eine Katastrophe. Ich hoffe inständig nicht. Europa kann etwas grosses werden. Wir sind Europäer. Wir müssen nur von unserem kleinkarierten Denken wegkommen und zusammenhalten. Dann kann dieses Projekt Europa etwas ganz grosses und grossartiges werden. 

Kommentar von Nunuhueper
04.11.2015, 13:12

Träume weiter, das sind alles nur Illusionen!

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Europa steht in den Fußstapfen des Westfälischen Friedens, der in der Geschichte erstmals die Überlegenheitsansprüche der Staaten dämpfte, und mittelgroße Staaten zur friedlichen Koexistenz brachte. Das System ist gut, zumindest besser als die Dichotomisierung der Welt in gut und böse. Die Bürger sollten sich nur mal zusammenreißen unf soch besser informieren.

Nein, absolut nicht. Ich glaube sogar, dass Europa im Laufe der Zeit weiter zusammenwachsen wird. Sicherlich gibt es einige Meinungsverschiedenheiten zwischen den europäischen Staaten - deshalb ist es dringend erforderlich, dass sich die Regierungschefs der Staaten zurück an den Verhandlungstisch begeben, um gemeinsam eine europäische Lösung zu finden. 

Diese Debatte halte ich für irrelevant und menetekel. Europa steht vor großen Herausforderungen und wäre nicht Europa, wenn man gemeinsam an einem Strick zieht. Und wenn die Ansichten auseinandergehen, brauch man nicht gleich von Scheitern sprechen, sondern muß nach Lösungen suchen.

Kommentar von hummel3
04.11.2015, 09:26

... braucht man nicht gleich von Scheitern sprechen, sondern muß nach Lösungen suchen.

Liest sich zwar schön, ist aber Theorie und ändert leider nichts zum Guten! Es sei denn Deutschland könnte ganz Europa finanzieren und subventionieren.

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Kommentar von Nunuhueper
04.11.2015, 13:10

Die " Gemeinsamkeit" ist bereits am Ende. 

Auch das sozialistische Lager fand keine Lösung für die auseinander gehenden Ansichten ihrer Länder.

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Nichts für ungut... ich kram den thread mal wieder hervor... nach aktueller aussicht gibt es nur eine Antwort auf die Frage und die ist: Ja! Europa wird scheitern. es ist schon frappierend wie die interessen selbst inmittem der krise auseinander gehen... die einigkeit ist eine illusion...

Kommentar von MrWolf633
22.11.2015, 03:01

Ist doch gut, beantwortet die Frage auf aktueller Basis sogar noch genauer. Also wenn alles so bleibt wie heute, wird Europa nicht mehr lange zusammen klarkommen. Es wird immer jemanden geben, dem die Meinungen der anderen auseinandergehen.

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Warum sollte Europa scheitern?

Europa ist eine große Gemeinschaft, die aus vielen Staaten besteht. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Eine wirkliche europäische Regierung gibt es nicht, sodass alle Entwicklungen innerhalb der EU i. d. R. auf Verhandlungsergebnissen beruhen, die auf Kompromissen zwischen den unterschiedlichsten Interessen der Mitgliedsländer beruhen. Immerhin deuten sich auch in dieser Hinsicht Fortschritte an: es sind nicht mehr allein einstimmige Beschlüsse notwendig, sondern es bilden sich Mehrheiten, die etwas durchsetzen.

Eine so große Gemeinschaft wie die EU enger zusammenzuschweißen, ist ein sehr langwieriger Prozess, der, wenn man genau hinschaut, erst seit rund 2 Jahrzehnten in Gang gekommen ist. Ein solcher Prozess wird nicht gradlinig verlaufen, es wird zu Konflikten und Verzögerungen, auch zu Rückschlägen kommen, wie z. B. in dieser Zeit. Einige Mitgliedsländer testen ihre Möglichkeiten aus, der EU ihren Willen aufzuzwingen. Werden sie es schaffen? Man wird sehen. Dass Nettozahler wie z. B. Deutschland darauf hinweisen, dass sie nicht im Alleingang die Flüchtlingskrise bewältigen und auf lange Sicht ohne Unterstützung aller EU-Länder nicht die Kosten für Flüchtlinge und wirtschaftsschwache EU-Länder übernehmen können und werden, ist keine leere Drohung. Auch EU-Länder, die sich jetzt noch weigern, an der Bewältigung der Flüchtlingskrise mitzuwirken, werden entweder ihre starre Haltung revidieren oder sich selbst aus der EU-Solidargemeinschaft ausschließen. Die meisten dieser Länder werden sich über Kurz oder Lang dazu bequemen, Zugeständnisse zu machen. Das wird einen Ansatzpunkt liefern, die EU weiterzuentwickeln, etwa ihr die Kompetenz über die Verteilung und Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen im gesamten EU-Gebiet für alle Mitgliedsländer verbindlich zu geben.

Nein, die EU wird nicht scheitern. Auch die Bürger müssen ihren Teil dazu beitragen und nicht bei jeder Problematik gleich immer den Untergang der EU zu beschwören! Defätismus löste noch nie Probleme, sondern schuf nur zusätzlich welche!

MfG

Arnold

stell die frage doch mal anders... warum besteht das "projekt" europa noch? warum ist griechenland noch im euro, obwohl es für griechenland das beste gewesen wäre, wenn sie 2010 ausgetreten wären?

Nee...denke ich nicht. Dafür wird bis zum Äußersten nach diplomatischen Lösungen gesucht - so weit sind wir noch nicht, dass es kippen kann (in meinen Augen)

Ja

Ähnlich wie das Ende des Weströmischen Reichs wird die EU durch die Völkerwanderungen zerfallen.

Kommentar von hummel3
04.11.2015, 16:01

Ein guter Vergleich in einer aktuellen Situation!

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Ich denke nicht! Das Problem ist nicht die EU, das Problem sind einzelne Länder und damit meine ich nicht Griechenland etc. sondern z.b GB, die sich einfach aus der Verantwortung stehlen!

Kommentar von breitio
04.11.2015, 00:50

klar ist die EU selbst das Problem^^... und zwar vor allem die "reichen" länder, die ohne die armen ihre schwarze null nicht halten könnten... oder wer hält neben den deutschen banken noch die lukrativen zinsträchtigen griechischen staatsanleihen? *dummfrag*

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Ich sage ja...ich gehe noch weiter hinaus durch die Flüchtlingskrise die immer weiter zunimmt...wird bald das System zusammenbrechen und vereinzelt Bürgerkriege entstehen

Kommentar von jessiehp
04.11.2015, 00:43

...Wir verdienen genug an den Krieg in syrien um Flüchtlinge aufzunehmen.

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Kommentar von jessiehp
04.11.2015, 01:24

Die Gelder, die an Griechenland gehen, sind übrigens auch nur kredite, die wieder Zinsen einbringen.

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Kommentar von jessiehp
04.11.2015, 01:24

oh ja würde gerad schon gesagt letzten Kommentar nicht gesehen

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Ja, auf lange Frist wird und muss das Projekt Europa in seiner heutigen Konstitution sogar scheitern.

Bei den unterschiedlichsten Interessen seiner Mitglieder würde der Weiterbestand der EU sonst ein Wunder darstellen. 

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