Wird Esperanto bald die Weltsprache?

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13 Antworten

Erstmal zu den Fragen:
- Esperanto ist schon Weltsprache, derzeit allerdings erst etwa auf Rang 15 bis 30 der internationalen Sprachen. Es kann noch zwei oder mehr Jahrzehnte dauern, bis Esperanto die am weitesten verbreitete Weltsprache sein wird. Das ist schwer vorauszusehen.

- Ich würde nicht wegen der Perspektive als Weltsprache Esperanto lernen oder es meinen Kindern beibringen - sondern weil es Spaß macht, den Kindern und den Eltern. Insbesondere, wenn man selbst an Esperanto-Veranstaltungen teilnimmt. Finde ich jedenfalls und meine Tochter auch :)

- Es sieht danach aus, dass sich Esperanto weiter verbreiten wird - wie lange das allerdings gehen wird, kann man kaum abschätzen.

- Zeitverschwendung nicht, wenn man heute schon Freude dran hat :)

Mein Eindruck ist, dass sich Sprachen wie Englisch oder Französisch höchstens mit etwa 5 % pro Jahr verbreiten, meist nur mit 1 - 2 %. Esperanto ist viel schneller zu erlernen, deswegen verbreitet es sich auch oft schneller. Außerdem ist Esperanto so regelmäßig, dass manche Lerner schon nach ein paar Monaten anfangen, andere beim Lernen zu unterstützen oder selbst zu unterrichten. Viele Leute, die Esperanto-Kurse ins Internet stellen, haben Esperanto nur ein paar Jahre vorher gelernt. Heike Pahlow von Lingolía hat gerade ergänzend ein Esperanto-Lehrbuch veröffentlicht - ich glaube, sie hat vor etwa fünf Jahren mit Esperanto angefangen.

Nicht zu unterschätzen: Viele Leute sind total begeistert von Esperanto und machen dafür Werbung.  (Leider sind manche dabei etwas zu engagiert und wollen, dass nun unbedingt jeder Esperanto lernt, am liebsten sofort... Mir ist das egal, das soll jeder selbst entscheiden.)

Aus all diesen Gründen gibt es teilweise bessere Zuwachsraten als bei anderen Sprachen. Die Volkszählungen in Ungarn zeigen seit 1990 eine Verdoppelung in zehn Jahren, das macht etwa 7 % pro Jahr.

Die Internet-Seiten heben die Zuwachsraten jetzt einfach so in die Höhe. Bei Duolingo melden sich pro Monat über 60.000 Leute für die Kurse an, macht etwa +8 % pro Monat (angemeldet sind etwa 800.000). In absoluten Zahlen ist das natürlich noch nicht viel, verglichen mit den großen Sprachen; das Esperanto lernen kommt im Internet erst so langsam in Fahrt. Jedenfalls gibt es wohl heute schon mindestens fünf Mal so viele Esperanto-Lerner im Interet wie vorher insgesamt...

Das kann im Internet jeder sehen und daher wird auch in der Presse heute mehr über Esperanto geschrieben. Und Wissenschaftler erforschen deshalb Esperanto mehr, schreiben Artikel und Bücher. In ein paar Jahren wird es wohl nur noch ganz selten irreführende Aussagen von Wissenschaftlern oder Journalisten über den heutigen Stand von Esperanto geben. Das sickert dann allmählich auch in die Bevölkerung und irgendwann werden die meisten wissen, dass Esperanto viel verbreiteter ist als Klingonisch oder Latein. Das wiederum wird Esperanto attraktiver machen. Naja, mal sehen...

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Du stellst zwei wichtige Fragen. Und so wie du sie stellst, scheint es mir, als würdest du einen Zusammenhang zwischen den beiden Fragen sehen. Aber es besteht da kein Zusammenhang.

Sich eine Fremdsprache bis zu dem Niveau anzueignen, dass man seine Kinder damit erziehen kann, ist eine große Herausforderung. Selbst mit Esperanto. Ich habe das gemacht, weil ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass es einen großen Vorteil für die persönliche Entwicklung meiner Kinder bietet. Und zwar erstens die Zweisprachigkeit an sich, und zweitens speziell die mit Esperanto.
Bei der Aneignung anderer Sprachen müssen sich Kinder über viele Jahre ständig korrigieren lassen. Es heißt eben nicht 'gehelft' sondern 'geholfen'. Kinder lernen dadurch, dass sie ihrer eigenen logischen Denkweise nicht vertrauen können. Esperanto ist sehr viel regelmäßiger. Es unterstützt Kinder dabei, Vertrauen in das eigene logische Denken zu entwickeln.
Inzwischen gibt es genug Familien, die ihre Kinder mit Esperanto als einer der Sprachen erziehen, dass sie sich zumindest in Europa oft treffen und miteinander auf Esperanto sprechen, spielen, singen, toben können.
Wir haben unsere Entscheidung nie bereut. Die Antwort auf deine erste Frage ist also: es ist eine Herausforderung, aber es lohnt sich. Unsere Kinder sind jetzt erwachsen und können es bestätigen.

Deine zweite Frage, ob Esperanto sich durchsetzen kann, hat mit der ersten Frage nichts zu tun. Könnte es vielleicht, je nachdem, was mit 'durchsetzen' gemeint ist. Szenarien dafür sind durchaus denkbar, denn geeignet dafür ist es ja allemal. Für wahrscheinlich halte ich solche Szenarien aber nicht.

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Ich bringe meinen Kindern Esperanto bei, weil meine Frau und ich uns bei einem Esperanto-Treffen kennengelernt haben, weil wir die internationale Atmosphäre dieser Treffen nach wie vor schätzen und weil wir uns wünschen, dass auch unsere Kinder daran teilhaben können.

Dass Esperanto in absehbarer Zeit die Weltsprache wird, glaube ich nicht. Esperanto lernt man nicht wegen des wirtschaftlichen Nutzens, sondern aus idealistischen Motiven, aus reiner Neugier oder weil man sich einen internationalen Freundeskreis wünscht.

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Selbstverständlich lohnt es sich schon deshalb, Esperanto zu erlernen, weil es eine propädeutische Wirkung hat, was u. a. in den 1970-er Jahren an verschiedenen Vergleichsschulklassen vor allem in Ungarn, aber auch in Deutschland nachgewiesen wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prop%C3%A4deutik

http://de.encyclopaedia.wikia.com/wiki/Prop%C3%A4deutischer\_Wert\_des\_Esperanto

Nach dem Erlernen des Esperanto fällt es den Schülern wesentlich leichter, den Lehrstoff anderer Sprachen aufzunehmen, diese also schneller zu erlernen. Diese Wirkung ist dermaßen groß, dass ein einjähriger Vorkurs in Esperanto das z. B. das zweijährige Erlernen anderer Sprachen bei gleichem Lernerfolg auf 1 Jahr verkürzen kann.

Bei weiterer Vervollkommnung der Kenntnisse in der Folgesprache wird zusätzliche Zeitersparnis herausgeholt. Schon aus diesem Grund lohnt das Erlernen des Esperanto selbst dann, wenn man es für keinen weiteren Zweck verwenden kann bzw. möchte.

Hinzu kommt, dass Esperantokundigen das Erschließen des Sinnes von Texten in ihnen unbekannten Sprachen in höherem Maße gelingt als Esperanto-Unkundigen.

Was man mit den Esperantokenntnissen "zusätzlich" anfangen kann, haben andere Kommentatoren bereits ausführlich dargelegt.

Zu ergänzen wäre noch "Pasporta Servo", ein weltweites Gastgeberverzeichnis ähnlich dem Couchsurfing, welches es Esperanto-Kundigen ermöglicht, sich Weltreisen ohne Übernachtungskosten und Sprachprobleme zusammenzustellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pasporta\_Servo

Übrigens gibt es Esperanto auch bei Google sowohl als Grundeinstellung als auch als Suchsprache. Wie "wenig verbreitet" Esperanto ist, lässt sich auch daran ablesen. dass bei Eingabe des Suchbegriffes "esperanto" bei Google 114.000.000 Suchergebnisse angezeigt werden, in Esperanto auch immerhin 1.940.000 Ergebnisse.

Wikipedia gibt es ebenfalls in Esperanto - mit bisher 237.792 Artikeln und 117.366 Besuchern monatlich (plus plus 33 572 mit Smartphone).

https://eo.wikipedia.org/wiki/Vikipedio:%C4%88efpa%C4%9Do

Mein ältester Sohn wuchs übrigens dreisprachig auf (Esperanto, ungarisch und deutsch) und beherrscht - inzwischen 35-jährig - alle 3 Sprachen fließend.

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Ich halte das für sinnlos. Es ist eine künstliche Sprache, die fast niemand spricht. 

Mit den beiden Weltsprachen Englisch und Französisch kommt man weiter. 

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Kommentar von WunschRolshoven
08.03.2017, 12:33

Je länger Esperanto gesprochen wird, desto weniger "künstlich" wird es. Deshalb hat der Sprachwissenschaftler Harald Haarmann 2001 geschrieben, dass Esperanto "inzwischen eine lebende Sprache" ist; "seine Definition als «künstliche» Sprache mutet heutzutage eher künstlich an. Es ist nicht abwegig, Esperanto als natürliche Sprache zu kategorisieren."

Es gibt recht sicher ein paar hunderttausend Menschen, die Esperanto regelmäßig sprechen. Das sind weit mehr als ich je kennenlernen kann :)

Esperanto ist eine Ergänzung zu Sprachen wie Englisch oder Französisch. Wenn einem deren Unregelmäßigkeiten lange genug auf den Geist gegangen sind, dann kann man es ja mal mit Esperanto versuchen... :-D
Und wenn man in allen möglichen Ländern Leute kennenlernen will, die auch Lust auf Menschen aus anderen Regionen der Welt haben.

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Kommentar von Wasserexperte
11.03.2017, 21:18

Wenn man komplett unkundig ist, sollte man lieber gar nicht antworten.

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Ich MUSSTE das in den 70ern über mich ergehen lassen, in der Grundschule. Unser Rektor war davon überzeugt dass Esperanto mal eine anerkannte Weltsprache werden würde. Wir mussten sogar mit Kindern aus Ungarn einen Briefkontakt pflegen, natürlich in Esperanto.

Außerdem würde es das Englisch ab der fünften Klasse vereinfachen. Blödsinn. Im Gegenteil. Da viele Wörter ähnlich wie im Englischen geschrieben wurden gab es da natürlich auch Fehler und machte es uns nicht leichter.

Also, das Esperanto iwann mal Weltsprache wird, bezweifle ich.


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Kommentar von Malavatica
07.03.2017, 16:54

Mein Beileid :)

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Kommentar von WunschRolshoven
08.03.2017, 11:33

Auch wenn ich Esperanto toll finde: Ich bin gegen Esperanto-Pflichtunterricht in Schulen.

Hingegen bin ich dafür, dass jedes Schulkind erfährt, was Esperanto ist und was man damit machen kann. Dass man es relativ rasch lernen kann und dass man in etwa hundert Ländern weltweit Esperanto-Sprecher finden kann. Und wenn es genug Interessierte gibt, kann ja ein Kurs angeboten werden.

Ich denke schon, dass Esperanto mehr und mehr anerkannte Weltsprache wird. Mittlerweile wird Esperanto im Internet auch zunehmend angeboten. Bei Duolingo haben sich z. B. bisher über 700.000 Leute für den Esperanto-Sprachkurs eingetragen,
https://www.duolingo.com/courses/en

Die Vermutung, dass euch das Esperanto-Lernen das Englische nicht leichter gemacht hat, halte ich für falsch. Natürlich macht man Fehler - aber es geht trotzdem schneller, als wenn man vorher kein Esperanto gelernt hätte. Sagen zumindest viele Schulversuche.

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Kommentar von Wasserexperte
11.03.2017, 21:46

Anhand allein Deiner eigenen Erfahrungen wirst Du das überhaupt nicht einschätzen können,da Du nicht wissen kannst, wie leicht oder schwer Dir das Erlernen des Englischen ohne den Vorkurs gefallen wäre.

Allerdings spielt auch die Unterrichtsmethodik eine Rolle. Lernt man Esperanto auf analytische Weise, ist die propädeutische Wirkung deutlich stärker als durch bloßes Erlernen von Wörtern und Texten unter Vernachlässigung des Verstehens grammatischer Regeln.

Mal eine Rückfrage: Besuchtest Du die Grundschule zufällig in Paderborn?

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Eher nicht englisch würde klar und deutlich zur Welt Sprache gekrönt!!!

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Kommentar von WunschRolshoven
08.03.2017, 11:04

Hast du schon mal versucht, dich in Ländern wie Russland, Brasilien oder Indien auf Englisch zu verständigen? Oder wenigstens mal im Internet nach Reiseberichten dazu gesucht? Die meisten Leute sind doch eher verblüfft, wie perfekt die Englisch-Propaganda in Deutschland ist - und wie wenige Leute außerhalb von Touristenzentren Englisch sprechen...

Mit den Prognosen für das Englische sieht es auch nicht so dolle aus. Für das Jahr 2050 wird eher ein Patt vorhergesagt: Englisch, Spanisch, Arabisch, Hindi, Chinesisch werden große Sprachblöcke bilden. Die meisten Leute außerhalb des englischen Bereichs wüssten gar nicht, warum sie Englisch lernen sollten - für den einen Touristen, der bei ihnen pro Jahr vorbeikommt? Für das meiste des täglichen Lebens reicht ihnen die jeweilige Weltsprache.

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Mit Esperanto kannst du weit weniger ausdrücken als in deiner Muttersprache. Es einem Kind als "Muttersprache" beizubringen ist also völlig sinnlos.
Nein, Esperanto hat sich nicht durchgesetzt und wird sich wohl auch in Zukunft nicht durchsetzen.

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Kommentar von RobertWeemeyer
07.03.2017, 17:18

Wie kommst du darauf, dass man mit Esperanto nicht so viel ausdrücken kann wie mit anderen Sprachen? Wer Esperanto fließend spricht, kann damit auch alles ausdrücken. Insofern unterscheidet sich Esperanto nicht von anderen Sprachen, zum Beispiel dem Englischen.

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Kommentar von WunschRolshoven
08.03.2017, 10:56

Wieviel man ausdrücken kann, hängt vor allem von der Kompetenz des Sprechers in der betreffenden Sprache ab. Auch wenn sich in einer Sprache theoretisch tausend tolle Dinge ausdrücken lassen - erstmal muss ein Kind oder ein Lerner sie lernen.

Das Lernen geht bei Esperanto erfreulicherweise etwa drei Mal so schnell wie bei anderen Sprachen. Das führt dazu, dass erfahrene Esperanto-Sprecher nach ein paar Jahren Esperanto oft besser sprechen als ihre anderen Sprachen. (Bei Facebook habe ich dazu eine Umfrage gemacht: Von Leuten, die Esperanto zumindest fünf Jahre lang sprachen, sagten zwei Drittel, dass Esperanto ihre beste Fremdsprache ist. Nur so am Rande: Esperanto-Sprecher sprechen im Schnitt außer Esperanto noch etwa zwei Fremdsprachen; da gibt es aber eine große Bandbreite.)

Bei einem kleinen Kind von jetzt viereinhalb Jahren kann ich gut beobachten, dass sie auf deutsch reichlich Fehler macht und in Esperanto oft sehr korrekt spricht.

Das mit dem Durchsetzen ist eine längere Sache, das geht nicht von einem Tag auf den anderen. Beim Englischen hat es z.B. etwa 1500 Jahre gedauert...

Esperanto verbreitet sich mehr und mehr. Mittlerweile ist es z. B. bei der katholischen Kirche als liturgische Sprache anerkannt, es gibt ein Esperanto-PEN-Zentrum, China veröffentlicht tägliche Nachrichten in Esperanto, http://esperanto.china.org.cn , in Ungarn ist es jetzt gleichberechtigte Sprache an Universitäten...  Natürlich kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass sich dieser Trend fortsetzt - aber was sollte dagegen sprechen? Schließlich verbreitet sich Esperanto jetzt schon seit Jahrzehnten, Stück für Stück, mal schneller, mal langsamer...

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Ist Zeitverschwendung, lerne Ihnen besser englisch

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Kommentar von earnest
07.03.2017, 15:42

-"lerne Ihnen..."?

Du hast es geschafft, in deinem kurzen Satz ungefähr vier Fehler unterzubringen.

("Lehre sie lieber Englisch." Falls der Angesprochene dazu in der Lage ist.)

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...es sich lohnt Esperanto seinen Kindern als Muttersprache beizubringen?

Jes./Ja. Mehrsprachige Kinder lernen weitere Sprachen einfacher. Weltsprache wird es in unsere Leben nicht.

Ihr kann neue Menschen bekennen, Freunden schaffen, und ihre Frau/ihren Mann bekennen (Siehe edzperanto).

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Das wäre verlorene Zeit.

Esperanto gibt es seit 130 Jahren und bislang sind es weltweit gerade mal eine Million Menschen, die Esperanto beherrschen.

Latein können wesentlich mehr Leute; allerdings weiß ich nicht, wieviele.

Wenn schon, dann eine lebende Sprache wie Spanisch, Französisch, Russisch oder Chinesisch. Englisch lernen die Kinder ohnehin in der Schule.

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Kommentar von earnest
07.03.2017, 15:45

"Verlorene Zeit" für den angestrebten Zweck.

Ansonsten aber meiner Ansicht nach nicht. Man lernt, wie eine Sprache "gebaut" sein kann.

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Kommentar von WunschRolshoven
08.03.2017, 11:52

Dass es mittlerweile so etwa eine Million Menschen gibt, die Esperanto beherrschen, ist richtig. Diese Zahl nimmt zu. Bei Duolingo schreiben sich z.B. jeden Monat etwa 60.000 Leute für einen der beiden Esperanto-Kurse ein, etwa 3000 schließen jeden Monat einen Kurs ab.

Für Latein habe ich keine weltweiten Zahlen, aber immerhin fragt die ungarische Volkszählung nach Sprachkenntnissen. 2001 lag das Latein noch deutlich vor Esperanto, mit 19.904 gegenüber 4.575. 2011 hatte Esperanto sich verdoppelt, jetzt 8397; Latein ist zurückgefallen auf 12.372. http://www.ksh.hu/nepszamlalas/docs/tables/regional/00/00_1_1_4_2_en.xls Man ahnt, wie das weitergehen wird. Im Internet ist halt Latein nicht so gefragt wie Esperanto. Mit Latein kann man im wirklichen Leben nur wenig anfangen - es gibt kaum moderne Texte, Bücher, Lieder, Facebook... Bei Esperanto schon.

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Frage 1: nein.

Frage 2: nein.

Frage 3: nein

Frage 4: nein - keine Zeitverschwendung, auch wenn sich Esperanto nicht durchgesetzt hat und sich nicht durchsetzen wird. 

Gruß, earnest

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Versuch es lieber mit Klingonisch, da sind die Chancen höher.

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Kommentar von Zakalwe
07.03.2017, 15:24

Qapla’

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Kommentar von WunschRolshoven
08.03.2017, 11:15

Ach... Also die Esperanto-Wikipedia hat über 230.000 Artikel, eine Klingonisch-Wikipedia gibt es nicht...

China veröffentlicht tägliche Nachrichten in Esperanto auf http://esperanto.china.org.cn/ . Da werden insgesamt nur zehn Sprachen angeboten, Klingonisch nicht.

Google Translate übersetzt auch Esperanto-Texte, http://esperanto.china.org.cn/ . Klingonisch fehtl.

Und so weiter. Das mit Klingonisch ist ein reiner Mythos. Ein paar Millionen Menschen haben Esperanto gelernt, ein paar hunderttausend sprechen es regelmäßig. Für Klingonisch spricht Arika Okrent von 20 bis 30 Leuten, die es fließend sprechen. Und: "Es gebe wohl mehr als zweitausend Leute, die zumindest ein oder zwei Wörter in Klingonisch kennen."

Fakten helfen weiter...

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