Wird es zur Islamisierung in Deutschland irgendwann mal kommen?

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12 Antworten

da müsste man ersteinmal den Begriff Islamisierung ganz genau definieren. Mit steigenden Zahlen von dauerhaft in Deutschland lebenden Muslimen wird der Islam natürlich immer präsenter werden. Die Religionsfreiheit in Deutschland garantiert ja auch jedem seine individuelle Religionsausübung. Insgesamt wird der Anteil der gläubigen Muslime in Deutschland aber prozentual relativ niedrig bleiben. Da sich auch immer mehr Deutsche von den Kirchen und vom Glauben abwenden ist wohl kaum davon auszugehen, dass sich viele dem Islam anschließen werden - was ja in gewisser Weise bei einer Islamisierung der Fall sein müsste. Von daher denke ich- steigender Stellenwert des Islam aber keine Islamisierung.


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Kommentar von Immofachwirt
05.01.2016, 12:45

da müsste man ersteinmal den Begriff Islamisierung ganz genau definieren.

Da kann ich helfen: Der Begriff Islamisierung meint im historischen Sinne die territoriale Ausbreitung des Islam. Aus wissenschaftlicher Sicht beschreibt die Islamisierung den kollektiven Umwandlungsprozess in historisch-politischer Dimension (ähnlich der Christianisierung).

PS: Dabei ist jedoch zu beachten, dass die von den Rechtspopulisten zitierte Islamisierung nichts mit dem Glauben des Islam in dem vorgenannten Sinn zu tun hat, sondern eher mit den Verbrechern, die den Islam für ihre unreligiösen Zwecke missbrauchen.

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Nein, wird es nicht. Dazu ist der Anteil der Muslime- von denen nur ein sehr kleiner Teil überhaupt eine "Islamisierung" will- in Deutschland bzw. Europa viel zu klein. Er wird auch in absehbarer Zeit nicht groß genug dafür werden.

Die Ängste diverser aufgehetzter Aluhutträger sind also absolut unberechtigt. 

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Halte ich für sehr unwahrscheinlich. Der Anteil der Atheisten steigt sowieso immer weiter und der Islam stellt immer noch eine relative Minderheit da.

Laut einer Statistik aus dem Jahr 2015 gibt es momentan 4 Millionen Muslime in Deutschland, davon sind 7500 Salafisten und davon wiederrum sibd lediglich etwa 140 als radikal-gefährlich eingestuft (Quelle ist der BKA; Link schicke ich später). Es mag sein, dass der Anteil der Muslime in DE ansteigt, aber das sind fast nur "normale" Menschen, die jeden seine Religion ausleben lassen. 

Und "140 radikal-gefährliche"?! Jedem seine Meinung, aber in DE gibt es glaube ich mehr Radikale, die Nicht-Muslime sind...

Was mir mehr Sorgen macht ist, dass man bei Goole keine vernünftige Zahl über gewaltbereite Christen o.ä. geliefert bekommt...

Wer Muslime ihre Religion nicht FRIEDLICH ausleben lässt, hat aus meiner Sicht kein Recht auch seine auszuleben

-Ein atheistischer Agnostiker

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Kommentar von Kuppelwieser
05.01.2016, 19:22

Entweder Atheist oder Agnostiker?

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Leider ist die Frage nicht ganz eindeutig gestellt!

Sollte gemeint sein, der Anteil der gläubigen Muslime könnte grösser sein als der der Christen, besteht durchaus eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit. Bereits gegenwärtig sinkt die Zahl der wirklich gläubigen Christen in der BRD stetig während andere Religionen Wachstumsraten haben.

Ob damit eine Gefahr für das Gemeinwesen der BRD verbunden ist kann niemand sicher voraussagen. Schliesslich kann niemand wissen wie sich das Verständnis des Koran in Europa weiterentwickelt.

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Ja klar.

NPD, Front National, AfD, Pegida und andere (auch geistige) Brandstifter spielen den Terroristen, die den Islam für ihre terroristischen Zwecke missbrauchen, doch ohnehin schon in die Hände. Da wird mit Vorurteilen, Volksverhetzung und Lügen ein Schreckensszenario aufgebaut, das zur Radikalisierung von schlichten Menschen auf beiden Seiten führt. Aber nicht nur die Methode, auch das Ziel ist das Gleiche:

Man will die Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zerstören.

Schließlich kann man hier auf bewährte Methoden vor knapp 100 Jahren zurückgreifen. Damals hatte man die Juden als Sündenbock auserkoren. Und je mehr Zulauf diese vorgenannten Organisationen von unaufgeklärten Menschen erhalten, umso wahrscheinlicher ist es, dass es zu einer Islamisierung kommen kann.

Die Quintessenz dieser Entwicklung wird sein, dass wir uns einen "Religionskrieg" aufzwingen lassen, der mit Religion zwar nichts zu tun hat, jedoch dazu führt, dass eine Radikalisierung stattfindet. Das wiederum führt dazu, dass Regierungen und Bevölkerung schneller als sonst geneigt sind unsere "Werte" über Bord werfen. Und damit hat sich zwar nicht die Religion territorial ausgebreitet (=historischer Sinn des Begriffs Islamisierung), aber die Geisteshaltung derjenigen, die unter Missbrauch von Ideen, Menschen und Werten ihre Minderwertigkeit ausleben wollen.

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Nein. Diese Behauptungen sind reiner Populismus. Der Muslimenanteil in Deutschland ist relativ gering und selbst wenn es mehr werden stellt das keine Gefahr für die deutsche Kultur da. 

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Wenn wir beide mit "Islamisierung" das gleiche meinen, dann sind wir doch schon auf dem besten Wege dazu.

Sieh dich nur um, wie mittelalterliche islamische Bräuche und Verkleidungen in unserer Gesellschaft angesichts unserer "Willkommenskultur" und der Einfältigkeit unserer Politiker gegenüber dem Islam um sich greifen.

Und damit meine ich nicht nur traditionell religiöse Bräuche, sondern auch die etwas "rauheren Umgangsarten" vor allem der männlichen Anhänger des Islam. -  Stichwort "Köln - Silvesterparty" lässt nur beispielhaft grüßen. Doch das sind nicht die Ausnahmen, wie unsere um Frieden bemühten Politker meinen, sondern erst die Anfänge eines großen sozialen Umbaus unseres Staates. - Und später wird jeder behaupten, das hätte man nicht voraussehen können.

Doch wir, das Volk werden ernten müssen, was kurzsichtige Regierungen gesät haben. - Merkel jedenfalls und ihre Mitläufer werden sich bis dahin wahrscheinlich "vom Acker gemacht" haben.

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Zu einer "Islamisierung" Deutschlands oder gar Europas im religiösen Sinne wird es wohl nie kommen. - Dazu ist die deutsche Gesellschaft doch bereits zu aufgeklärt und zu gebildet, obwohl ich auch dabei durchaus noch "Luft nach oben sehe". 

Dass es dagegen zu einer nicht erwünschten "Islamisierung" im Sinne von Terror, Gewalt, Kriminalität, Zwang und Unterdrückung durch Angehörige des Islam kommen kann, halte ich sehr wohl für möglich. Dafür spricht das unkritische, extrem tolerante Verhalten unseres Rechtsstaates und seiner teilweise beschämend blinden Vertreter gegenüber dem politisch-ideologischen Inhalt des Islam (seiner Doppelmoral!) und der zunehmende Einfluss islamischer Zu- und Einwanderer.

Kaum einer unserer Rechtsvertreter und Politiker kennt beispielsweise den tieferen Inhalt des Koran, oder ist sich der Tatsache bewusst, dass selbst die massenweise einreisenden Flüchtlinge eben nicht "die Nase voll haben vom Islam", wie man nach logischen Gesichtspunkten glauben dürfte. - Nein, im Gegensatz dazu suchen sie nur einen Platz in einem wohlhabenden und friedlichen Land, um geschützt durch dessen "unislamische Gesetze"  ihren alten islamischen Traditionen und Gepflogenheiten weiter nachzugehen, was durchaus natürlich ist. Über ihre rasant wachsende Zahl vor allem durch den unkontrollierten Flüchtlingszustrom von Menschen jeglicher sozialen Schicht werden sie wie die bereits sesshaften Muslime anderer Länder zunehmend weitere  staatliche Rechte für sich einfordern. Ebenso werden ihre Vertreter unsere Parteienlandschaft, wenn nicht systematisch, so doch ganz heimlich und unbewusst unterwandern.

Und das könnte dann "uns schaffen", ganz im Gegensatz zur Behauptung unserer Frau Bundeskanzlerin.

Ich will nicht behaupten, dass es so kommen wird, weil ich kein Prophet bin. - Aber im Moment sind zumindest die Weichen dafür gestellt. 

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Kommentar von Maeeutik
05.01.2016, 09:23

Es ist genau dieser tolerante Rechtsstaat, der genau die Meinungsfreiheit garantiert die Popolisten vor allem im Süden und Osten der Republik teilweise schamlos nutzen um mit Fehlinformationen oder Pseudonachrichten Meinung in ihrem Sinne zu machen. Und es waren die Unrechtsstaaten Nazideutschland und DDR die gegen alles andersdenkende "durchgriffen" und auch deswegen scheiterten. Wer diese andere Republik fordert muss die Freiheitsrechte stetig reduzieren und befindet sich damit auf dem gleichen Irrweg wie die radikalen Islamisten, die den Koran als Vorwand für ihre politischen Ziele benutzen!

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Was soll denn die sogenannte Islamisierung eigentlich sein? Was muss ich mir darunter vorstellen?

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Kommentar von HardwareProfie
05.01.2016, 09:06

Das in Deutschland irgendwann mehr Muslime leben, anstatt Christen.

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Kommentar von earnest
05.01.2016, 10:59

Hier liegt - durch den anonymen "Herunterpfeiler" - wohl mal wieder ein Mißbrauch der Funktion vor. Kann man denn ernsthaft gegen diesen Wunsch nach Präzisierung der Frage argumentieren?

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Allein schon die Brisanz mit der das Thema hier angegangen wird zeigt, dass schon was dran ist! Schon allein rechnerisch war bislang durch die unterschiedlichen Geburtenraten abzusehen, wann in Deutschland die Muslime in der Mehrzahl sind, umso mehr, als wir uns mit dem Flüchtlingsstrom ein "Trojanisches Pferd" hereinholen!

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bürgerRECHTSparteien , nutzen derartige äußerungen , deren oberredner sind selbst schon nicht mitglied in einer christlichen gemeinde . statt christlicher werte haben die nur populismus in der kugel auf dem hals .

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Kommentar von Dogvahkiin
05.01.2016, 11:21

Auch wenn ich dir prinzipiell zustimme, würden Menschen auch ohne die christlichen Werte vorgeschrieben zu bekommen es schaffen, sich nicht gegenseitig umzubringen...

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Guck dich um, dann weißt du, dass wir schon dabei sind unser Land zu islamisieren.

Islamisierung bezeichnet die Einführung des Islams als vorherrschende
Religion in zuvor mehrheitlich nicht islamisch geprägten Regionen oder
Ländern - siehe Wiki

lg

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Kommentar von hummel3
06.01.2016, 09:19

Da braucht es nicht einmal viele Worte um die Realität zu beschreiben! - Auch wenn die "verträumten, ignoranten Idealisten" da sicher wieder aufheulen werden. :-))

LG hummel3 

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