Wird es irgendwann zu einem Finanzzusammenbruch des Kapitalismus kommen?

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11 Antworten

Wird es irgendwann zu einem Finanzzusammenbruch des Kapitalismus kommen?

Die Frage ist nicht "Ob?", sondern "Wann?". Das gesamte Finanzsystem der westlichen Welt wird gerade künstlich aufgeblasen, um sich Zeit zum Nachdenken und Handeln zu erkaufen. 

Da aber das Handeln ausbleibt und das Nachdenken nicht sichtbar stattfindet, ist eine "positive Lösung" - vorausgesetzt, man glaubt nicht an Wunder - ziemlich ausgeschlossen.

Werden die armen Menschen wirklich immer ärmer?

Das hängt von deiner Perspektive ab.

  • Weltweit gesehen sinkt die absolute Armut; vor allem in China. (In anderen Teilen der Welt, etwa in Mittel- und Südafrika, oder in Süd-Asien, steigt sie zum Teil so dramatisch, dass sie - ohne China - weltweit gesehen weiter steigt.)
  • In Europa und den USA stimmt das: Die armen Menschen und die "Mittelschichtler" werden immer ärmer, während die Reichen immer reicher werden. ( http://goo.gl/c4TNg4 )

Werden die Menschen in Kommunistischen Ländern immer reicher und später die einzigen sein die nicht in einem Bürgerkrieg zusammenbrechen werden?

Das ist reine Spekulation. Es gibt keine kommunistischen Länder; also gibt es auch keine Zahlenbasen hinsichtlich "wachsenden Reichtums". 

Allerdings gibt es Herleitungen über die Definitionen: Da sich "kommunistische Länder" dem Menschen verschreiben müssen, um sich "kommunistisch" nennen zu können; und da der Planet Erde zumindest rechnerisch imstande ist, allen Menschen wenigstens Lebensmittel, Trinkwasser und ein trockenes Bett zu bieten, ist zumindest "Hunger & Not" auszuschließen.

Da aber die Machthaber der westlichen Länder (vor allem Superreiche (USA) und Politiker, die selbst gern reich werden wollen (Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, etc.)) nur wenig Interesse haben, Macht und/oder Reichtum abzugeben, wird es gleich noch spekulativer, denn einen solchen Übergang, wie ihn einst die DDR-Führung gestattete, wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht geben...

Mit anderen Worten: Es ist möglich, dass "kommunistische Länder" einen potenziellen Ausweg bieten können. Doch da dazu die Überwindung der bestehenden Herrschaftsverhältnisse erforderlich wäre, würde es bedeuten, dass es zumindest kein schneller oder leichter Weg ist.

Werden wir irgendwann in der Zukunft alle einmal arm sein und einen Bürgerkrieg starten müssen?

Ein "Bürgerkrieg" ist eher ein Mittel der Notwehr des Volkes, wenn die Herrschenden eine Verbesserung der Zustände nicht zuließen. Insofern würde ein Bürgerkrieg selbst nichts lösen; außer die Machtverhältnisse zu verschieben.

In diesem Sinne wäre ein Bürgerkrieg nur ein letzter Indikator für eine Jahrzehnte währende Lüge, wonach angeblich das Volk selbst "herrschen" (also "Demokratie" existieren) würde. Denn ein Bürgerkrieg gegen sich selbst wäre ein bisschen paradox, nicht wahr?!

Und falls ja wann wird dies passieren? 

Das hängt von unzähligen Komponenten ab, so dass NIEMAND dazu eine klare Aussage treffen kann.

Fakt ist nur, dass kein einziger bisher beschrittener Weg einen Ausweg bedeutet; von "garantiert funktionierendem Ausweg" ganz zu schweigen. Im Gegenteil: Derzeit erkauft die EZB den Regierungen nur ein bisschen Zeit. Und die lassen diese (für Arbeitnehmer & Steuerzahler sehr teuer erkaufte) Zeit nahezu ungenutzt verstreichen, während alle wie die gelähmten Karnickel auf die große Schlange starren und erst mal die nächsten Wahlen abwarten wollen...

Und da Frankreich und Großbritannien im nächsten Jahr die offizielle "100%-Grenze" der Verschuldung überschreiten werden; und auch Deutschland trotz "sprudelnder Steuereinnahmen & Negativ-Zinsen" keinen Weg findet, die Verschuldung signifikant zu senken, wird es letztlich vom Goodwill Dritter (Regierungen, Banken und Ratingagenturen) abhängen, wann das Kartenhaus endgültig zusammenbricht und auch Deutschland - mal wieder - den Staatsbankrott verkünden muss.

... wann das jedoch genau geschieht und was danach geschieht, steht in den Sternen. 

Vl. Aber erst wenn meine Generation schon nicht mehr da ist?

  • Wenn du jetzt mehr als 70 Jahre alt sein solltest: Ja, dann dürfte das dich und deine Generation nicht oder kaum noch betreffen. Selbst, wenn es morgen einträte...
  • Wenn du hingegen jünger als 50 Jahre alt sein solltest: Nein, du wirst das Glück haben, es hautnah miterleben zu dürfen. Es ist auch unter den größten Optimisten ziemlich ausgeschlossen, dass sich dieser Zustand noch mehr als 10 - 15 Jahre aufrecht erhalten lässt. 

... allerdings ist "Bürgerkrieg" jetzt nicht unbedingt das erste, wovor du dich fürchten musst. Die Deutschen neigen nicht zu Bürgerkriegen. Vielmehr neigen sie zu Kriegen, suchen also die Schuldigen ihrer eigenen Probleme bevorzugt im Ausland. Da aber ein "Krieg gegen Polen und Frankreich" derzeit ziemlich unwahrscheinlich ist, bleibt es hochspekulativ, wie die Deutschen sich dann verhalten werden.

Letztlich hängt das vor allem vom (gerade untergehenden) "Weltreich USA" ab: Wird es den Rest der Welt mit in den Abgrund reißen oder nicht? Und hier sehen die Zeichen nicht sehr berauschend aus; nicht zuletzt, da Frau Clinton (die wohl wahrscheinlichste kommende US-Präsidentin) den Kalten Krieg gegen Russland wieder aufleben lassen will. Und wie lange der Kalte Krieg im Angesicht immer drastischerer innerstaatlicher gesellschaftlicher Probleme "kalt" bleiben wird, ist dann nur noch eine Frage der Selbstbeherrschung der Herrschenden...

Und selbst, wenn der Krieg ausnahmsweise ausbleiben sollte: Ich kenne keinen einzigen Experten - ganz egal, ob links oder rechts, ob progressiv oder konservativ -, der auf die aktuellen Probleme der gigantischen Staatsverschuldungen und der damit einhergehenden steigenden Handlungsunfähigkeit der Staaten hinsichtlich der Lösung gesellschaftlicher Probleme eine belastbare Antwort hat.

Sie alle sind sich nur in einem sicher: So kann und wird es nicht weitergehen.

Die einfachste und friedlichste aller Lösungen ist wohl ein kompletter freiwilliger "Reset": Erklärung des Staatsbankrotts in den meisten Staaten des Westens, Verprellen der Gläubiger, Entmachtung der Gläubiger, Enteignung des Volkes bis hinein in die gehobene Mittelschicht ...

... und dann ein Neubeginn, der nach 70 - 90 Jahren erneut am gleichen Punkt stehen wird, weil man, wie schon bei der aktuellen Finanzkrise, die im Jahr 2007 begann, außer leeren Worthülsen keine Lösung hat...

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Kurz gesagt: Wenn du jünger als 50 Jahre alt bist, solltest du dich freuen. Deine Generation wird in jedem Fall einen Platz in den Geschichtsbüchern erhalten. Denn ganz egal, was kommt: DAS, WAS KOMMT, werden zukünftige Generationen im Geschichtsunterricht auswendig lernen müssen. 

... und du warst Teil davon...

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Wenn es zu einem Finanzzusammenbruch kommt, dann nicht eines Popanz "Kapitalismus" sondern unfähiger Politiker und eines Wahlsystems wegen, in dem auf Kosten künftiger Generationen immer mehr an Wohltaten versprochen wird, als die reale Wirtschaft einlösen kann. Das sog. Papiergeldsystem ist ein Opfer der Machtgier von Politikern, die ihre Macht über die Geldpolitik missbrauchen. Das war aber schon so, als Fürsten mehr Schulden gemacht haben, als sie Münzgeld schlagen lassen konnten. Der Treppenwitz der Geschichte ist, dass ausgerechnet Politiker, die sich mit dem Etikett "sozialistisch" zieren, mehr Wohltaten verteilen als die Realwirtschaft leisten kann und bis jetzt zumindest die Armen ärmer machen und die Reichen sowie sich selbst und ihre Seilschaften reicher.

Kommunistische Länder gibt es nicht. Von den ehemals "sozialistisch" genannten Ländern beschreitet China einen Weg zu einer Mischform aus zentraler Massenverwaltung und Wirtschaftssteuerung mit "kapitalistischer" Anreizsteuerung. Europa und USA wie Japan steuern ein ähnliches Ziel an, nur dass sie aus der anderen Richtung darauf zusteuern. Deutlich erkennbar: Der Versuch der Zentralsteuerung mit Scheindemokratie nimmt in Europa zu. Auf der Strecke bleiben bei dieser Entwicklung die "demokratischen Interessen" des kleinen Mannes. Wie die GameCom zeigt, wird erfolgreich an einer neuen Lösung "Brot und Spiele" gebastelt.

Auf dem Weg zur zentral verwalteten Massengesellschaft durch wenige Eliten mit virtueller Wohlfühlvortäuschung wird es weltweit Koordinierungsprobleme geben. Wie tiefgreifend die werden, kann man nicht voraussagen. Das hängt auch ab davon, wie lange die Geldillusion hält und Ideologen erfolgreich den Glauben schüren, dass Schulden von niemandem bezahlt werden müssten. Derweil schreitet die Umverteilung lustig voran, wobei die Haftung immer mehr auf die Steuerzahler, Sparer und Vorsorger überschrieben und eingetrieben wird und die Machtelite sich die Realwerte sichert. Und was den "Bürgerkrieg" angeht, schau Dir z.B. Brasilien und seine Slums an: Die Gewalt tobt immer nur gegenseitig unter den Kleinen und Armen während sich die Mächtigen bereichern, auch die mit dem sozialistischen Etikett. Das ist doch nur Leute verdummen.

Was Deine Generation erleben wird? Altersarmut. Wirtschaftlicher Niedergang. Und schon jetzt werden die unteren Schichten in Konkurrenz geschickt gegen die "Flüchtlinge" um Sozialwohnungen, Gesundheits- und Bildungsversorgung, niedere Arbeitsplätze. Wehe, wer jetzt keine gute Ausbildung hat. Unsere Sozialetats werden zu Lasten von zukunftssichernden Investitionen immer mehr aufgebläht. Es entsteht eine Sozialblase weil die aufgeblasene Hilfeindustrie unproduktiv ist und sich das Verhältnis zwischen Sozialem und Produktion zu Lasten der Produktion verschiebt. Es werden Ansprüche verteilt aber nicht die Regale gefüllt, aus denen die Ansprüche bedient werden können. Wenn die aufgestauten Ansprüche in Gewalt explodieren - siehe Griechenland - folgt Gewalt der Armen gegen die Armen und die Abstauber haben sich längst aus dem Staub gemacht. Ich bin froh, dass ich das nicht mehr erlebe.

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Kommentar von felixuser
21.08.2016, 03:20

Gebe dir stellenweise recht aber glaubst du wirklich, es sind allein die Politiker die Koordiniert ein scheinbar eigennütziges Dasein führen. 

Dein geschildertes Verhalten würde eventuell in einer Autarken Kapsel funktionieren, in der man von allen Einflüssen Isoliert agiert. 

Aber der Mensch ist nun mal das Produkt seiner äußerlichen Einflüsse. 

Und nichts des so trotz sollten wir uns, immer Vorhalten das die Politik die Aufgabe hat, dem Wohle des Volkes zu dienen, und damit die rechtliche Grundlage besitzt die Raffgier der Lobbygruppierungen zu Reglementieren.

Das dies nicht wohl nicht immer der Fall ist, liegt meiner Meinung schlicht und ergreifend daran, das dass Volk seit Jahrzehnten, einfach nur zugeschaut hat, wie sich nichts verändert.

Und im Sinne des Prophezeiten Wohlstandes sich lieber dick und rund gefressen hat, bis man nicht mehr in der Lage war seinen Arsch hoch zu kriegen. 

Die Kontrolle und die Überwachung der Staatsgewalten gehört zu der allgemeinen Aufgabe, einer jeden Generation.

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Eine creative Destruction ist keine Ausnahme, sondern die Regel, in der Geschichte des Geldes.
Sie wird erneut geschehen.
Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

Solange die Notenbanken, weltweit, die Schulden in ihren Bilanzen entsorgen, kaufen sie Zeit, viel Zeit.
Was die Notenbanken nicht können, ist die sozialen Fragen zu beantworten.
Diese Lunte brennt und wird irgendwann zünden.
Das ist das ureigene Feld der Politik, die sich als hilflos und überfordert erweist, den Neoliberalismus zu beenden.

Der Furor hat bereits begonnen, europaweit.
Ist die Sache mit dem Kelch,der bis zur Neige geleert werden muss.
so...soisses...

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Das ist ja gleichein Sammelsurium an Fragen deren Beantwortung einige auf Spekulation hinauslaufen werden.

Versuche es aber dennoch einmal, ob wir in Zukunft alle arm, und  Bürgerkriege starten. 

Da müsste wir uns erstmal verständigen was Armut überhaupt ist. Ich verstehe unter Reichtum, nicht den Besitz von Waren oder Geld, sondern eher die Möglichkeit sich Geistig und Gesellschaftlich zu entfalten, natürlich auch keine Körperlichen mängel zu erleiden, ob durch Repressionen oder ähnl. (psychisch) oder (Physisch) durch Nahrungsmangel, Gewalt etc. 

Bei den ersteren, sollten wir uns Fragen ob ein Großteil der Gesellschaft, nicht eh schon unter sehr eingeschränkten Sozialen und gesellschaftlichen Verhältnissen lebt, und/oder leben muss.

Ich beantworte die frage jetzt dennoch mit "nein", es wird immer ausnahmen geben. Wie umfangreich diese Ausfallen, liegt wie die gesamte Zukunft nur an uns selbst und der Breit gängigen Meinung. 

Nun zum Kommunismus, Kommunismus gab und gibt es genau so wenig, wie die Demokratie oder den Kapitalismus. Diese gelte allerhöchstens als Richtung oder Ideal.

Was eine globale Krise im Zusammenhang mit Sozialistisch(Kommunistisch)geführten Ländern angeht, sehe ich ehrlich gesagt einen Vorteil in solchen Gesellschaften. Das liegt einfach an zweierlei, erstens hat ein Großteil der Bevölkerung dieser Länder meist nicht, oder zumindest nicht immer, im Luxus gelebt und ist daher noch recht (Bürgerliche) Umstände gewohnt. Man hat einfach schlicht und ergreifend, Bauern oder dergleichen in der Familie.

Und außerdem ist aufgrund dieses Mangels der oft vorgeherrscht hat, ein Sozialeres Umfeld entstanden. Ob dies durch die Sozialistische Politik noch gefördert wurde, müsste man vermutlich im Einzelfall beurteilen. 

Du merkst deine Fragen sind sehr schwer zu beantworten. 

Aber auch ich gehe davon aus das unser Finanzsystem zerbrechen wird. Schon allein, weil es das erste wäre welchem "es nicht so geht".

Nein, aber wir leben einfach auf einem Planeten mit über 7 Mrd Menschen. Paare ich dies mit einem verschwenderischen System, wie den Kapitalismus, in dem Konsum und damit Wirtschaftswachstum das oberste Gebot darstellen, sowie unseren Ökosystem welches nicht vom Menschenhand beherrschbar ist, und nie sein wird, führt das zum Ergebnis... 

Unsere Umwelt hat durch den Menschen, die letzten Jahrtausende schwer gelitten. In den letzten Jahrzehnten hat dies Exorbitante Dimensionen angenommen, und ist jetzt schon ein nahezu unkalkulierbarer Posten in unserer Wirtschaft. 

Schon jetzt, tragen ein Großteil der entstandenen Schäden der Steuerzahler, aber das geht nicht dauerhaft so nicht weiter, schon gar nicht auf einen Endlichen Planeten. 

Das ganze ist wie eine Katze die sich in den eigenen Schwanz beißt.

Will mal versuchen das ganze mal in einer kleinen Anekdote darzustellen.

Man produziert Fröhlich, und ohne an sein Umfeld und die Folgen zu denken so vor sich her, und stellt irgendwann fest  das dies immer teuer wird. (Filteranlagen, Renaturierungen, Umweltvorschriften, Rettungsmaßnahmen jeder Art,...)  

Die Folge die Preise werden erhöht eine Zeit lang geht das immer so weiter, nur wachsen Lohne und Vergütungen nicht mit. Das würde ja schließlich Geld Kosten und wiederum zu höheren Preisen führen. Bleibt noch die Steigerung der Produktion, aber Moment da entstehen ja mehr Abfälle aber das bezahlt ja der Steuerzahler. Egal macht nichts,.... wie ihr habt schon alle unseren Kopfhörer gekauft, macht auch nichts denn wir erfinden diesen Neu, die alten könnt ihr getrost entsorgen.....

Man nennt dies auch Schneeballsystem, funktioniert aber eben nicht dauerhaft.

Wenn man Wirtschaft noch mit Kriegen und Waffenhandel paart, kommt der verzweifelte versuch dabei raus ein Ausgeglichenes Verhältnis zu schaffen. Das so dies genauso schnell platzen kann wie eine Seifenblase ist vermutlich den größten Akteuren, ob direkt oder indirekt, aber irgendwie schon bewusst. Warum es dennoch so viele gibt, welche ein Ende(hoffentlich der gesamten Wirtschaftlichen Ausbeutung) nicht sehen wollen liegt vermutlich an Zukunftsängsten und/oder schlicht und einfach Alterssturrheit. 

In diesem Sinne fordere ich für Politiker "eine Probezeit" ab dem 50 Lebensjahr.  Könnte eventuell auch mit Berufsverbot leben,... ;) 

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Der Superkapitalismus, in dem wir leben, wird seine Form immer weiter vorantreiben, bis er tatsächlich zusammenbricht. Wann das sein wird, kann niemend voraussagen. Diejenigen, die sich in der Zeit unmessbar bereichert haben, werden dann möglicherweise alles wieder hergeben müssen. Ob es dabei zu einem Bürgerkrieg kommt, kann ebenfalls niemand voraussagen, aber auf friedliche Weise wird es nicht möglich sein.

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hilft Bügerkrieg gegen Armut? Das wär ja mal was Neues. Den Tipp soltest du mal an die Vereinten Nationen weitergeben.

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Der Kommunismus wird nicht Siegen.  Was ist denn aus den kommunistischen Ländern geworden?  Alle unter gegangen (gut bis auf 2 oder 3 Ausnahmen). Den Kapitalismus wird es immer geben. 

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1. Kommunismus hat es bis jetzt noch nie gegeben.

2. alle Menschen werden im Kapitalismus nicht arm, sondern nur ein gewisser Teil

3. der Kapitalismus bricht nicht von selbst zusammen, da muß schon ein heilsamer Tritt fortschrittlicher Menschen nachhelfen

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Welche Kommunistischen Länder werden denn immer reicher?

China ist doch nur für die arme Massenbevölkerung kommunistisch. Die schmale extrem reiche Oberschicht, lebt doch im Raubtierkapitalismus.

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Kommentar von GXleif
20.08.2016, 22:19

Die meisten Leute sagen zu diesem Thema das China immer reicher wird und die Bevölkerung uns dort irgendwann überholen wird.

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Das ist ja gleich ein Sammelsurium an Fragen, deren Beantwortung einige auf Spekulation hinauslaufen werden.

Versuche es aber dennoch einmal, ob wir in Zukunft alle arm, und Bürgerkriege starten. 

Da müsste wir uns erstmal verständigen was Armut überhaupt ist. Ich
verstehe unter Reichtum, nicht den Besitz von Waren oder Geld, sondern eher die Möglichkeit sich Geistig und Gesellschaftlich zu entfalten, natürlich auch keine Körperlichen mängel/schäden zu erleiden,
ob durch Repressionen oder ähnl. (psychisch) oder (Physisch) durch Nahrungsmangel, Gewalt etc. 

Bei den ersteren, sollten wir uns Fragen ob ein Großteil der
Gesellschaft, nicht eh schon unter sehr eingeschränkten Sozialen und gesellschaftlichen Verhältnissen lebt, und/oder leben muss.

Ich beantworte die frage jetzt dennoch mit "nein", es wird
immer ausnahmen geben. Wie umfangreich diese Ausfallen, liegt wie die gesamte Zukunft nur an uns selbst und der Breit gängigen Meinung. 

Nun zum Kommunismus, Kommunismus gab und gibt es genau so wenig, wie die Demokratie oder den Kapitalismus. Diese gelte allerhöchstens als Richtung oder Ideal.

Was eine globale Krise im Zusammenhang mit Sozialistisch (Kommunistisch)geführten Ländern angeht, sehe ich ehrlich gesagt einen vorteil in solchen Gesellschaften. Das liegt einfach an zweierlei, erstens hat ein Großteil der Bevölkerung dieser Länder meist nicht, oder zumindest nicht immer, im Luxus gelebt und ist daher noch recht (Bürgerliche) Umstände gewohnt. Man hat einfach schlicht und ergreifend, Bauern oder dergleichen in der Familie.

Und außerdem ist aufgrund dieses Mangels der oft vorgeherrscht hat, ein Sozialeres Umfeld entstanden. Ob dies durch die Sozialistische
Politik noch gefördert wurde, müsste man vermutlich im Einzelfall beurteilen. 

Du merkst deine Fragen sind sehr schwer zu beantworten. 

Aber auch ich gehe davon aus das unser Finanzsystem zerbrechen wird. Schon allein, weil es das erste wäre welchem "es nicht so geht".

Nein, aber wir leben einfach auf einem Planeten mit über 7 Mrd Menschen. Paare ich dies mit einem verschwenderischen System, wie den Kapitalismus, in dem Konsum und damit Wirtschaftswachstum das oberste Gebot darstellen, sowie unseren Ökosystem welches nicht vom Menschenhand beherrschbar ist, und nie sein wird, führt das zum
Ergebnis... 

Unsere Umwelt hat durch den Menschen, die letzten Jahrtausende schwer gelitten. In den letzten Jahrzehnten hat dies Exorbitante Dimensionen angenommen, und ist jetzt schon ein nahezu unkalkulierbarer Posten in unserer Wirtschaft. 

Schon jetzt, tragen ein Großteil der entstandenen Schäden der Steuerzahler, aber das geht nicht dauerhaft so nicht weiter, schon gar nicht auf einen Endlichen Planeten. 

Das ganze ist wie eine Katze die sich in den eigenen Schwanz beißt.

Will mal versuchen das ganze, in einer kleinen Anekdote darzustellen.

Man produziert Fröhlich, und ohne an sein Umfeld und die Folgen zu denken so vor sich her, und stellt irgendwann fest  das dies immer teuer wird. (Filteranlagen, Renaturierungen, Umweltvorschriften, Rettungsmaßnahmen jeder Art,...)  

Die Folge die Preise werden erhöht eine Zeit lang geht das immer so weiter, nur wachsen Lohne und Vergütungen nicht mit. Das würde ja schließlich die Kosten erhöhen,und das wiederum zu höheren Preisen führen. Noch Konkurrenzfähig...?
Bleibt noch die Steigerung der Produktion, aber Moment da entstehen ja mehr Abfälle aber das bezahlt ja der Steuerzahler. Egal macht nichts,.... wie ihr habt schon alle unseren Kopfhörer gekauft, macht
auch nichts denn wir erfinden diesen  Neu, die alten könnt ihr getrost entsorgen.....

Man nennt dies auch Schneeballsystem, funktioniert aber eben nicht
dauerhaft.

Wenn man Wirtschaft noch mit Kriegen und Waffenhandel paart, kommt der verzweifelte versuch dabei raus ein Ausgeglichenes Verhältnis zu schaffen. Das so dies genauso schnell platzen kann wie eine Seifenblase ist vermutlich den größten Akteuren, ob direkt oder
indirekt, aber irgendwie schon bewusst. Warum es dennoch so viele
gibt, welche ein Ende(hoffentlich der gesamten Wirtschaftlichen
Ausbeutung) nicht sehen wollen liegt vermutlich an Zukunftsängsten
und/oder schlicht und einfach an Alterssturrheit. 

In diesem Sinne fordere ich für Politiker "eine Probezeit" ab
dem 50 Lebensjahr.  Könnte eventuell auch mit Berufsverbot
leben,... ;) 

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Ja, so wird das enden.

Aber schau mal, wie es heute in Brasilien ist.

Die wirklich Reichen haben ihre Privatarmeen (Wachdienste genannt), da habe die Armen keine Chance.

Deshalb kämpfen die Armen unter sich um das geringe Restgeld, das sie halt noch haben.

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