Wird es in Zukunft nur noch kranke und behinderte Kinder geben?

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8 Antworten

Früher gab es auch viele behinderte und kranke Kinder, wenn sie auch oft andere Krankheiten als heute hatten. Und psychische Krankheiten bzw. Störungen wurden oft gar nicht erkannt, sondern als Unart abgetan. 

Warum glaubt man, dass es "früher" weniger Betroffene gab?

Weil man sie nicht gesehen hat! Inklusion ist ein Konzept, das er verhältnismäßig kurz existiert bzw. umgesetzt wird. Vorher waren Behinderte in speziellen Schulen und Kranke oft auch (Förderschulen, Lernbehindertenschule etc.). Und Erwachsene betroffene waren meist im Heim, wo sie selten Kontakt mit Nicht-Betroffenen hatten (schau mal bei youtube Videos über Psychiatrien, Kinderheime etc. auch nur in den 50er Jahren an, da schlackern dir oft die Ohren). Es gab also schon Fälle, aber man sah sie nicht und hörte nichts oder wenig (je nach Zeit) darüber. Eltern schämten sich oft für behinderte oder auch chronisch kranke Kinder. Oder waren überfordert. Folge war in beiden Fällen verminderter Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen. Und eben keine offene Diskussion oder Fragen nach Hilfe.

Stark geändert haben sich in den letzten Jahrzehnten die Diagnosen von Störungen, Einschränkungen etc. und der Umgang damit (Asperger, Dyskalkulie, ADS usw.). Viele solcher Störungen wurden eben früher als Unart, Ungezogenheit, Faulheit, Dummheit etc. abgetan und man hörte deswegen auch wenig von Betroffenen (die beschämt wurden und eher nicht über ihre Probleme sprachen). Was man mit schwerkranken Kindern tat, weiß ich nicht, ob die weiter zur Schule gingen, aber ich vermute in vielen Fällen eher nicht, da man wenige Berichte von Betroffenen kennt, wenn man Leute aus der Eltern und Großelterngeneration fragt. Zudem galt oft unter Kinder jeder, der anders war, als weniger wert und wurde ausgestoßen, so dass die Betroffenen wohl selbst den Kontakt vermieden hätten (das galt insbesondere für alle, die z.B. nicht körperlich fit waren, keine Sport mitmachen konnten etc.).

Heute wird früh diagnostiziert und es wird nach Hilfen für den Betroffenen gesucht, daher wird nicht nur dem unmittelbaren Umfeld viel bewusster, wie viele Betroffene es gibt, die mit Einschränkungen leben müssen. Zudem gibt es heute viele Hilfen, die es früher nicht gab, so dass Betroffene viel mehr in den Alltag integriert werden können, also "sichtbarer werden", wo es früher mangels Hilfsmitteln und Wissen um Möglichkeiten gar nicht möglich war.

PS

Vielleicht sagt dir das Wort "Conatgankinder" etwas. Das waren Kinder, die durch ein Medikament körperlich (und evtl. geistig) behindert wurden. So etwas wird mMn in der Zukunft eher weniger auftreten, weil sorgfältiger Nebenwirkungen erforscht werden und Pharmafirmen evtl. auch mehr Angst vor Klagen haben. Und Fälle früher öffentlich würden (auch wenn immer wieder ähnliche Fälle bekannt werden, nehmen die Gefahren mMn aufgrund von Forschung und Medien eher ab, weil man schneller informiert ist und Gefahren vermeiden kann bzw. Schadensersatz fordern würde).

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Hast du auch Belege für deine Aussage?

Allgemein nimmt die Lebenserwartung und die Lebensqualität seit Jahren ständig zu!

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Früher sind die uns nur direkt gestorben da die medizinische versorgung bei weitem noch nicht so gut war. Heute leben die kinder lange genug, um sie bei ihrem leiden und in ihrem leben zu filmen und die story zu geld zu machen weshalb wir davon überhaupt erst etwas mitbekommen.
Ich glaube nicht dass sich der prozentuale anteil an kranken/behinderten kindern tatsächlich wegen umweltverschmutzung oder dergleichen gesteigert hat

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Ach quatsch! Wenn du wüsstest wie es wärend der Industralisierung früher aussah in England z.B. Da gab es keine filter etc.. Dagegen ist die Umweltverschmutzung heute nichts! 

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Das ist Quatsch. Ein Bruchteil aller Kinder ist zu solch einem Maße Krank. Und das dies Früher weniger war liegt nciht daran das es davonw eniger gab sondern gesellschaftlich weniger akzeptiert als auch interessant gewesen wäre. Früher wurden solche sachen wie Autismus und Astmah oft nicht Diagnostiziert.

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Es gab früher genauso kranke Kinder, nur haben die halt nicht lange überlebt und sind schon früh verstorben. Dank medizinischen Forschungen kann man mittlerweile kranke Kinder länger am Leben erhalten, auch wenn man die eigentliche Krankheit evtl nicht heilen kann. Früher sind die Leute oft schon an einer Grippe z.B. gestorben.
Ich würd eher sagen, dass es Zukunft immer weniger kranke und vor allem behinderte Kinder geben wird, weil man eventuelle Behinderungen schon während der Schwangerschaft feststellen kann und dann abtreiben darf.

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Wenn wir heute keine Kinder mehr Zeugen, dann hat sich das Problem in 50 Jahren ganz auf Natürliche Weise gelöst. Der Mensch stirbt aus.

Also ich kenn wesendlich mehr gesunde wie kranke Kinder.

Und die Regierung soll was Unternehmen???

Wie wäre es wenn die Eltern mal normal kochen, ohne Maggi Fix.

Zucker statt Krebserregenden Süssstoff benutzen.

An die Luft gehen, statt vor Fernseher und PC zu hocken.

Kinder nicht schon als Baby vor Fernseher oder PC parken.

Fleisch nicht superbillig im Sonderangebot kaufen, sondern bei nem Bauern wo die Tiere gesund Aufwachsen. Diesen Veganer quatsch weglassen.

Nee nicht Regierung und Medizin muss was Unternehmen.

Sondern die, welche Kinder wollen, oder haben.


Und keine Kinder mehr bekommen, das ist echt ein ganz toller Lösungsansatz. Kompliment.

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Kommentar von MonikaDodo
02.02.2017, 12:05

Da stimme ich dir aber in 100% in allen Punkten zu!

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Vor 50 Jahren waren behinderte Kinder keine Ausnahme! Ganz sicher nicht. Sie sind nur nicht so in Erscheinung getreten und es gab nicht viel Information und Hilfe für sie.

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Kommentar von FunnysunnyFR
04.02.2017, 14:21

Richtig

Behinderte Kinder wurden früher vor der Gesellschaft versteckt verbrachten ihr leben oft ohne jede Förderung im Elternhaus, oder wurden in Heime mit unsäglichen Zuständen gesteckt, oder noch schlimmer in Irrenanstalten.

Oft wurden früher Kinder mit Behinderung verstossen, ausgesetzt oder getötet.

Natürlich gab Es früher viele auch aufopferungsvolle, liebevolle Eltern, aber in der Gesellschaft wurden solche Kinder nicht akzeptiert.

Es ist ein gutes Zeichen für unsere Gesellschaft das auch Menschen, egal ob Kind oder Erwachsne, die ein Handicap haben, voll in der Gesellschaft angekommen sind.

Das sie am Leben teilhaben können, und deshalb auch öfter in der Öffendlichkeit in Erscheinung treten.

Ob es heute mehr oder weniger Behinderte Menschen (Kinder) gibt als früher? Sicher findet sich auch dazu eine Statistik, irgendwo.

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