Wird eine Wohnung hellhöriger je mehr Löcher man in die Wände bohrt?!

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Der Schall breitet sich in allen Materialen unabhängig von der Richtung durch Schwingung aus. In Abhängigkeit vom Material ist die Schallgeschwindigkeit unterschiedlich, in der Luft etwa 333 m/s, in Metallen um die 1500 m/s. An den Übergängen von Luft zur Wand z.B. spielt auch die Form eine wichtige Rolle. Glatte Flächen reflektieren den Schall (z.B. Echo), filegrane verschlucken ihn, da die Brechung an den Kanten und Unebenheiten eine Reibung erzeugt. Löcher in der Wand reduzieren dadurch den Schall. Schallschluckende Oberflächen sind deshalb auch wie ein Sieb durchlöchert. Ein paar Löcher reichen da nicht aus, um eine Wirkung messen zu können. Wenn da auch noch Schrauben drin stecken und Möbel damit aufgehängt sind, hat das keine feststellbare Wirkung. Bei der direkten Erzeugung von Schall in einem festen Körper z.B. auf dem Fußboden durch Gehen oder durch Klopfen an der Wand wird der Schall relativ gut übertragen und an der anderen Seite an die Luft wieder abgegeben. Für die Stärke der Übertragung sind die Materialeigenschaften und -anordnungen maßgebend. Eine harte Betondecke, die schwingen kann, überträgt den Schall um ein vielfaches besser als eine weiche Matte. Was oben und unten betrifft: Der Trittschall wird vorzugsweise nach unten weitergegeben, Geräusche im Raum werden gleichermaßen übertragen, wenn die Beschaffenheit der Zwischendecken gleich ist. Bei vielen Gebäuden ist das Dachgeschoss in Leichtbauweise ausgeführt, was natürlich den Schall besser leitet. Bautechnisch kann die Schallübertragung durch Materialauwahl und Dämmung stark reduziert werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Schallschutz eine sehr komplexe Angelegenheit ist und von vielen Faktoren abhängt. So pauschal und vereinfacht können Deine Fragen nicht beantwortet werden.              

Der Schall breitet sich in allen Materialen unabhängig von der Richtung durch Schwingung aus. In Abhängigkeit vom Material ist die Schallgeschwindigkeit unterschiedlich, in der Luft etwa 333 m/s, in Metallen um die 1500 m/s. An den Übergängen von Luft zur Wand z.B. spielt auch die Form eine wichtige Rolle. Glatte Flächen reflektieren den Schall (z.B. Echo), filegrane verschlucken ihn, da die Brechung an den Kanten und Unebenheiten eine Reibung erzeugt. Löcher in der Wand reduzieren dadurch den Schall. Schallschluckende Oberflächen sind deshalb auch wie ein Sieb durchlöchert. Ein paar Löcher reichen da nicht aus, um eine Wirkung messen zu können. Wenn da auch noch Schrauben drin stecken und Möbel damit aufgehängt sind, hat das keine feststellbare Wirkung. Bei der direkten Erzeugung von Schall in einem festen Körper z.B. auf dem Fußboden durch Gehen oder durch Klopfen an der Wand wird der Schall relativ gut übertragen und an der anderen Seite an die Luft wieder abgegeben. Für die Stärke der Übertragung sind die Materialeigenschaften und -anordnungen maßgebend. Eine harte Betondecke, die schwingen kann, überträgt den Schall um ein vielfaches besser als eine weiche Matte. Was oben und unten betrifft: Der Trittschall wird vorzugsweise nach unten weitergegeben, Geräusche im Raum werden gleichermaßen übertragen, wenn die Beschaffenheit der Zwischendecken gleich ist. Bei vielen Gebäuden ist das Dachgeschoss in Leichtbauweise ausgeführt, was natürlich den Schall besser leitet. Bautechnisch kann die Schallübertragung durch Materialauwahl und Dämmung stark reduziert werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Schallschutz eine sehr komplexe Angelegenheit ist und von vielen Faktoren abhängt. So pauschal und vereinfacht können Deine Fragen nicht beantwortet werden.

Wenn ich mit 7 Jahren Abstand mal meinen Senf dazugeben darf: Erstmal bin ich verwundert, dass hier jemand eine so lange Antwort geschrieben hat ohne auf eure Frage einzugehen. Ich habe mal Architektur studiert und gelernt dass bei solchen Fällen durchaus die schwächste Stelle den Schallschutz bestimmt. Ein sehr tiefes Loch in der Wand wäre dann die schwächste Stelle und würde natürlich dafür sorgen, dass man nebenan mehr hört als vorher. Wenn man die Wand ganz durchbohrt hört man natürlich etwas. Die Frage ist nun, wie tief ist das Loch und wie dünn ist nun die Wand an dieser Stelle? Aber meine Meinung: Ja, die Schalldämmung der Wand wird durch tiefe Löcher beeinträchtigt.

Löcher in farbiger Tapete stopfen - Aber wie?

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Falsche Wohnung gezeigt bekommen, Mietvertrag unterschrieben?

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Frage wegen Nachbarschaftskonflikte?

Hallo, ich bin hier in ein älteres Haus gezogen, wo ich lediglich 2 andere langjährige Nachbarn habe. Eine Familie und ein älterer Mann wohnen seit vielen Jahren hier. Die Familie hat es sich angewöhnt, nachts um 23 Uhr Klavier zu spielen und zu singen und der ältere Herr hört nicht gut, ist ausserdem Harz IV und kann und will sich aber auch kein Hörgerät und keinen Kopfhörer zulegen. Der Fernseher und das Radio dröhnen nachts bis 24 Uhr und sind hörba bis im Hausgang. Da die Beiden Grenzüberschreiter sind und dort sehr lange Wohnung, sind sie sich einig und wollen sich auch nicht an die Ruhezeiten halten. Angesprochen habe ich das Ganze. 2 Tage war gut und dann geht es wieder los. Die Familie hat die ihre ehemalige Mietwohnung gekauft und verhalten sich wie ein Eigentümer des Hauses. Nachts wird desöfteren die Wohnung saniert. Schimmel an der an der Wahn hatte man neulich isoliert, weil die Tapeten runterkamen.

Ich habe die Wohnung gekündigt und habe hohe Unkosten, weil ich mit der Situation nicht klagerkommen bin und Schlafstörungen wegen dem Lärm bekommen habe.

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Den Vermieter habe ich in Kenntnis gesetzt. Normalerweise kann man wegen Nachbarschaftslärm auch eine Miete kürzen.

Aber der juristische Weg hätte die Situation eher noch weiters eskalieren lassen, weil sich die Beiden gar nicht einschränken wollen.

Wie seht Ihr das ? Irgendwie ärgere ich mich tot, aber halte mich zurück, weil ich meine, dass die Situation dann eskaliert. Die Wohnungen sind nicht gedämmt. Der Keller ist total feucht und es gibt auch Mäuse und Ratten.

Für eine Rückmeldung danke ich Euch.

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An alle Eltern: Löcher am Abend in Wand bohren

Vor fast vier Wochen sind wir umgezogen.

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Ich ging blöderweise in die Defensive, sagte mit einem Lächeln, dass wir schon fertig seien, aber er blubberte weiter. Ich wiederholte mich nochmal, schloss dann aber irgendwann die Tür, denn das nahm kein Ende - nun meine Frage an Eltern:

Ist es ein Drama, wenn man mal zwei Löcher am Abend bohrt?

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