Wird die Versicherung die Behandlung eines Schwerkranken, der nach Deutschland kommt übernehmen?

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3 Antworten

Wo ist der Schwerkranke denn krankenversichert ?

Wenn es sich um eine Ausländerin handelt, die aus einem Land außerhalb der EU kommt, benötigt sie noch eine Aufenthaltsgenehmigung.

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Kommentar von MainPrem
28.02.2016, 01:35

Ja, das schon. Aber wenn ein/e Schwerkranke/r eine/n Deutsche/n heiratet, dann hat sie/er das Recht seinen Partner nach Deutschland zu holen. Und er bekommt dann Aufenthaltsgenehmigung, sogar wenn befristet ist. Und dann kommt er bestimmt in die FamilienKV, weil er nach DE kam und noch keine Arbeit hat, aber seine Partnerin. Dann muss er behandelt werde, ansonsten stirbt er. Übernimmt dann die KV die Kosten der Behandlung oder sagt "Nein, sie waren vor dem Abschließen der KV schon krank, müssen dann selbst die ganzen Kosten tragen". Dann hat der Schwerkranke am Ende keine Wahl als zu sterben, weil keine so hohe Kosten tragen kann.

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Es wird auch nichts nutzen wenn eine Person diesen Schwerkranken extra heiratet.

Die Einreise direkt ins deutsche Sozialsystem soll ja gerade verhindert werden.

Die Krankenkassenbeiträge wachsen ja nicht auf Bäumen, sondern werden, von den Arbeitnehmern und Arbeitgebernerwirtschaftet.

KEINE Versicherung sichert einen Schaden ab, der bereits eingetreten ist.

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Kommentar von MainPrem
29.02.2016, 22:06

1. Warum "extra"? Man kann auch verliebt sein. Man heiratet aber nicht schon am nächsten Tag. Da können Jahre vergehen, so, dass man ja auch krank wird.

Ich weiß zu genau über die KKBeitrage, schließlich zahle ich als AN auch. Nur wann ich das letzte Mal beim Arzt war, kann ich mich schon nicht erinnern. Was auch heißt, dass von meinen bezahlten Beiträge anderen Leute behandelt werden.

Aber darüber geht es nicht in dieser Diskussion. Ich wollte nur wissen, ob KK die Kosten übernimmt. Nach Ihrer Antwort sehe ich, die Kosten werden nicht übernommen, was auch zu Tode führt, d.h.man lässt jemandem sterben.

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was ist denn hier fuer dich "die versicherung"?

wenn jemand eine krankenversicherung hat in deutschland, dann uebernimmt die die kosten. wenn er keine hat, muss er sie selbst bezahlen.

bei unmittelbarer lebensgefahr wird eingegriffen ohne vorher die kostenlegung zu pruefen, was dazu fuehren kann, dass der betroffene hinterher mit schulden dasitzt.

davon abgesehen:

wenn ein deutscher/deutsche einen auslaender/in heiratet und nach deutschland holt, muss der natuerlich krankenversichert werden. das passiert dann durch den mann/frau abhaengig von der beschaeftigung. 

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Kommentar von MainPrem
28.02.2016, 01:19

Ganz genau. Wenn eine Deutsche einen Ausländer heiratet, der schwerkrank ist und ihn nach Deutschland holt, dann kommt er zuerst in die Familienkrankenversicherung (da er nicht arbeitet, aber sie). Aber übernimmt die KV alle Kosten seiner Behandlung oder sagt "Nein, sie waren vor dem Abschließen der KV schon schwerkrank, also müssen sie die ganze Behandlung selbst bezahlen"? Da es aber sehr hohe Kosten sind, dann hat der Mann am Ende keine Wahl als zu sterben. Lässt man dann in DE einfach so die Leute sterben, weil sie die Behandlung nicht selbst zahlen können?

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Kommentar von DerHans
29.02.2016, 14:42

Bei Lebensgefahr wird er auch in seinem Heimatland behandelt.

Mag sein, dass es dort im Krankenhaus nicht so bequem ist, aber die dortigen Ärzte verstehen ihren Beruf genau so gut.

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