Wird die SPD den Kommunismus einführel?

7 Antworten

solche dümmlichen vorwürfe musste sich die spd bereits in den 50er jahren von der cdu anhören, die im wahlkampf mit der "roten gefahr aus russland" gegen die spd polemisierte.

und siehe da, als sie 1969 zum ersten mal an der macht war, hat sie lediglich die "soziale marktwirschaft" zum laufen gebracht, die heute sogar die cdu unterstützt.

schließlich hat die cdu ein schwester-partei, die auch "sozial" im namen trägt.

Aber nur sehr träge und sehr "verhalten", wie man am Thema Mindestlohn wieder gesehen hat...

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@Digibike

Das war seit Schröder keine Sozialdemokratie mehr. Aber einige weigern sich immer noch, die Augen aufzumachen und quatschen was von Kommunismus.

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@Hinkelsteiner

Tja, aber angesichts 16 Jahre "Blühende Landschaften" und Einheit über "Portokasse" finanzieren, Arbeitsmarkt am Boden etc... Welche Alternativen hatte er - oder meinst du ehrlich, Schröder hat aus "Spaß" politischen Selbstmord gemacht? Optimal war das sicher nicht. Aber wie sahen die alternativen aus? Weiter so wollte und konnte er nicht - hatte schon einen Grund, warum Kohl und die CDU damals defakto keinen Wahlkampf gemacht hatten - die Luft war raus und die "Karre" gegen die Wand gefahren...

das was jetzt auch wieder bevor steht - Merkel war ja Kohls Schülerin... ;-)

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@Digibike

Für die Agenda 2010 brauchten die konservativen Kräfte die Sozialdemokratie, die Agenda hätten sie gegen die SPD nicht geschafft.
Das Problem war ja nicht nur die drastische finanzielle Kürzung, sondern auch die Entrechtung und Demütigung der Betroffenen.

Schröder hatte keinen Grund für politischen Selbstmord, und auch keinen Grund gegen sozialdemokratische Prinzipien zu verstoßen, es sei denn, er hatte seine Weiterversorgung schon in der Tasche und die Prinzipien interessierten ihn nicht mehr. Und so war es ja auch.

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@Hinkelsteiner

Kritisiere ich auch, diese Entrechtung und Demütigung. Allerdings gab es einen kleinen "Knackpunkt" bei der Geschichte: Das was getan werden mußte, war klar - nicht umsonst hat sich Kohl so aus der Affäire gezogen... Das Einschnitte zwingend sein würden auch. Das keine Jahre Zeit wären für Maßnahmen war ja auch unstrittig, oder?

Nun war es aber so, daß jeder andere Ideen hatte - die Diskussionen gingen ja nicht nur 1-2 Tage damals. Da ging es heiß her... Das Ursprüngliche "Papier" von Peter Hartz hieß der gute, wenn ich mich recht entsinne, war auch letztlich nicht das, was Schröder umgesetzt hatte. Warum nicht? Weil er damit keine Mehrheit bekommen hätte. Er brauchte für die Reformen damals auch Stimmen aus der Opposition, richtig? Bezeichnend war es, daß die, die damals so gedrückt haben (CDU und FPD drangen ja mitunter auf deutlich niedrigere "Freibeträge" an Vermögenswerte), genau diese dann sozusagen als "Verteidiger der ärmsten" etwas angehoben haben... Kein Wort davon, daß das ja im Prinzip auf Ihren Druck erst soweit kam, sozusagen als eines der Zugeständnisse, um Ihre Stimmen zu bekommen... Aber so ist Politik halt. Fair? Garantiert nicht. Sauber? Kommt darauf an, wen du fragst... Loyal? Irgend jemand gegenüber mit Sicherheit...

Das Schröder sich absicherte, kann man Ihm vorwerfen - allerdings hätte das jeder in seiner Situation getan. Er hätte es auch einfach weiterlaufen lassen können - dann wäre die Karre komplett an die Wand gefahren. Nur, was soll dieses ewige hinterher treten? Bereuen wird er es nicht. Bedauern, daß er nicht regulierend nachbessern konnte eventuell, aber das dürfte Ihm schon im Vorfeld bewußt gewesen sein... Profitiert hat Deutschland davon. Den Mut hätte die CDU niemals gehabt - und Kohl schon zweimal nicht. Aber die Abdriftung von H4 immer mehr in Fordern war frappierend. Mich wundert, daß das noch Verfassungskonform sein soll... Aber ohne dieses hätten wir ab 2009 schon massive Probleme bekommen und von Corona brauchen wir wohl nicht weiter reden diesbezüglich...

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Natürlich. Es wird die DDR 2.0 gegründet, jeder wird enteignet, niemand darf mehr ohne Staatliche Erlaubnis rein oder raus und wir werden uns wieder mit Russland verbrüdern.

Kappa. Is natürlich völliger Schwachsinn, aber jeder mit etwas Verstand hat das auch in der ersten Zeile schon erkannt 🤷🏻‍♂️

Das Godesberger Programm war von 1959 bis 1989 das Parteiprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Ein außerordentlicher SPD-Parteitag in der Stadthalle von Bad Godesberg, heute ein Stadtbezirk Bonns, verabschiedete es mit großer Mehrheit am 15. November 1959. Mit diesem Grundsatzprogramm kam der Wandel der SPD von einer sozialistischenArbeiterpartei hin zu einer Volkspartei zum Ausdruck. Zentrale Elemente des Godesberger Programms gelten bis heute – hierzu gehören das Bekenntnis zur Marktwirtschaft und zur Landesverteidigung, die Formulierung von Grundwerten und der Anspruch, Volkspartei zu sein. Auf das Godesberger Programm folgte im Dezember 1989 das Berliner Programm.

Quelle Wikipedia zum Thema Godesberger Programm.

Die werden nicht mehr kommunistisch, wobei ich mir z.B. bei den Linken nicht so sicher bin. Da gibts immer noch Deppen, die der Meinung sind, daß Kommunismus eine gute Sache wäre, man müsste es nur mal richtig umsetzen.

Na, von der selben warte aus betrachtet, wie einige Amis die Einführung einer Pflichtkrankenversicherung als Komunismus betrachten/betrachteten, schon. Real und Objektiv betrachtet fällt das in Panikmärchen aus dem rechten Bereich... Die SPD war in der Vergangenheit schon mehrfach Regierungspartei und ohne deren Vorarbeit (Willy Brand) wäre wohl die Annäherung, die später dann zur Wiedervereinigung führte - außerhalb des Sozialismus - kaum so möglich gewesen.

Wird die SPD den Kommunismus einführel?

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Klar.

Schon in den 1960ern grassierte die - von der CDU - (dramatische) Angst, die SPD würde Deutschland an Russland verkaufen.

Da es die SPD bisher noch nicht geschafft hat, wird sie nun den weiteren Anlauf nehmen.

Irgendwann muss es ihr doch gelingen. 😂😂😂😎

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